Fr, 08:00 Uhr
21.01.2011
Augenblickliche Schwäche
Verliebte schweben im siebten Himmel. Ganz anders kann es nach 20 Ehejahren aussehen. Und es soll Paare geben, die gehen kurz vor der Silbernen Hochzeit auseinander. Wie beispielsweise Audrey und Tony in Donald Churchills Komödie Augenblick der Schwäche.
Das Theater Rudolstadt hatte das Stück als Deutsche Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Durch den krankheitsbedingten Tausch von zwei Schauspielproduktionen können es die Theaterbesucher im Theater Nordhausen nach der umjubelten Premiere am 7. Januar nun wieder am Wochenende sehen. Augenblick der Schwäche beginnt am Samstag, 22. Januar 2011, um 19.30 Uhr.
Im brillanten Spiel des einst verliebten Paares findet so mancher Zuschauer auch Szenen aus den eigenen vier Wänden wieder. In der Premiere jedenfalls haben sich sowohl Männer als auch Frauen im Zuschauerraum köstlich amüsiert.
Das Stück ist so gut, dass es nur noch zweier Vollblutmimen bedarf, um einen schönen Bühnenerfolg zu erzielen. Und die haben die Rudolstädter mit Hans Burkia als freischaffendem Kameramann Tony und einer überragenden Ute Schmidt als seine Frau Audrey. Die beiden sind in ihren Rollen so brillant, dass wir im Zuschauerraum schnell vergessen, ‚nur’ einer Theateraufführung beizuwohnen und lustvolle Voyeure werden. Da stimmt jede Geste, jeder Blick, jedes angespannte tiefe Einatmen, jedes halbherzige Zurücknehmen der eben geführten Attacke und – es sitzt jede Pointe, schreibt Rezensent Olaf Schulze.
Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer, dass es für die Vorstellung am kommenden Samstag noch Karten an der Theaterkasse gibt, Tel. 0 36 31/98 34 52.
Autor: nnzDas Theater Rudolstadt hatte das Stück als Deutsche Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Durch den krankheitsbedingten Tausch von zwei Schauspielproduktionen können es die Theaterbesucher im Theater Nordhausen nach der umjubelten Premiere am 7. Januar nun wieder am Wochenende sehen. Augenblick der Schwäche beginnt am Samstag, 22. Januar 2011, um 19.30 Uhr.
Im brillanten Spiel des einst verliebten Paares findet so mancher Zuschauer auch Szenen aus den eigenen vier Wänden wieder. In der Premiere jedenfalls haben sich sowohl Männer als auch Frauen im Zuschauerraum köstlich amüsiert.
Das Stück ist so gut, dass es nur noch zweier Vollblutmimen bedarf, um einen schönen Bühnenerfolg zu erzielen. Und die haben die Rudolstädter mit Hans Burkia als freischaffendem Kameramann Tony und einer überragenden Ute Schmidt als seine Frau Audrey. Die beiden sind in ihren Rollen so brillant, dass wir im Zuschauerraum schnell vergessen, ‚nur’ einer Theateraufführung beizuwohnen und lustvolle Voyeure werden. Da stimmt jede Geste, jeder Blick, jedes angespannte tiefe Einatmen, jedes halbherzige Zurücknehmen der eben geführten Attacke und – es sitzt jede Pointe, schreibt Rezensent Olaf Schulze.
Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer, dass es für die Vorstellung am kommenden Samstag noch Karten an der Theaterkasse gibt, Tel. 0 36 31/98 34 52.


