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Di, 18:24 Uhr
01.02.2011

Schwerer Unfall

Zu einem schweren Unfall sind am Nachmittag Polizei, Berufsfeuerwehr und Notarzt gerufen. Zwischen Petersdorf und Nordhausen war ein Renault gegen einen Container-Lkw gekracht...


Es war kurz vor 16 Uhr, da raste der 24jährige in seinem Auto in Richtung Nordhausen. Ihm kam ein Container-Brummi entgegen. Dessen Fahrer hatte keine Chance mehr, einem Crash zu entgehen. Zuerst prallte der Renault gegen die Lkw-Vorderachse, schlitzte anschließend dessen Tank auf und verformte die Felge der Hinterachsbereifung. "Danach schoss das Auto 50 Meter, ehe es im Straßengraben um Liegen kam. Glücklicherweise rutschte das Auto knapp an einem Baum vorbei", berichtet Feuerwehr-Chef Gerd Jung der nnz.

Der 26 Jahre alte Fahrer wurde mit seinem Schock ins nahe gelegene Südharz-Krankenhaus gebracht. Die Berufsfeuerwehr musste rund 120 Liter aus dem Tank abpumpen. Den Sprit kann sich der Fahrzeuginhaber morgen abholen.

Interessant ist die Tatsache, dass der Verursacher die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr übernehmen muss. Das macht die entsprechende Satzung möglich. Eine solche Satzung gibt es im Landkreis Nordhausen nicht. Dessen angeforderter Gefahrgutwagen 3 ist für den Unfallverursacher kostenfrei im Einsatz gewesen.
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
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Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
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Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
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Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
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Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Schwerer Unfall (Foto: privat)
Autor: nnz

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Kommentare
Harzspross
01.02.2011, 22:33 Uhr
letzte Warnung vom Schutzengel
Da kann man dem jungen Fahrer nur wünschen, dass er diese ultimative Warnung seines Schutzengels verinnerlicht, denn offenbar hat viel Glück den eventuell tödlichen Crash mit einem Baum verhindert. Viele rasende, vor allem jugendliche Zeitenossen scheinen ihr Gehirn vor dem Start ihres fahrbaren Untersatzes allzu oft nicht mitznehmen.

Selbstüberschätzung und Rumgeprotze sind in dieser Altersgruppe leider nicht selten, ebenso die Unterschätzung der unbestechlichen Wirkung physikalischer Gesetze und der immensen Kräfte, die bei einem Unfall zum Tragen kommen. Trotz zurückgehender Zahlen bei Verkehrstoten machen die 18 bis ca. 25-jährigen leider immer noch ca. 40 % unter ihnen aus. Regelmäßig berichtet die nnz über mehr als 0,3 Promille Alkohol am Steuer vor allem in dieser Altersgruppe. Hier müsste viel drastischer durchgegriffen werden.

Angesichts der großen Gefahren, die aus der Nichtbeachtung der STVO erwachsen, sollten die Verantwortlichen endlich Fahrsicherheitstrainings in die normale Fahrschulausbildung integrieren, ebenso wie die Pflicht, einen PKW in voller Besetzung während der Fahrstunden führen zu müssen. Bekannt ist, dass ca. 100.000 Fahr-km oder sechs Jahre Fahrpraxis erforderlich sind, um sagen zu können, dass man ein Auto in fast allen Verkehrssituationen überwiegend beherrscht.

Die Strafen für Verkehrsvergehen sind in Deutschland im Vergleich z.B. mit Schweden oder Österreich immer noch lächerlich niedrig. Raser müssten, wie in Schweden, auch bei uns mit Tausenden Euro Bußgeldern und längeren Führerscheinentzügen belegt werden, oder, wie in Schweden mit ausländischen Sündern schon geschehen, ausgewiesen werden. Auch ist nicht einzusehen, dass Verursacher von schweren Verkehrunfällen allzuoft nicht mit Haft bestraft werden. Leben und Gesundheit sind aber zu kostbar und zu einmalig, als das die allzu laschen Strafen hierzulande angezeigt sind.
76er
02.02.2011, 01:17 Uhr
Schwerer Unfall
Sie schrieben "Interessant ist die Tatsache, dass der Verursacher die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr übernehmen muss. Das macht die entsprechende Satzung möglich. Eine solche Satzung gibt es im Landkreis Nordhausen nicht. Dessen angeforderter Gefahrgutwagen 3 ist für den Unfallverursacher kostenfrei im Einsatz gewesen."

kann man so nicht stehen lassen, auch die Gemeinden des Landkreises Nordhausen haben für ihre Feuerwehren Satzungen, wo die Gebühren für Einsätze die den Verursacher in Rechnung gestellt werden festgelegt sind.

In wie weit das Fahrzeug GW-G 3 abgerechnet wird ist fraglich da es ein Fahrzeug des Landkreises ist, aber die eingesetzten Geräte und Materialen (Pumpe, Schläuche, Auffangbehälter, Notstromaggregat und Ölbindemittel) werden dem Verursacher auf jeden Fall in Rechnung gestellt.
stimme-der-wahrheit
02.02.2011, 19:13 Uhr
Feuerwehren sind keine Einnahmeqelle Stadt
Wie mein Vorkommentator schon schrieb gibt es in jeder Stadt oder Gemeinde entsprechende Satzungen zum Kostenersatz bei Feuerwehreinsätzen. Genau hier liegt das Problem: Es kann nur Kostenersatz für tatsächlich entstandene Kosten verlangt werden!!! Somit sind die Bürger erst mal zu beruhigen, welche diesen Beitrag lesen. Keiner braucht Angst vor den Kosten zu haben, wenn er mal die Hilfe seiner Feuerwehr benötigt. Die Wehren sind nicht als eine Einnahmequelle von manch gebeutelter Stadtkasse zu sehen, denn sie sind in erster Linie für die Sicherheit der Bürger zuständig und nicht zum Stopfen von Kassenlöchern auf dem Rücken von Unfallbeteiligten! Sie werden von ihren Trägern (Städte und Gemeinden)für das Da sein bezahlt und nicht für das Fahren von Einsätzen. Somit kann man doch von Herrn Jung etwas durchdachtere Äußerungen erwarten, welche nicht zu weiteren Verunsicherungen unter der Bevölkerung führen. Diese Äußerungen dienen einzig allein der persönlichen "Kriegsführung" gegen den Landkreis von ihm und seinem Dienstherren und davon haben wir Feuerwehren langsam aber sicher die Nase voll!
Peppone
02.02.2011, 21:31 Uhr
Ball flach halten.
Bisher dachte ich immer, dass es eine Unfallaufnahme durch die Polizei gibt. Falls man sich nicht einig wird, gibt es noch eine Judikative, die dann entscheidet!

In Nordhausen scheint Berufsfeuerwehr-Chef Jung hier ungewollt "Amtshilfe" zu leisten. Wer hier gerast ist und wer hier nicht mehr ausweichen konnte hat nicht die BF Nordhausen zu entscheiden, lieber Herr Jung. Sie dürfen Ihre Vermutungen gerne für sich behalten!
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