nnz-Forum: Jobcenter - welch' ein Hohn
In den nächsten Tagen und Wochen werden alle Leistungsempfänger, wie sie ab Januar heißen, Post von der ehemaligen ARGE bekommen. Sie werden bemerken, dass sich der Briefkopf verändert hat. Dazu die Anmerkungen eines nnz-Lesers...
Karikatur (Foto: H. Buntfuß)
Es heißt da in Zukunft nicht mehr Arbeitsgemeinschaft, nein die umstrittene Behörde bekam den neuen Namen: Jobcenter. Nun werden viele sagen na und was soll es, ein anderer Name, davon geht die Welt nicht unter. Aber nehmen wir den Namen einmal unter die Lupe, dazu einige Vorbemerkungen. Wenn ich in einen Sportcenter gehe, bekomme ich Sportartikel, gehe ich in einen Lebensmittelcenter, bekomme ich Lebensmittel, gehe ich in einen Eroscenter, was ich da bekomme muss ich nicht noch erklären.
Kommen wir nun auf den so genannten Jobcenter zurück. Jetzt müsste Jeder annehmen, wenn ich in den Jobcenter gehe, bekomme ich Arbeit, wer das glaubt, den erwartet eine große Enttäuschung. Wer im Jobcenter eine Arbeit bekommt, der sollte sofort Lotto spielen, bei soviel Glück. Ja es ist fast leichter beim Lottospielen, Millionen zu gewinnen, als im Jobcenter einen Job zu bekommen. Ach ja ein paar EIN-EURO-JOBs´ und die mehr als berüchtigte Bürgerarbeitsjobs sind vielleicht noch zu haben.
Nun was bleibt dann noch über, was man vom Jobcenter bekommen kann? Na wie immer Forderungen, Sanktionen, Schikanen usw. Schauen sie sich einmal die immer länger werdende Liste der Klagen gegen die Jobcenter an. Da werden hochschwangere Frauen mit 100 Prozent Sanktionen belegt, sogar die Mieten werden gestrichen, womit den Frauen die Obdachlosigkeit droht.
Eine Behörde in Passau kürzte einer 21 Jährigen schwangeren Frau, die kompletten Regelleistungen inklusive der Kosten für die Unterkunft, nach dem sie sich weigerte einen Ein-Euro-Job in einer Großküche anzutreten. Dieser Fall ist sogar um einiges brisanter, als der in Braunschweig. Die Betroffene erwartet nämlich in rund sechs Wochen die Geburt ihres Kindes.
Das Jobcenter missachtet vor lauter "Sanktionswut" sogar die gesetzlichen Bestimmungen der Mutterschutzrichtlinien. So dürfen Schwangere laut den Richtlinien des Universitätsklinikums Heidelberg nicht in Großküchen arbeiten, weil sie einem generellen Beschäftigungsverbot unterliegen. Doch auch dieser Fall ist leider kein Einzelfall. Das nur mal so nebenbei.
Nicht nur Langzeitarbeitslose müssen mit Kürzungen rechnen, nein auch Frührentner die ehrenamtlich tätig sind, müssen in Zukunft damit rechnen, dass ihre Rente um bis zu ein Drittel gekürzt wird. Mit solchen Aktionen, ruinieren die Regierenden das Volk, außer den so genannten Zehntausend und somit den Staat. Aber was kann man von solchen Politikern schon erwarten? Wenn die Regierung ihre Lobbyisten nicht hätte, könnten sie nicht einmal mehr Gesetze verfassen bzw. erlassen, denn das hat schon lange die Wirtschaft mit übernommen. Oder nicht? (Hartz-IV)
Politiker von CDU, CSU verlangen immer wieder 75 Euro Gerichtsgebühren von Hartz-IV-Empfängern, damit will man die Klageflut eindämmen. Wenn das nicht christlich gedacht ist. Die Präsidentin des Sozialgerichts Berlin fordert Gerichtsgebühren für die Jobcenter. Auch diesmal gibt es ein Zitat: Wer sein Land liebt, der kritisiert es. Wer dies nicht tut, dem ist das Land egal: Daran sollte sich so mancher Politiker ein Beispiel nehmen, bevor er die Hand hebt, oder mit den Kopf nickt.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
Retupmoc
24.01.2011, 08:22 Uhr
Aber Herr Buntfuß...
... die Jobcenter gibt es doch sowieso nicht mehr lange. Frau von der Leyen plant shon die nächste Offensive in den Tagesthemen mit nur noch 2 Millionen Erwerbslosen, Herr Brüderle hat in den Winzereien schon Vollbeschäftigung und Stefanie zu Guttenberg wird ab März bei RTL II Jagd auf Hartz-4-Schmarotzer machen und diese hinter Gitter bringen. Dann brauchen wir doch kein Arbeitsamt - sorry neudeutsch Jobcenter! Obwohl mit dem neuen Namen können sich alle rausreden, die der englischen Sprache niht mächtig sind: Sie wissen nicht was das ist. Ich sehe da nur ein Problem: Wenn wir dann keine Arbeitslosen mehr haben, was verwalten dann die kompetenten Kolleginnen und Kollegen der Jobcenter? Werden die dann aufgrund guter Kenntnisse bei der Frisierung der AL - Zahlen als Friseusen eingesetzt oder werden die dann selbst arbeitslos? Und wer betreut diese Leute dann? Fragen über Fragen, welche das Jobcenter nicht beantworten kann. Oder?
geloescht.otto
24.01.2011, 08:27 Uhr
Zu diesem
Artikel gibt es nichts hin zu zufügen! Klasse Herr Buntfuß, trifft den Nagen auf den Kopf.
WR-NDH
24.01.2011, 09:09 Uhr
Keine Angst
die befürchteten schlimmen Dinge werden in Nordhausen bestimmt nicht eintreten. Die Linkspartei hat ja hier ein schwerwiegendes Pfund dagegen zu setzen. Sie hat ja nicht umsonst eine Linke als 2. Beigeordnete im Landratsamt. Diese ist ja meines Wissens u.a. für die ARGE zuständig und wird Schlimmes so wie in der Vergangenheit verhindern, oder?
Dafür, dass bisher nicht sie, sondern Herr Greiner die wahren Arbeitslosenzahlen veröffentlichte, wird wohl weder sie noch die Linke etwas können. Man hat ihr diese Zahlen bestimmt trotz intensiver Nachfragen immer wieder verschwiegen.
Ich glaube fest daran, dass Frau Grünwald sich ganz intensiv für die Wahrung der Interessen der Arbeitssuchenden einsetzen wird. Sie wird wohl alles daran setzen, dass im Kreis Nordhausen spürbar wird, dass die Linken eine Schlüsselfunktion besetzt haben.
reidon
24.01.2011, 10:07 Uhr
Aufschwung
Das ist seit letztens immer wieder die Lobpreisung unserer Politiker,die Arbeitslosenzahl unter die 3 Mio.-Marke gesetzt zu haben. Fakt ist: Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet, wobei die Beschäftigten nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden aber vom Staat mit Kurzarbeitergeld entlohnt werden (unversteuertes Arbeitslosengeld).
Damit werden die Arbeitslosenzahlen nur geschönt,trotzdem aber Sozialleistungen gezahlt. Also,wo bitte sollen die neuen Jobs herkommen? Ich persönlich suche erst gar nicht übers Arbeitsamt nach einem Job.Erstmal nur die Laufereien mit dem Vermittlungsgutschein,denn die meisten Jobs werden da nur über private Vermittler vergeben und zweitens ist nichts brauchbares dabei als nur unterbezahlte Arbeit. Dass ist nicht nur heute so,sondern schon seit langem.
Eckenblitz
24.01.2011, 16:17 Uhr
Ehrenamt ?
Mit Ehrenamt hat diese Tätigkeit schon lange nichts mehr zu tun. So weit meine Meinung. Auffallend an der neuen Regelung, politische EHRENÄMTER bleiben verschont. Gerade diese Personen die den Staat zum Teil mehr schaden als nutzen, dürfen ihr Geld behalten.(Steuerverschwendung in Milliarden)
Jene die den Staat viel nutzen bringen, indem sie sich aufopfern und Stunden über Stunden leisten die sowieso niemand bezahlt, genau jenen will man jetzt ans Geld.
Gut gemacht MERKEL und ANHANG.
Sissi
24.01.2011, 20:00 Uhr
Wozu dann noch Jobcenter ?
Wozu brauchen wir diese Jobcenter, wenn wir dort keine Jobs bekommen. Von Schikanen und Sanktionen kann man nicht leben.
Mister X
24.01.2011, 21:13 Uhr
Job- oder Betrugscenter?
Diese Frage stelle ich mir schon seit einiger Zeit. Ich informiere mich in alle Richtungen und da habe ich in der HAZ vom 24.01.11 folgendes gelesen. Ein Diplom Ingenieur wartet seit über 2 Jahren, auf das ihm zustehende Geld von der ARGE.
Der Gipfel bei dieser Angelegenheit ist, dass niemand für diese Schweinerei die Verantwortung übernehmen muss.
TeeEff
25.01.2011, 01:05 Uhr
Volksverarsche...
und Generalstreik ist im Gesetz nicht vorgesehen!
Naja Hauptsache in 1nem Jahr keine Arbeitslosen mehr! Sind dann ja alle Hartz4 Empfänger und zählen nicht mehr.
MISSION ACCOMPLISHED!
Und die zunehmende Zahl von Aufstocker - weil sie trotz Vollzeitjob nicht davon leben können - die sollen ja nicht wagen zu mürren - ein Bürgerjob - de facto ein Zwangsdienst zu dem man verpflichtet wird, wartet schon auf die die mucken...
Und wenns brenzlig wird hat man dann ja auch Häuserkampf und Bürgerkriegserprobte Berufsarmee die man viel problemloser im Inneren einsetzen kann.
Retupmoc
25.01.2011, 07:49 Uhr
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Retupmoc
25.01.2011, 08:04 Uhr
Zu diesem Thema
empfehle ich auch das Lesen der großen Zeitung mit den 4 Buchstaben von gestern ( Seite 3, Thüringen ). Interessant was da zu den Argen aufgeführt ist. U.a. die genauen Hartz4-Empfänger - Zahlen jedes Landkreises ( also die nicht geschönten ), einiges über die Arbeitsweisen der Argen und Jobcenter, sowie des Sozialgerichtes Nordhausen.
Alex Gösel
25.01.2011, 14:38 Uhr
Mehr als ein Hohn
ist die, bzw. das "Arge/Jobcenter Nordhausen":
Vor etwa drei Monaten trennte ich mich von meiner Lebensgefährtin. Aufgrund der Trennung suchte ich nun eine mir angemessene Wohnung und fand diese im Januar 2011 in Nordhausen. Ich ging also am 6. Januar 2011, ein Donnerstag, zum Jobcenter Nordhausen um das Wohnungsangebot vorzulegen.
Am Tresen angekommen, wurde mir erklärt, dass man mich heute nicht zur KdU-Stelle (Kosten der Unterkunft) vorlassen können und mir erst in etwa 2 bis 3 Wochen einen Termin geben könne. Die Wohnung wäre bis dahin mit hoher Sicherheit vermietet gewesen und ich hätte nachwievor in einer für mich unangemessenen und zu großen Wohnung weiterhin wohnen müssen. Die Sachbearbeiterin von der KdU-stelle sagte mir übrigens im November/Dezember 2010, das ich, um ein Wohnungsangebot vorzulegen jederzeit und ohne Termin kommen könne...
Ich wurde, nachdem ich der Dame am Tresen dieses alles in Ruhe erklärt und dargelegt hatte und von ihr Sinngemäß zu hören bekam:"Sowas interessiert mich nicht!" und ähnliche Sachen so genötigt, das ich lauter und etwas aggressiver wurde.
Nachdem einige "Nettigkeiten" fielen, kam sofort der Sicherheitsdienst an, welcher mich zu einem "hohen" Mitarbeiter des Jobcenters begleitete.
Dort ging alles dann doch recht schnell, sodass man sich die ganze von mir oben geschilderte Sache hätte ersparen können.
Einige Tage später bekam ich Post vom Jobcenter Nordhausen mit einer "Androhung eines Hausverbotes", unterzeichnet vom stellvertretenden Geschäftsführer des Jobcenters. Ich rief umgehend beim stellvertretenden Geschäftsführer an, und erkundigte mich, was das solle und warum man mich nicht durchgelassen hatte, woraufhin er nur in Floskeln und Standartausreden antwortete...
Tja, liebes Jobcenter Nordhausen, was hätte ich denn ihrer Meinung nach tun sollen?
Georg66
25.01.2011, 18:16 Uhr
Hausverbot
Lassen Sie sich doch ein Hausverbot erteilen, dann müssen Sie auch keine persönlichen Vorladungen Folge leisten.
Ich wäre froh, wenn ich so ein Hausverbot hätte!
Den Papierkram in den Briefkasten einwerfen oder per Fax und bei unnötigen Verzögerungen und oder abhandenkommen von Anträgen zum Sozialgericht. Andere Sprache wird in der Uferstrasse nicht verstanden.
Arbeit haben die sowie nicht und die äußerst unqualifizierten Reden zum Thema Arbeit in der Fremde z.B. Koch in Ägypten von Leuten zu hören die bei Ankunft am Arbeitsplatz-Jobcenter, noch nicht einmal das Kühlwasser vom eigenen PKW auf 90 Grad Celsius gebracht haben, klingt doch sowieso wie ein Hohn!
Außerdem ist das doch eine bodenlose Unverschämtheit, ohne vorher das Jobcenter zu fragen sich um eine Wohnung zu bemühen.
Einfach unverschämt!
Aber das ist hier kein Chat!!
Retupmoc
26.01.2011, 07:49 Uhr
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Werniman0606
27.01.2011, 22:26 Uhr
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brazil
03.02.2011, 09:47 Uhr
hilfreich
Wenn ich mit dem Cursor über die Grafik fahre, erscheint dort das Wort Karikatur. Und das finde ich einfach sehr hilfreich.
dutchman9
17.04.2011, 11:26 Uhr
Jobcenter Arbeit im Mittelpunkt
Die Karriktarur passt ganz genau.
Schikane durch das Jobcenter gehört zum täglichen Umgang dazu, die Arbeit steht dort nicht im Mittelpunkt, dafür hat der Rechtsvertreter des Jobcenters alle Hände voll zu tun: zur Abwehr von Untätigkeitsklagen.
Anträge und Widersprüche werden dort nicht zu 100 % unterschlagen, sondern gehen grundsätzlich nur unter (Thoams Anstötz, StA Mühlhausen, AZ: 320 Js 45752/10) Bis hin zur Verfolgung Unschuldiger (§ 344 StGB) ist zum Zweck der Schikane alles erlaubt. Aktuelle Entscheidung des Jobcenters: Kinder sind wert- und rechtlos, mehr oder weniger deutlich bestätigt vom SG Nordhausen (Richterin Löffelholz) und vom LSG Thüringen (Richter Böck u.a.).
Meine Meinung: Regt Euch nicht auf, tut euch zusammen und räumt auf. Selbstverständlich anders als das Jobcenter; nämlich auf rechtlich korrektem Weg! Mit Sammelklagen und Sammelstrafanträgen. Kleine Anmerkung: Die StA Mühlhausen ermittelt gegen das Jobcenter bereits seit Monaten; wegen Verleumdung, Üble Nachrede, Datenschutzverletzungen, Verfolgung Unschuldiger, usw. usw. Jeweils in mehreren Fällen. (AZ: 571 Js 58557/1O)
Wolfi65
17.04.2011, 13:23 Uhr
Lange her
Ist der Artikel, aber immer noch aktuell.
Es freut mich zu lesen, dass selbst die Sta Mühlhausen gegen das ehrenwerte Haus in der Uferstrasse ermittelt.
Aber wie das immer so ist.
Der Staat wird nicht gegen sich selbst vorgehen.
Maximal rollen für die Beruhigung der Massen ein paar Köpfe, welche dann eben früher in den Ruhestand müssen oder können.
Für den kleinen Ankläger gibt es ein Trostpflaster in Form einer vollstreckbaren Urkunde, welche noch nicht einmal den Wert des Papieres besitzt auf dem diese gedruckt wurde und das war es dann.
Und still ruht der See.
dutchman9
17.04.2011, 18:28 Uhr
zu Wolfi65
Daß die ehrenwerte Geslleschaft in Nordhausen einige Ähnlichkeitm it derGesellschaft in Sizilien aht, ist nichts neues. Allerdings sind die Herren in Sizilien nicht auch noch öffentlich tätig.
Das letzte und bisher beste Arguent des Jobcenters Nordhausen vor dem LG Mühlhausen: Der Antrag des Klägers ist abzuweisen, da er an der Feststellung des rechtswidrigen Behördenhandelns in dutzenden Fällen (entgegen seines Antrages bei Gericht) kein Interesse hat.
Dass der LK einschließlich Jobcenter machen kann, was er will, hat auch das Thüringer Landeverwaltungsamt bestätigt.
Dem Landrat Joachim Claus obliegt die Dienstaufsicht über LRA und Jobcenter, er selbst ist aber unkontrollierbar, wenn er sich nicht kümmert. Man frage mal den BGH, was mit unkontrollierbaren Personen passiert (z. B. Sicherheitsverwahrung?)
Die Kreise der "ehrenwerten Gesellschaft" sind in Thüringen nicht zu toppen.
dutchman9
17.04.2011, 18:40 Uhr
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Wolfi65
17.04.2011, 21:23 Uhr
Nicht aufregen!
Solche Vorgänge in der Öffentlichkeit "publik zu machen" hilft meistens nichts.
Die es betrifft sind durch die laufenden Verfahren einer gewissen Schweigepflicht unterworfen und die es nicht betrifft kümmert es nicht.
Dann gibt es noch die Gruppe der ewig Ängstlichen, welche schon anfangen zu heulen, wenn man sie auf offener Strasse nach der Uhrzeit fragt.
Diese trauen sich auch nicht nach den ihnen zustehenden staatlichen Förderungen und Unterstützungen zu fragen.( wenn es denn mal zu einer Arbeitslosigkeit kommt)
Diese Personengruppe geht dann doch lieber wirtschaftlich und persönlich den Bach hinunter, bloß um den Staat nicht zur Last zu fallen.
Allein bei dem Gedanken wird mir Übel!
Aber kurz und schmerzlos ohne Ihnen zu nahe zu treten.
Hier ist wahrscheinlich nicht der richtige Ort, um solche Dinge zu klären.
Mit freundlichem Gruß Wolfi65
Retupmoc
18.04.2011, 07:55 Uhr
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dutchman9
08.08.2011, 04:15 Uhr
wolfi65 zu bloss nicht aufregen
zuerst einmal: Ich unterliege nicht der Schweigepflicht. Aber: solange es Staatsjuristen gibt, die alles billigen, was sich ARGEN/Jobcenter erlauben, ist die Veröffentlichung der einzige Weg, etwas zu ändern. Nicht, weil man Recht bekommt, sondern weil zuviel negative Publicity auch andere, übergeordnete Stellen auf den Plan rufen könnten.
Es gibt eine Sache, welche die ARGEN nciht mögen: den Rechnungsprüfer! Wenn Gelder des Staates, gedacht für Bedürftige, in den Büchern kaschiert werden, damit Rechtsanwälte für Untätigkeitsklagen ihr Honorar erhalten können, ist dies ein Fall, für den sich der Bundesrechnungsprüfer interessiert.
Leider machen viele den Fehler, eine Klage zu erheben und dann auf den Kostenfestsetzungsebschluss zu verzichten; wenn kein Anwalt beteiligt war. Wenn sich genug Leute zusammen tun und ihre Kostenentscheidungen gegen die Jobcenter an die richtigen Stellen schicken, wird sich einiges tun, weil andernfalls Gelder gekürzt werden; hat der Rechnungsprüfer der BA ausdrücklich bestätigt.
Solange die ARGEN von vielen Sozialrichtern gedeckt werden, läßt sich nur auf diesem Weg etwas erreichen.Man kann einen Richter nicht entlassen. Man kann ur seine fragwürdigen Entscheidungen öffentlich anprangern und ihn damit für das Gericht untragbar machen. kein Gericht will eine(n) Richter/in haben, die ständig negativ in der Öffentlichkeit steht.und keine Behörde will einen Leiter, von dem es in der Öffentlchhkeit nichts positives gibt. Man braucht nur eines: ein dickes Fell mit guten Nerven.
Mir liegt eine schriftliche Aussage vor, die alles zum Ausdruck bringt: Wer sozialgerichtliche Entscheidungen veröffentlicht und kommentiert, fängt sich ein Strafverfahren ein. Wegen Urkundenfälschung, Urheberrechtsver-letzung, Verletzung von Persönlich-keitsrechten, Verleumdung, Beleidigung, Verstoß gg. BDSG, usw.
Unterschrieben von Richter Herbst, SG Nordhausen. und daß die ARGEN/Jobcenter in einem rechtsfreien Raum leben, zeigt sich mir auch in eigener Sache. Nämlich in einem Ermittlungsverfahren wegen Leistungsmißbrauch im Jahr 2007. Leider gibt es keinen Leistungsbezug und keine Anträge von mir oder überhaupt irgendetwas. Und nachdem mein Anwalt die ermittlungsakte angefor- dert und erhalten hat, folgte ein Verbot seitens der ARGE Nordhausen, mir Auskunft zum Inhalt des Verfahrens zu geben.Der Vorgang beträgt mindestens 800 Seiten nach 18 Monaten Ermittlungen und einem flappigen: Das Ermittlungsverfahren wird eingestellt.
Aufregen bringt tatsächich nichts,aber die Veröffentlichung aller Machenschaften der Jobcenter. Wobei eine gewisse Kompromißlosigkeit dazu gehört.
Wolfi65
08.08.2011, 07:45 Uhr
Schon lange her
Ich mußte jetzt erst einmal überlegen, um was es in dem Kommentar von dutchman9 geht, da der April schon eine Weile her ist. Aber in Ordnung, denn das ist alles immer noch (leider) aktuell. Ich möchte mich hier nur in soweit einlassen:
Ziviler Ungehorsam ist angesagt! Wer seine Rechte nicht kennt und aus Angst vor Repressalien nicht einfordert, hat schon auf ganzer Linie verloren. Wer kein Geld für eine Klage hat, sollte sich um Prozesskostenhilfe bemühen. Wenn man mit Rechtsanwalt im Gericht vorstellig wird, ist das Lachen meistens beim "Gegenüber" vorbei.
Ach und noch eins: Das Sozialgericht NDH hat die meisten Klagen wegen Hartz 4 in Deutschland an der Backe. Aber das ist bestimmt nur Zufall, denn es geht doch wirtschaftlich Aufwärts in Nordthueringen?!
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