Do, 17:22 Uhr
13.01.2011
Einsätze und Brände
Eine Bilanz der Arbeit der Berufsfeuerwehr und der 14 Freiwilligen Feuerwehren in Nordhausen und seinen Ortsteilen im Jahr 2010 zog heute der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung. Hier die Daten und Fakten...
Gerd Jung (Foto: nnz)
Die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren 280 ehrenamtlich tätigen Angehörigen in den Ortsteilfeuerwehren wirken im Gesamtsystem des abwehrenden Brandschutz, der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung mit und seien unverzichtbarer Partner der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, erklärt Gerd Jung.
Im Jahr 2010 rückten die Nordhäuser Feuerwehren insgesamt 1.433 Mal zu Einsätzen aus. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 21 Einsätze mehr. Bei 88 Einsätzen wurde die Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Im Jahr 2009 waren es 46 Einsätze für die Freiwilligen. Im Bereich der Brandeinsätze konnte eine gleich bleibende Tendenz zum Vorjahr registriert werden. Es kam im Jahr 2010 zu insgesamt 91 Bränden gegenüber dem vorangegangenen Jahr mit 90 Brandeinsätzen.
Obwohl die Kameraden schnell vor Ort waren, konnten sie nicht verhindern, dass die Brände hohe Sachschäden verursachten. Im Jahr 2010 entstanden Brandschäden in Höhe von 1.043.150 Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 486.450 Euro. Auch Verletzte waren 2010 zu beklagen. Hier stieg die Zahl von 8 Opfern in 2009 auf 19 im Jahr 2010. Von der Feuerwehr gerettet wurden im letzten Jahr 15 Menschen. Die Verletzungen waren hauptsächlich auf Wohnungsbrände und Fahrzeugbrände zurückzuführen. Leider gab es 2010 auch ein Todesopfer zu beklagen.
Neben Bränden von Müllcontainern lag der Schwerpunkt der Brände im Jahre 2010 vor allem im Bereich von Wohnungen, gefolgt von Fahrzeugbränden und Gartenlaubenbränden.
Leicht erhöht hat sich im vergangenen Jahr die Anzahl der Hilfeleistungseinsätze der Feuerwehren gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zu 1.159 Einsätzen wurden die Feuerwehren hinzugezogen um Rettungsarbeiten, Hilfsmaßnahmen bzw. Unterstützung verschiedenster Art zu leisten. Im Jahr 2009 waren es 35 Einsätze weniger.
39 Personen wurden im Rahmen der Hilfeleistungseinsätze durch die Feuerwehr gerettet und in Sicherheit gebracht. Das waren 25 Personen weniger als im Jahr 2009, wo noch 64 Personen durch die Feuerwehr gerettet wurden. Dafür mussten aber 12 Menschen durch die Einsatzkräfte tot geborgen werden. Im Jahre 2009 kam für zwei Personen jede Hilfe zu spät. Die meisten Toten gab es bei den so genannten Nottüröffnungen und bei Verkehrsunfällen.
Die Sachschäden, welche im Bereich der Hilfeleistungseinsätze zu verzeichnen sind, beliefen sich im Jahr 2010 auf 1.737.420 Euro. Im Jahr 2009 betrug die Schadensumme noch 1.164.600 Euro. Schwerpunkte der Hilfeleistungen waren im Vorjahr Sicherungsmaßnahmen verschiedener Art, Verkehrsunfälle und die Beseitigung von Ölspuren.
Leicht gesunken sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres die Fehlalarme. Hierzu mussten die Feuerwehren nur noch 183 mal ausrücken. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 198 Fehlalarme.
Diese Leistungen der Kameraden durch die Partner wie Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Polizei, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises oder die Verkehrsbetriebe unterstützt und sei durch deren Hilfe so nicht möglich gewesen. Dafür gelte ihnen herzlicher Dank.
Autor: nnz
Gerd Jung (Foto: nnz)
Die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren 280 ehrenamtlich tätigen Angehörigen in den Ortsteilfeuerwehren wirken im Gesamtsystem des abwehrenden Brandschutz, der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung mit und seien unverzichtbarer Partner der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, erklärt Gerd Jung. Im Jahr 2010 rückten die Nordhäuser Feuerwehren insgesamt 1.433 Mal zu Einsätzen aus. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 21 Einsätze mehr. Bei 88 Einsätzen wurde die Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Im Jahr 2009 waren es 46 Einsätze für die Freiwilligen. Im Bereich der Brandeinsätze konnte eine gleich bleibende Tendenz zum Vorjahr registriert werden. Es kam im Jahr 2010 zu insgesamt 91 Bränden gegenüber dem vorangegangenen Jahr mit 90 Brandeinsätzen.
Obwohl die Kameraden schnell vor Ort waren, konnten sie nicht verhindern, dass die Brände hohe Sachschäden verursachten. Im Jahr 2010 entstanden Brandschäden in Höhe von 1.043.150 Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 486.450 Euro. Auch Verletzte waren 2010 zu beklagen. Hier stieg die Zahl von 8 Opfern in 2009 auf 19 im Jahr 2010. Von der Feuerwehr gerettet wurden im letzten Jahr 15 Menschen. Die Verletzungen waren hauptsächlich auf Wohnungsbrände und Fahrzeugbrände zurückzuführen. Leider gab es 2010 auch ein Todesopfer zu beklagen.
Neben Bränden von Müllcontainern lag der Schwerpunkt der Brände im Jahre 2010 vor allem im Bereich von Wohnungen, gefolgt von Fahrzeugbränden und Gartenlaubenbränden.
Leicht erhöht hat sich im vergangenen Jahr die Anzahl der Hilfeleistungseinsätze der Feuerwehren gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zu 1.159 Einsätzen wurden die Feuerwehren hinzugezogen um Rettungsarbeiten, Hilfsmaßnahmen bzw. Unterstützung verschiedenster Art zu leisten. Im Jahr 2009 waren es 35 Einsätze weniger.
39 Personen wurden im Rahmen der Hilfeleistungseinsätze durch die Feuerwehr gerettet und in Sicherheit gebracht. Das waren 25 Personen weniger als im Jahr 2009, wo noch 64 Personen durch die Feuerwehr gerettet wurden. Dafür mussten aber 12 Menschen durch die Einsatzkräfte tot geborgen werden. Im Jahre 2009 kam für zwei Personen jede Hilfe zu spät. Die meisten Toten gab es bei den so genannten Nottüröffnungen und bei Verkehrsunfällen.
Die Sachschäden, welche im Bereich der Hilfeleistungseinsätze zu verzeichnen sind, beliefen sich im Jahr 2010 auf 1.737.420 Euro. Im Jahr 2009 betrug die Schadensumme noch 1.164.600 Euro. Schwerpunkte der Hilfeleistungen waren im Vorjahr Sicherungsmaßnahmen verschiedener Art, Verkehrsunfälle und die Beseitigung von Ölspuren.
Leicht gesunken sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres die Fehlalarme. Hierzu mussten die Feuerwehren nur noch 183 mal ausrücken. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 198 Fehlalarme.
Diese Leistungen der Kameraden durch die Partner wie Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Polizei, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises oder die Verkehrsbetriebe unterstützt und sei durch deren Hilfe so nicht möglich gewesen. Dafür gelte ihnen herzlicher Dank.

