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Do, 12:25 Uhr
27.01.2011

Das wird interessant

Gibt es jetzt einen Wettbewerb zwischen zwei Standorten für einen Autohof in oder um Nordhausen herum. Die nnz mit einem kurzen Überblick und einer Aussage der zuständigen Dezernentin der Nordhäuser Stadtverwaltung...


Da hat Nordhausen nun den Autohof-Salat. Jetzt gibt es zwei Standorte für einen Autohof. Es gibt zwei Investoren, den bekannten Investor für den Sundhäuser Autohof und plötzlich einen neuen für den Hesseröder Standort.

Klar im Vorteil ist der Hesseröder Investor, der könnte, so sagte es Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) sofort loslegen. Hierzu gibt es alle planungsrechtlichen Grundlagen, alle notwendigen Beschlüsse des Stadtrates. Auch muss man sich nicht mehr mit einer Bürgerinitiative abmühen.

Allerdings ist es auch sehr merkwürdig, dass nach Jahren der vergeblichen Suche nach einem Investor, nun plötzlich einer vor der Tür steht und einen Autohof dort etablieren will, wo er seit Jahren unattraktiv erschien. Nach Meinung von Fachleuten könnten das alles auch Scheingefechte sein, so dass die Region am Ende entweder mit zwei Autohöfen oder keinem Autohof "dasteht".

Wie sich momentan die Situation aus Sicht der Nordhäuser Stadtverwaltung darstellt, das wollte nnz-tv von Frau Klaan gern wissen.


Inge Klaan zum zwei Standorten
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
27.01.2011, 13:29 Uhr
Warum nicht 8 Autohöfe?
Man könnte weitere Autohöfe konzipieren, z. B. Industriegebiet Goldene Aue an der Abfahrt Heringen
Bleicherode
zwischen Heringen und Auleben
zwischen Bielen und Sundhausen
nahe Limlingerode
usw.
Auf gehts !
undCO
27.01.2011, 14:31 Uhr
Autohof, aber schnell!!
@RWE, tolle Idee, aber ein!! Autohof sollte reíchen.
Luftikus
27.01.2011, 22:42 Uhr
Autohof, Es kann nur einen geben!
Es können zahlreiche Standorte aus dem Boden schießen, es wird nur einen Autohof geben, dort wo zu erst gebaut wird!

Wenn in Hesserode der Spaten sticht, sind für Sunhausen alle LKW´s abgefahren und ein Ort atmet durch, bis der nächste Investor mit einer neuen Idee für diesen Standort kommt.
darkmoon
28.01.2011, 12:51 Uhr
Bürgerbewegung
Wie kommt man denn drauf, dass es in Hesserode keine Bürgerinitiative gibt? Ich wohne dort und wir werden alle Hesseröder mobil machen und es den Sundhäusern gleich tun. Hesserode will keinen Autohof! Was würden denn Frau Rinke und Co. dazu sagen, wenn bei Ihnen ein Autohof gebaut würde?
H.Buntfuß
28.01.2011, 14:02 Uhr
Debakel ?
Verworrener geht es nicht mehr. Es ist schon erstaunlich, was so alles zu Tage kommt, wenn sich der Bürger in die Politik einmischt. Nun gibt es plötzlich doch eine Alternative und noch dazu eine die viel günstiger ist, wenn ich das richtig lese.

Ich als Bürger frage mich allen ernstes, was da in den Köpfen der Damen und Herren Stadträte vorging, dass sie Sundhausen als Alternativlos darstellten? Die Sundhäuser können es als einen großen ERFOLG für sich verbuchen, sie haben der Politik gezeigt, dass man sich zu wehren versteht.

Ich glaube auch, in Hesserode wird man auf keine Gegenwehr stoßen. Die warten ja heute noch auf Ihren Radweg, der ihnen bei der Eingemeindung versprochen wurde. Oder befinde ich mich da im Irrtum? Ja die Hesseröder sind ein ruhigeres Völkchen, sie haben ihren Jodelverein und darin gehen sie auf.

Vor den Sundhäusern ziehe ich meinen HUT, sie haben bewiesen das man sich von den POLITIKERN nicht alles gefallen lassen muss. Solche Bürger benötigt das Land, Personen die nicht vor jeden POLITISCHEN Beschluss einknicken. Wir Leben nicht mehr in der „DDR.“ Fordern nicht gerade die Politiker die MITARBEIT der Bürger, bei den Entscheidungen. Wenn aber die Bürger dieses Recht dann wahrnehmen, steht die Politik Kopf.
-Insider-
28.01.2011, 15:12 Uhr
es
kommt selten vor, aber selbst mir fehlen da die worte. da wird krampfhaft versucht den autohof an einer grenzwertigen position in sundhausen zu bauen OBWOHL man seit jahren einen fertigen platz in der nähe von hesserode hat. das ist..puhh, ich find kein pssendes wort dazu.

@darkmoon: ich habe mir die situation auf der karte mal angeschaut. hesserode liegt mitten im grünen und man hat um hesserode mehr als genug spielraum für einen autohof, der die anwohner nicht direkt belästigt...und jetzt einen auf sundhäuser zu machen fände ich ziemlich peinlich.
darkmoon
28.01.2011, 17:33 Uhr
@Insider
Ich weiß nicht ob Sie in Hesserode wohnen. 100m Luftlinie entfernt einen Autohof zu haben, wäre wohl auch nicht in Ihrem Sinne.
Zumal dieser Autohof einer der größten (ca. 200 Stellplätze) werden soll.

Auf der Karte sieht alles immer schön aus. Es gibt Standorte, die weiter von Ortschaften entfernt und nutzbar wären. Leider steht ja Frau Rinke gegenüber den Investoren unter Druck mit der Termineinhaltung, ansonsten Vertragsstrafe. Darüber spricht niemand, da wird irgendein Ort geopfert.
-Insider-
28.01.2011, 18:22 Uhr
sie
müssen beachten wie weit die gemarkung hesserode reicht (wichtig ist ja nur, dass der autohof im stadtgebiet liegt bezüglich steuereinnahmen). direkt am ort kann der autohof eig nicht gebaut werden, sonst gäbe es ja binnen "50m-100m" 2 abfahrten von der autobahn und ob das gewollt/machbar ist, bezweifel ich. die gemarkung reicht hingegen so weit das man gut 1-2km abstand vom ort halten könnte und das wäre mMn absolut akzeptabel. schön wären vllt. noch details wo der autohof genau entstehen soll, weil wie anfangs gesagt, die gemarkung hesserode ist ziemlich groß.
Totofino
28.01.2011, 18:33 Uhr
Finte der Stadtverwaltung
Ich bin Sundhäuser und gegen den Autohof vor unserer Haustür. Noch im November hat Frau Rinke (1. Nov. in Sundhausen) einen Autohof am Standort Hesserode aus unterschiedlichen Gründen für nicht möglich gehalten.

Jetzt wendet die Stadtverwaltung einen Bauerntrick an, um eine befürchtete Entscheidung gegen den Standort Sundhausen im Stadtrat Nordhausen zu verhindern, es ist eigenartig, dass nun auf einmal ein Investor für den Standort Hesserode aufgetaucht sein soll. Das letzte Mal war 2006 in einer Stadtratssitzung (22.02.) von einem Investor für Hesserode die Rede, den man damals für den Standort Sundhausen interessieren wollte, dies haben unsere Recherchen ergeben.

Aus all diesen Gründen muss man anzweifeln, ob es überhaupt einen Investor für Hesserode gibt. Unsere Erfahrung aus dem Kontakt mit den Stadträten hat gezeigt, dass man zwischen dem Handeln der Stadtverwaltung und den Stadträten unterscheiden muss, viele der Stadträte haben sich uns gegenüber sehr offen und gesprächsbereit gezeigt, auch wenn sie vielleicht nicht immer unserer Meinung waren.

Ich bin der Meinung, dass ja die Stadträte nicht unbedingt der Empfehlung der Stadtverwaltung folgen müssten, sie könnten ja trotzdem eine Entscheidung fällen.

Liebe /Lieber Darkmoon ich kann sie nur unterstützen, streiten sie für Ihren Ortsteil, das ist Ihr gutes Recht. Vielleicht sollten wir als Ortsteile der Stadt Nordhausen (auch alle anderen) sogar eine Allianz bilden um unsere Interessen besser zu wahren.

Und noch eine wichtige Information : Beim Kippen des Standortes Sundhausen, so wurde uns auf der letzten Hauptausschusssitzung mitgeteilt, kommen auf die Stadt keine Kosten zu, so ist es vertraglich vereinbart. Wie sich das bei einem Investor am Standort Hesserode verhält (so es einen gibt), kann ich natürlich nicht sagen, vielleicht hat sich die Stadt aber auch dort abgesichert.

Wir erwarten in Sundhausen mit Spannung den Besuch von Frau Klaan und Frau Dr. Riebel am 02.02. in der Ortschaftsratssitzung in Sundhausen, wo wir als Sundhäuser wieder Flagge zeigen werden.
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