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So, 09:14 Uhr
16.01.2011

Gemeinsam sind wir stark

Die Nordhäuser Ball-Saison ist eröffnet. Traditionell passiert das mit dem Ärzte- und Apothekerball. In diesem Jahr bereits zum 15. Mal. Im Autohaus-Peter in der Halleschen Straße trafen sich 300 Gäste unter dem Motto "Gemeinsam arbeiten - gemeinsam feiern"...

Hage, Brucke (Foto: nnz) Hage, Brucke (Foto: nnz)
Gemeinsam am Krankenhausruder: die Geschäftsführer Guido Hage (links) und Dr. Matthias Brucke

Und die Gemeinsamkeit, die wurde an diesem Abend und in der Nacht nicht nur auf die Einladungskarten plakatiert, sondern auch demonstriert. Und das in mehrfacher Hinsicht. Da waren zum einen die offiziellen Reden. Zwei Männer, die beiden neuen Geschäftsführer des Südharz-Krankenhauses, Guido Hage und Dr. Matthias Brucke, begrüßten die Gäste. Beide betonten, dass das Krankenhaus mit seinen fast 2.000 Mitarbeitern auch weiterhin ein kommunales Haus bleiben werde. Auch soll die Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen weiter forciert werden, so Hage und Brucke.

Rinke, Claus (Foto: nnz) Rinke, Claus (Foto: nnz)
Gemeinsam als Gesellschafter: Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus

Gemeinsam traten dann auch die beiden Gesellschafter ans Mikrofon - Joachim Claus (CDU) für den Landkreis und Barbara Rinke (SPD) für die Stadt Nordhausen. "Wir sind ein Team und wollen das auch hier demonstrieren, denn unser Krankenhaus braucht gemeinsam handelnde Gesellschafter", so die Oberbürgermeisterin.

Beintker, Barke, Salomon (Foto: nnz) Beintker, Barke, Salomon (Foto: nnz)
Gemeinsam für eine gute Sache: Von links: Dr. Matthias Beintker, Rolf Barke, Olaf Salomon

Ein weiterer offizieller Programmpunkt war die gemeinsame Aktion des Nordhäuser Lions-Club mit der Thüringischen Krebsgesellschaft, der Chefarzt Dr. Matthias Beintker als Präsident vorsteht. Die Lions riefen an diesem Abend zur Unterstützung einer Aktion auf, die sich den Kindern von krebskranken Eltern widmet. Und so wurden unter den Gästen 995 Euro gesammelt, die vom Nordhäuser Lions-Club auf 1.500 Euro aufgestockt wurde.

Dann aber wurde gefeiert, wurden Gespräche geführt, wurde gegessen, getanzt und getrunken. Dafür mit verantwortlich waren die Amorados-Showband, ein Gedächtnis-Künstler, das Harzwald-Catering und die vielen fleißigen Mitarbeiter der Peter-Gruppe, die das Autohaus binnen Tagen in ein Ballhaus verwandelten. Der 15. Ärzte- und Apothekerball war der Auftakt in die Nordhäuser Ballsaison, im März folgt dann der Frühlingsball.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
h3631
17.01.2011, 16:06 Uhr
300 oder 400
Wiedersprüchliche Zahler,einmal 300 Gäste und einmal 400 Gäste.Das macht bei einer Spende von 995€ einmal pro Gast 3,31€ oder 2,48€ aus.Das ist bei Ärzten und Apothekern ein grosser Unterschied.
Janko
17.01.2011, 18:48 Uhr
wow...
offene anerkennung und hochachtung für das soziale engagement der ärzte und apotheker.
300leute haben 990 euro gespendet - entschuldigung, 995. das ist 'ne menge holz für unterbezahlte überbeschäftigte.
Pe_rle
17.01.2011, 18:53 Uhr
ARMUTSZEUGNIS
wenn ich mir überlege wie viele Ärzte ,Apotheker ,OB und Landrat anwesend waren ist die Spendensumme von 995€ ein Armutszeugnis für besser Verdienende.

Und wenn man dann noch überlegt für was für einen guten Zweck es gedacht war,dann Gute Nacht Deutschland
Georg
17.01.2011, 19:05 Uhr
Spendabel...
waren sie ja nicht gerade unsere gutbezahlten Ärzte und Aotheker. Da wären ein paar Euros mehr schon möglich gewesen, oder?
Nervensäge
17.01.2011, 21:49 Uhr
Ohne Jendricke gehts doch.
Also es geht doch besser ohne Herrn Jendricke. Endlich machen OB Und Landrat das wofür wir die Beiden gewählt haben. Sie arbeiten zusammen für unser Südharzkrankenhaus uns streiten sich nicht ständig oder üben sich in Selbstdarstellung um jeden Preis.
Janko
17.01.2011, 23:11 Uhr
995€...
...finde ich wirklich viel, ich habe meinen beitrag durchaus ernst gemeint: vor nicht allzulanger zeit mussten die ärzte sogar auf die straße gehen und demonstrieren, weil es ihnen so schlecht ging.

da zählt wirklich jeder einzelne euro in der haushaltskasse, wenn man am hungertuch nagt, ich kenne das. und wenn man dann sogar gleich DREI euro für jene menschen spendet, denen es noch schlechter geht als ärzten in der bundesrepublik deutschland, dann empfinde ich das als eine höchst edelmütige, selbstlose gabe. ich meine, für mich, der ich seit sieben jahren an keiner tariflichen lohnerhöhung mehr teilgenommen habe, wären 3 euro peanuts, aber die ärzte, denen es nun wirklich, wirklich dreckig geht, für diesen berufsstand sind 3 euro wahrhaftig ein wahres opfer. ich mache mir schon den ganzen abend gedanken darüber, wie jene ärzte, die am "ärzte-und-apotheker"-ball im autohaus peter teilgenommen haben, nun das monatsende bis zum nächsten hungerlohn überstehen. ich werde wohl auch kaum schlafen können deswegen heute nacht.

das müssen meine vorkommentatoren nicht schlecht reden, finde ich.
ich möchte daher der nnz einen tipp geben: lasst die höhe der spende von drei- bis vierhundert ärzten nicht in die öffentlichkeit dringen, sondern verbergt den genauen betrag: wir alle, denen es uns besser geht als ihnen, wir müssen sonst unser haupt senken vor beschämung.
krimimimi
17.01.2011, 23:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Retupmoc
18.01.2011, 07:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Retupmoc
18.01.2011, 09:19 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
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