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Mo, 15:12 Uhr
07.02.2011

Heiraten und Rösten

Wie diese Mischung, die in Nordhausen am kommenden Wochenende geboten wird, zusammenhängt, das hat die nnz heute aus dem Rathaus der Rolandstadt erfahren...

Heiraten und rösten (Foto: P. Grabe) Heiraten und rösten (Foto: P. Grabe)
Maik Schnibbe aus Bald Lauterberg am historischen Kugelröster im Museum „Tabakspeicher"

Am kommenden Sonnabend (12. Februar) heißt es um 15 Uhr wieder: Selbstgerösteter Kaffee im Museum „Tabakspeicher.“ Darüber hinaus informiert die Leiterin des Nordhäuser Standesamts, Christine Heidel, über das neue Angebot der Themenhochzeiten. Es ist bereits der 5. Kaffeeröst-Nachmittag im „Tabakspeicher“, der sich inzwischen zu einem Publikumsrenner entwickelt hat. Beim letzten Rösten waren mehr als 200 Besucher gekommen.

„Gefertigt wird der Kaffee im historischen Kugel-Kaffeeröster im Handbetrieb – unter fachmännischer Aufsicht von Maik Schnibbe aus Bad Lauterberg, der dort eine Kaffeerösterei betreibt. Dazu gibt es selbst gebackenen Kuchen für 1 Euro und einen Pott Kaffee zum Preis von 1, 50 Euro. Und mit einem Päckchen selbst gerösteten Kaffee als Mitbringsel macht man auch zum Valentinstag immer eine große Freude“, sagte Museumsleiter Jürgen Rennebach.

„Schon Ludwig van Beethoven war leidenschaftlicher Kaffeetrinker und bevorzugte 60 Bohnen pro Tasse. Was er freilich noch nicht wusste: Es gibt heutzutage sogar schon Strumpfhosen und Cremes, die mit Kaffeeextrakten wirken! Ein großer Wäschekonzern verkauft Strumpfhosen, in deren Maschen Kaffeeextrakte eingewoben sind. Das darin enthaltene Koffein soll schlankere Beine bewirken und auch gegen Cellulitis wirksam sein“, so Rennebach weiter.

„Warum sollte man ruhig mal eine Tasse Kaffee schlürfen, so wie es sicherlich auch der geniale Komponist tat? Die Grundlage für eine intensive Wahrnehmung der jeweiligen Kaffeesorte ist das richtige Schlürfen des Kaffees. Das funktioniert am besten, wenn eine ausreichende Menge des „schwarzen Goldes” mit einem kräftigen Sog in den Mund gezogen und dort fein zerstäubt wird. So gelangt das Kaffeearoma durch den Rachen auch in die Nasenhöhle und kann so die Aromarezeptoren erreichen“, sagte der Museumsleiter.

Auch für Heiratswillige gibt es an diesem Nachmittag einen Grund, in den Tabakspeicher zu kommen. In diesem Jahr wird es hier erstmals Mottohochzeiten geben. Brautpaare, die im „Tabakspeicher“ heiraten wollen, können in diesem historischen Ambiente auch gleichzeitig ihre Feier ausrichten. Neu ist, dass frischgebackene Ehepaare für sich und ihre Gäste kurzweilige und originelle Angebote für eine unvergessliche Hochzeitsfeier zusammenstellen lassen können.
Autor: nnz

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