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Di, 08:26 Uhr
01.02.2011

Waschbären auf dem Vormarsch

Bislang kennen viele Nordhäuser diese kleinen possierlichen Tierchen aus dem Fernsehen. Vielleicht auch aus dem Zoo. Doch seit einiger Zeit nähern sich Waschbären schon mal gern den "Behausungen" der Menschen. Und da meldet sich das Nordhäuser Ordnungsamt.


Die Belagerung der Waschbären soll vor allem im Bereich der Bleiche zugenommen haben. Deshalb informiert das Ordnungsamt der Stadtverwaltung die Anwohner, "dass die Population von Waschbären überdurchschnittlich zugenommen hat." Dieser Fakt an sich ist nicht neu, bereits im Jahr 2003 hatte die nnz über einen besonderen Besucher vor der Redaktion berichtet.

Die Nordhäuser Verwalter bitten die Anwohner, Lebensmittel ausschließlich in die dafür vorgesehen Behälter zu entsorgen. Auch sollen Passanten von den Anwohnern darauf hingewiesen werden, dass keine Fütterungen vorgenommen werden. Auch sollen keine Vögel mit Brötchen gefüttert werden.

Auch in anderen Stadtgebieten seien Waschbären beobachtet worden, allerdings nicht in der Häufigkeit wie entlang der Bleiche. Im Übrigen gilt für Waschbären eine Meldepflicht. Grundstückseigentümer, die Waschbären auf ihrem Grundstück beobachten müssen dies dem Ordnungsamt melden.
Autor: nnz

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Kommentare
krimimimi
01.02.2011, 17:05 Uhr
Tiere waren zuerst da...!
wen wundert es.....?
mich nicht !
überall wird gebaut, gebaut, gebaut.
kaum noch Landschaft, Feld, Flur, Wald etc.
wo sollen die Tiere hin, nimmt man ihnen doch jeden tag ein stück natur weg ?!
altmeister
01.02.2011, 18:06 Uhr
Für unsere Flora und Fauna...
ist der Waschbär ein Eindringling!
Auch wenn er noch so niedlich aussehen sollte, hat er durch den Mangel an natürlichen Feinden und seiner sehr guten Anpassungsfähigkeit ein sehr großes Schadenspotential.

In manchen Gegenden ist er leider schon zur Plage geworden und daher ist der Versuch der Eingrenzung des Bestandes nur zu begrüßen um Schlimmeres zu vermeiden.

Beispiele für die falsche oder versehentliche Ansiedlung von Tieren und Pflanzen sind in genügender Menge zu finden!
suedharzer
01.02.2011, 18:17 Uhr
Abschussprämie für Waschbären
Waschbären waren nicht zuerst da, sie sind in Mitteleuropa gar nicht heimisch sondern wurden durch den Menschen "eingesiedelt". Sie haben hier keine ntürlichen Feinde und bedrohen vielmehr durch Nestraub heimische Tier- insbesondere Vogelarten.

Diese ach so possierlichen Viecher gehören wie Ratten bekämpft und deren Fütterung gehört bestraft.
Frankledig
01.02.2011, 21:47 Uhr
Waschbären...
Schaut euch mal Berichte aus Kassel und Göttingen an..da sind die niedlichen Tiere zur echten Plage geworden! Da müßen sie Regenrinnen mit Stachelabweisern sichern, weil sich die Waschbären auf Hausböden in die Wärmedämmung der Fassaden und Dächer "gefressen" haben! Das finden die Leute da gar nicht mehr "putzig" !
Retupmoc
02.02.2011, 07:58 Uhr
Lieber Waschbären
als manche Menschen. Lasst die Tiere in Ruhe!
Flitzpiepe
02.02.2011, 09:19 Uhr
Meldepflicht!?
Das wusste ich gar nicht, dass für Waschbären eine Meldepflicht besteht...
Jedenfalls hatte ich vor ein paar Monaten ein mächtiges Exemplar in meinem Komposter.

Die sind schon echt clever. Der hat es tatsächlich geschafft den großen Klappdeckel zu bedienen.Er ist sogar nach einigen Anläufen wieder alleine rausgekommen und hat den Deckel wieder zugemacht.

Der Komposter war nämlich (leider für ihn) fast leer. Wie andere schon geschrieben haben: Er gehört hier nicht hin, wird durch fehlende Feinde zur Plage und muss bekämpft werden! Fragt mal die Neuseeländer mit ihren schlechten Erfahrungen mit tierischen Einwanderern, die nicht auf die Inseln gehören.
monoid
02.02.2011, 14:36 Uhr
Meldepflicht
das stimmt so nicht. in deutschland gibt es keine melde oder anzeigepflicht, auch wenn das gern behauptet wird. besonders oft sah ich das bei "achtung kontrolle", wo der zoll behauptete, man sei zur mitwirkung verpflichtet. damit ist lediglich gemeint, dass man sich durchsuchen lassen muss...

absoluter schwachsinn, dass mit der meldepflicht.
Peppone
02.02.2011, 20:51 Uhr
Möglicherweise
besteht eine Meldepflicht in der Satzung der Stadt. Habe aber keine Lust, das herauszusuchen. Wozu auch? Was will die Stadt denn dagegen machen? Das der Waschbär im Landkreis angekommen ist, ist auch nicht neu, das weiß man seit mindestens fünfundzwanzig Jahren. Bei den relevanten Behörden besteht keine Meldepflicht, die wissen schon lange, dass er da ist.

Das er ein Neozoen (als Pelz- und possierliches Haustier eingeschleppt) ist und hier langfristig heimische Arten verdrängt und unter Umständen auch ausrottet, ist nichts Neues! Bisher hat es aber nur die Wenigsten Menschen interessiert. Jetzt, wo er Mülltonnen umdreht,auf Dachböden wohnt und sich die Küken der Vogelzüchter holt interessiert sich auf einmal sogar das Ordnungsamt für ihn.

Und nun? Was will das Ordnungsamt dagen tun? Ein paar Waschbärflüsterer oder Giftköder helfen da nicht weiter! In interessierten Kreisen beschäftigt man sich schon mit der nächsten Neozoen Welle, die auf uns zurollt. Vielleicht kann man wenigstens die verhindern. MeckPom und Brandenburg hat der Enok schon erobert, bei uns versucht er als Marderhund gerade Fuss zu fassen.
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