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Mo, 11:26 Uhr
07.02.2011

Viel zu sehen

Die Ausstellung „Die Frau in der Grafik“ aus der polnischen Partnerstadt Ostrów - Wielkopolski, die noch bis zum 27. März 2011 im Kunsthaus zu sehen ist, bildet den Auftakt des deutsch-polnischen Kulturaustausches 2011 der Stadt Nordhausen. Was aber kommt danach?


Zur Vernissage dieser Ausstellung gab Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose eine Vorschau aller 2011 geplanten Ausstellungen. "Mit einer Plakatausstellung im Rathausfoyer im März, einer Gemeinschaftsausstellung des Kulturzentrums von Ostrów - Wielkopolski und der Nordhäuser Jugendkunstschule im Kunsthaus zum 10. Kunstfest im Juni sowie einer Präsentation von Werken Jürgen Rennebachs in der Partnerstadt im September wird diese Reihe der deutsch-polnischen Zusammenarbeit fortgesetzt", kündigte sie an.

Im April lässt die Ausstellung von Gerd Mackensen unter dem Titel „Sehnsucht nach früher – Zeichnungen und Leinwände“ großes Besucherinteresse erwarten. Der gebürtige Nordhäuser Künstler, der jetzt in Sondershausen lebt, gehöre zu den bekanntesten Künstlern Thüringens, sagte Klose. Seine Kunst sei so abwechslungsreich wie seine Freude an der Arbeit groß sei. Sie reiche von Gegenständlichem bis zu Abstraktem, von Landschaften bis zu erotischen Motiven.

„Wichtigstes Projekt des Kunsthauses ist die große Sonderausstellung „Künstlerinnen und Künstler um Caspar David Friedrich – 200 Jahre Harzwanderung des Romantikers“, die zum Auftakt des Harzfestes vom 15. Juli bis 2. Oktober zu sehen sein wird. Im Zentrum der Ausstellung stehe der bedeutendste Künstler der deutschen Romantik, Caspar David Friedrich, der sich vor 200 Jahren mit einem Freund auf eine Reise durch den Harz begeben habe. „Die Ausstellung soll einerseits die Beziehung zum Harz und andererseits die Bedeutung von Caspar David Friedrich und seiner Schüler für die Entwicklung der deutschen Romantik vermitteln“, so Frau Klose.

Danach wird sich der israelische Künstler Ahi Nahor mit der Ausstellung „Wie gemalt – Fotokunst der besonderen Art“ im Kunsthaus Meyenburg mit Malerei und Fotografie präsentieren.

Den Abschluss des Veranstaltungsjahres 2011 bildet die Ausstellung zum Grafikpreis der Ilstraut-Glock-Grabe-Stiftung, dem einzigen Grafikpreis in Thüringen. Über 100 Künstler aus Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen hätten sich 2009 beteiligt, und er erfreue sich immer stärkerer Beleibtheit, sagte die Kulturamtsleiterin. Der Nordhäuser Grafikpreis wurde 1999 zum ersten Mal vergeben mit der Intension der Künstlerin und Stifterin Ilsetraut Glock, die Kunst in ihrer Heimatregion zu fördern.
Autor: nnz

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