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Do, 18:52 Uhr
13.01.2011

Sportgeräte für Bewegungskünstler

Schüler des Projekts Bewegungskünstler Erster Klasse können sich über neue Sport- und Spielgeräte freuen. 13 Grundschulen bieten seit diesem Schuljahr für ihre Erstklässler eine zusätzliche dritte Sportstunde an. Ziel dabei ist es,...

Sportgeräte übergeben (Foto: J. Piper) Sportgeräte übergeben (Foto: J. Piper)

...nicht den Lehrplan des Sportunterrichts weiter abzuarbeiten, sondern die Schüler in ihrer motorischen und damit zusammenhängend geistigen Entwicklung individuell zu fördern. Schulsportkoordinator Werner Hütcher, die 2. Beigeordnete des Landkreises, Loni Grünwald (LINKE), Frank Ollech von der Stadtverwaltung und Alfred Imke vom Schulamt überreichten heute besondere Geräte in der Grundschule Am Förstemannweg. Bereitgestellt haben die 2.000 Euro für die Bälle und Seile die Sportförderung der Kreissparkasse und der EVN Energieversorgung sowie das Landratsamt.

„Diese Geräte sind sehr kostenintensiv und die Schulen hätten sie ohne diese Förderung nicht anschaffen können“, sagte die Sportfachberaterin für Grundschulen Roswita Huke. Denn es sind nicht einfach nur Bälle: Der Volleyball-Unball zum Beispiel hat einen verlagerten Schwerpunkt, so dass er unerwartete Richtungen einschlägt. Das dicke Balancierseil stärkt die Muskeln, aber auch den Gleichgewichtssinn.

Das ist eines der Ziele, hinzu kommen das Training des Reaktionsvermögens, der Wahrnehmung, Hand-Auge-Koordination oder auch der Verbindung von Sport und Mathe wie bei der Wurfscheibe mit Zahlen, die zum Rechnen animiert. Ziele dieses zusätzlichen Sportangebots sind es, die Gesundheit der Kinder zu fördern, ihre Leistungsfähigkeit auch in anderen Fächern zu steigern, das Lernklima und den sozialen Umgang zu verbessern.

Das Treffen heute nutzten die Fachkonferenzleiter Sport gleich, um sich über ihre ersten Erfahrungen mit der dritten Sportstunde auszutauschen. Vor allem die Lehrer in den anschließenden Stunden bestätigten die positiven Folgen der zusätzlichen aktiven Betätigung der Kinder, beschrieb Emanuel Fischer von der Grundschule in Ilfeld. Diese Beobachtung bestätigt auch die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts der dritten Sportstunde in einer Schule in Schmalkalden:

Die TU Chemnitz konnte positivere Ergebnisse bei der motorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung der teilnehmenden Schüler nachweisen. „Mir ist es ein sehr wichtiges Anliegen, dass wir mehr für die Bewegung der Kinder tun und ich bin begeistert von diesem neuen Projekt“, sagte die Beigeordnete Loni Grünwald, die sich bei den Lehrern für ihr Engagement bedankte.
Jessica Piper
Autor: nnz

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