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So, 13:45 Uhr
06.02.2011

Auch Nordhäuser Christen gedachten

Am gestrigen Samstag gab es im Halberstädter Dom einen ökumenischen Trauergottesdienst für die 10 Opfer des schweren Zugunglückes vor einer Woche bei Hordorf in Sachsen-Anhalt. Auch in zahlreichen Gottesdiensten des Landkreises Nordhausen war dieses tragische Ereignis Anlass zu Trauer und Gebet.


In den katholischen Gottesdiensten am Samstag und Sonntag im Nordhäuser Dom sowie in Ellrich griff Pfarrer Richard Hentrich in seiner Predigt auch dieses tragische Unglück auf. In bewegenden Worten schilderte er die Übertragung des Trauer-Gottesdienstes im MDR-Fernsehen aus dem Halberstädter Dom, die er wegen anderer Verpflichtungen jedoch nur auszugsweise verfolgen konnte.

Von der Kanzel des Nordhäuser Gotteshauses fand Hentrich Worte der Anteilnahme an den tragischen Geschehnissen auf der Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Halberstadt. Den Angehörigen der Opfer drückte er auch im Namen der Domgemeinde sein tiefes Mitgefühl aus und sprach ihnen Mut zu, dass das Leben trotz dieser Tragik weiter geht und sie Kraft und Zuspruch bei Verwandten und guten Freunden suchen sollten.

Herzliche Wortes des Dankes galten zudem den zahlreichen Helfern und Rettungskräften. Anschließend schloss er die Opfer und ihre Angehörigen in sein Gebet ein.

Es ist nicht ungewöhnlich, das Dompfarrer Richard Hentrich freudige oder bedrückende Geschehnisse aus dem Alltag der Menschen in seine Ansprachen einbezieht und somit den Menschen bekundet, dass auch an einem katholischen Seelsorger das „wirkliche“ Leben nicht vorbei geht. So ist seine Teilnahme an zahlreichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen im Landkreis Nordhausen schon nichts ungewöhnliches mehr. Die Volksvertreter in Stadt und Landkreis nehmen dies mit großem Respekt wahr und seine Gemeindemitglieder sind ihm dafür sehr dankbar.
Hans-Georg Backhaus
Autor: nnz

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Kommentare
Georg66
08.02.2011, 04:50 Uhr
Ach ja
Ja, Herr Pfarrer.
Ist tut mir unendlich Leid, dass Sie nicht am Trauergottesdienst in Halberstadt teilnehmen konnten. Aber jetzt haben Sie ja einen in NDH durchgeführt. Der Betriebsunfall im Bahnhof Hordorf war schrecklich, aber was hat das mit Gott zutun?

Wo war denn Gott, als der Zug das Halt-zeigende Signal überfuhr. Hätte nicht Jesus Christus eingreifen können, um die zehn Menschen zu retten? Ist es nicht Gottes Aufgabe, dem Menschen zu Helfen und vor Torheiten zu bewahren?

Die Leute werden auch durch Gott nicht wieder lebendig und der Triebfahrzeugführer wird durch Gott nicht unschuldig. Das die Kirche alles mit der Bibel interpretieren muss, ist viel schrecklicher, als der Alltag.
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