Di, 07:02 Uhr
25.01.2011
Nur die Möwe fehlte noch
In Oldtimerkreisen gilt er als Experte für historische PKW aus der ehemaligen UdSSR und im Ost Klassiker Klub Wolkramshausen zäht er zu den tragenden Stützen des Vereinsleben.
Matthias Siebert - 35 Jahre alt und Sammler sowjetischer PKW, vom Saparosch, über Moskwitsch bis zum Wolga - er besitzt sie und restauriert sie auch selbst. In seiner "Fahrzeugschmiede", die auch als ständiger Treffpunkt für Oldtimerbesitzer und Freunde historischer Fahrzeuge dient, restauriert er seit Jahren seine sowjetischen Fahrzeugschätze, stellte diese auch gern zur Schau und unternimmt auch mit ihnen ausgedehnte Fahrten.
Faszinierend sind diese unterschiedlichen Fahrzeugtypen, vom Kleinwagen bis zur gehobenen Oberklasse besonders dann, wenn eine Restaurierung abgeschlossen wurde. In all den Jahren seiner Restaurierungsarbeiten aber spürte Matthias Siebert eine ständige Unruhe in seiner Autoseele, denn das Flaggschiff des sowjetischen Automobilbaus, der Tschaika oder ins Deutsche übersetzt, die Möwe, fehlte noch in seiner Sammlung.
Diese Luxuslimousine des damaligen Ostblocks wurde als Modell GAZ 13 von 1959 bis 1977 und dann als Modell GAZ 14 von 1977 bis 1988 nur für höchste Regierungskreise als repräsentatives Dienstfahrzeug, im Automobilwerk Gorkowski Awtomobilny Sawod, gebaut. Ein Verkauf an Privatpersonen oder an andere gesellschaftliche Einrichtungen hat nicht stattgefunden, somit konnte auch in diesem Beitrag kein Herstellungspreis genannt werden.
Neben den zwei Grundmodellen, gab es auch mehrere Varianten, neben der geschlossenen siebensitzigen Luxuslimousine, wurden auch etwa 35 Kombifahrzeuge gebaut und einige zwei- oder viertürige Cabriolett. Im genannten Produktionszeitraum sollen insgesamt 3.179 Fahrzeuge hergestellt worden sein. Angetrieben werden diese 2,1 Tonnen schweren Luxusautos von einem 5,5 Liter Hubraum Benzinmotor, welcher mit acht Zylindern in der V - Bauweise und mit einer Leistung von 195 PS ausgestattet sind.
Überglücklich ist nun der neue stolze Besitzer darüber, dass nach Jahren des Suchens und langwieriger Verkaufsverhandlungen, dieses außergewöhnliche Fahrzeug in seinen Sammlungsbestand als krönender Abschluss einbezogen werden konnte.
Hubert W. E. Rein, Vorsitzender Ost Klassiker Klub Wolkramshausen
Autor: nnzMatthias Siebert - 35 Jahre alt und Sammler sowjetischer PKW, vom Saparosch, über Moskwitsch bis zum Wolga - er besitzt sie und restauriert sie auch selbst. In seiner "Fahrzeugschmiede", die auch als ständiger Treffpunkt für Oldtimerbesitzer und Freunde historischer Fahrzeuge dient, restauriert er seit Jahren seine sowjetischen Fahrzeugschätze, stellte diese auch gern zur Schau und unternimmt auch mit ihnen ausgedehnte Fahrten.
Faszinierend sind diese unterschiedlichen Fahrzeugtypen, vom Kleinwagen bis zur gehobenen Oberklasse besonders dann, wenn eine Restaurierung abgeschlossen wurde. In all den Jahren seiner Restaurierungsarbeiten aber spürte Matthias Siebert eine ständige Unruhe in seiner Autoseele, denn das Flaggschiff des sowjetischen Automobilbaus, der Tschaika oder ins Deutsche übersetzt, die Möwe, fehlte noch in seiner Sammlung.
Diese Luxuslimousine des damaligen Ostblocks wurde als Modell GAZ 13 von 1959 bis 1977 und dann als Modell GAZ 14 von 1977 bis 1988 nur für höchste Regierungskreise als repräsentatives Dienstfahrzeug, im Automobilwerk Gorkowski Awtomobilny Sawod, gebaut. Ein Verkauf an Privatpersonen oder an andere gesellschaftliche Einrichtungen hat nicht stattgefunden, somit konnte auch in diesem Beitrag kein Herstellungspreis genannt werden.
Neben den zwei Grundmodellen, gab es auch mehrere Varianten, neben der geschlossenen siebensitzigen Luxuslimousine, wurden auch etwa 35 Kombifahrzeuge gebaut und einige zwei- oder viertürige Cabriolett. Im genannten Produktionszeitraum sollen insgesamt 3.179 Fahrzeuge hergestellt worden sein. Angetrieben werden diese 2,1 Tonnen schweren Luxusautos von einem 5,5 Liter Hubraum Benzinmotor, welcher mit acht Zylindern in der V - Bauweise und mit einer Leistung von 195 PS ausgestattet sind.
Überglücklich ist nun der neue stolze Besitzer darüber, dass nach Jahren des Suchens und langwieriger Verkaufsverhandlungen, dieses außergewöhnliche Fahrzeug in seinen Sammlungsbestand als krönender Abschluss einbezogen werden konnte.
Hubert W. E. Rein, Vorsitzender Ost Klassiker Klub Wolkramshausen





