nnz-Forum: Klare Position
Arbeiten die Anti-Autohof-Bürgerinitiativen in Sundhausen und Hesserode nun zusammen oder nicht? Die Sundhäuser sagen...
Nein! Entgegen den in den Medien kolportierten Berichten, wird die Sundhäuser Bürgerinitiative weder mit der Bürgerinitiative in Hesserode zusammenarbeiten, noch hat sie derselben Unterstützung angeboten bzw. Gespräche dazu geführt. Die Arbeit der Sundhäuser Bürgerinitiative bezieht sich allein auf den geplanten Autohof-Standort in Sundhausen.
Nur aus der direkten Betroffenheit durch einen Autohof unmittelbar am eigenen Ort und dem diesen Projekt entgegenstehenden Mehrheitswillen (über 70 %) im Ort leitet die Sundhäuser Bürgerinitiative ihre Legitimation ab, sich entschieden gegen den Standort in Sundhausen zu wehren. Wir sind weder gegen Autohöfe generell, noch in der Region, sondern wissen um deren Wichtigkeit und Bedeutung für die Kraftfahrer und die hiesige Wirtschaft.
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Autor: nnz
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Kommentare
Retupmoc
11.02.2011, 07:52 Uhr
Na wenn das so ist...
das die BI in Sundhausen nach dem Motto verfährt: Nach mir die Sintflut und andere interessieren mich nicht...dann ändere ich hiermit meine Meinung und wünsche mir den Autohof möglichst nahe an den Häusern von Sundhausen.
Autohöfe sind nicht immer wirtschaftlich sinnvoll. Zugestopfte Autobahnen mit LKW auch nicht. Man sollte lieber wieder mehr von der Straße auf die Schienen bringen und wie ich an anderer Stelle schon einmal ausführte nicht Waren die es auch in der jeweiligen Region gibt aus anderen Bundesländern oder halb Europa durch die Gegend karren.
Was wichtig ist, sind Stellplätze. Und die muss man halt nicht neben Häuser bauen. Und nebenbei, auch einem Brummifahrer ist es zuzumuten ein paar Kilometer von der Autobahn weg einen Stellplatz zu suchen.
Aber diese Argumente intressieren ja die BI in Sundhausen anscheinend nicht. Es geht dann wohl nur um den Wert der Grundstücke der Reichen? Dann baut den Autohof ganz schnell! Ich kann dieses NUR ICH GEHABE nicht mehr hören.
geloescht.otto
11.02.2011, 08:53 Uhr
ha,ha
die Sundhäuser werden doch den AH in Hesserode nicht verhindern helfen - da könnte man doch noch den AH nach Sundhausen bekommen. Nur nicht helfen müssen!!
Aber ich erinnere mich da an einen Satz von .........: Einigkeit macht stark!
Im Kapitalismus ist das aber out, außerdem müsste man dann über den eigenen Tellerrad sehen und das fällt irgendwie sehr schwer, oder??
Börni1
11.02.2011, 09:41 Uhr
war ja so klar
wie die Kommentare zum Statement der Sundhäuser aussehen! Die könne keinem etwas recht machen.
Unterstützen sie die BI in Hesserode, heißt es, sie sind gegen alles und mischen überall mit, anstatt sich nur auf ihre Sache zu konzentrieren. Unterstützen sie die BI nicht, ist es auch falsch!
Es geht doch nur darum, Neutralität zu wahren und nicht darum, den Hesserödern den Autohof zu wünschen. Die BI Goldene Aue hat sich schließlich in Sundhausen auch herausgehalten.
Lieber rwe, wenn Sie den Autohof so toll finden, dann ziehen sie doch nach Sundhausen, Häuser mit Blick auf hunderte an- und abfahrende LKW und Dauerlärm sind dann sicher sehr günstig zu haben.
Eckenblitz
11.02.2011, 17:30 Uhr
Sundhausen, Hesserode?
Wo waren denn die Hesseröder, als die Sundhäuser gegen den Autohof demonstrierten. Da war es den Hesserödern egal, ob man den Autohof in Sundhausen baut. Aber sie hätten wissen müssen, dass auch ihr Ort in der Planung Autohof integriert war und das nicht erst seit GESTERN. Aber da war es den Damen und Herren aus Hesserode egal, sie waren ja vorerst nicht betroffen.
Ja so ist das mit der Solidarität, selber verlangt man sie, aber anderen beistehen, dass will man nicht. Ich glaube auch nicht, das die Hesseröder viel Erfolg mit einer BI hätten, bei so einer Bürgermeisterin. Sie ist viel zu unerfahren, meine ich.
Linki
11.02.2011, 19:12 Uhr
aber ja doch...
... bitte, bitte liebe Sundhäuser BI, kümmert euch gefälligst um euren eigenen Kram und verschont uns. Mich interessiert weder der AH in Sundhausen, noch der in Hesserode, weil ich nicht an der BAB 38 wohne. Meine Angelegenheiten kläre ich auch selber, das habe ich nach 20 Jahren realexistierenden Kapitalismus mit Ellenbogengesellschaft so gelernt.
Für alle die an wirklich wichtigen Nachrichten interessiert sind... "Das ägyptische Volk ist seit heute FREI!!!"
Inschala
ein.nordhaeuser
11.02.2011, 19:19 Uhr
Ortsteilbürgermeister und BI
Engelchen1985, was hat denn die Ortsteilbürgermeisterin in Hesserode mit der BI zu tun? Egal, ob erfahren oder unerfahren!
In Sundhausen hatte die BI auch nichts mit dem Ortsteilbürgermeister zu tun. Das war eine Ansammlung von Bürgern, die der Meinung waren, dass der AH nicht in Ortsnähe gebaut werden soll. Nichts anderes ist es in Hesserode.
Fraglich ist jedoch, ob die Hesseröder zusammenstehen.
Nach dem Inhalt der Artikel in der nnz hat ein gewaltiger Druck auf dem Ortsteilrat in Sundhausen gelastet. Verbale Angriffe sollen da auch im Spiel gewesen sein. Ob da der neuerliche Beschluss des Ortsteilrates aus purer Angst oder tatsächlichem Gewissen stattfand ist sehr fraglich.
Ich wünsche allen Beteiligten einen fairen Umgang bei der Lösung dieser Probleme.
Sollte einer dieser Autohöfe gebaut werden, bin ich ein betroffener Anwohner. Und ja, ich bin für den Autohof-sowohl in Sundhausen oder Hesserode.
Motte83
11.02.2011, 20:43 Uhr
Engelchen aus Sundhausen
Warum muss denn jetzt die Ortsteilbürgermeisterin angegangen werden? Aber ich denke, Engelchen kommt aus Sundhausen. Dort hat man ja selbst demonstriert, dass man mangelnde Konversations- und Diskussionsbereitschaft durch persönliche Angriffe kompensieren kann.
Erstens: Vertritt die OTB ganz Hesserode und in der BI sind ja grad mal 60 Personen. Es ist also gar nicht klar, ob Hesserode mehrheitlich dagegen ist!
Zweitens: auch wenn dies hier nichts zur Sache tut: Die OTB macht einen guten Job und handelt mal mit Menschenverstand statt konform politischer Seilschaften.
Drittens: haben die Hesseröder vor fast zwanzig Jahren selbst dieses Gewerbegebiet beschlossen.
Letztendlich wäre aber die Investition in Sundhausen ertragsreicher, da die Lage dort verkehrsgünstiger ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Sundhausen wirklich vom Tisch ist.
dmfn
11.02.2011, 23:20 Uhr
Autohof egal wo
irgend jemand hat immer was dagegen, das war schon immer so. Ob Sundhausen, hesserode oder Gewerbegebiet Golde Aue, man kann es keinen Recht machen. Jetzt wird sich über den Autohof aufgeregt früher wurde sich über die Geruchbelästigung von Van Asten aufgeregt.
Es sollte mal überlegt werden ob man nicht lieber etwas mehr zuversicht in die Projekte stecken sollte und sich fragen wieso es in anderen Regionen geht und da gibt es genug Regionen wo genau hinter Ortschaften Autohöfe sind ich sage nur die BAB Richtung Hamburg da geht das komischer weise alles , aber in Nordhausen nicht das ist schade !
Wenn man auf das wohl jedes einzelnen Bürgers Rücksicht nehmen würde , dann sollte man gleich Meterhohe Zäune mit Glaskuppel und Lärmschutz bauen oder Gleich Luftschlösser damit jeder seine Ruhe hat.
Man sollte mal das für und wieder des Autohofes sehen und ich glaube kaum das die Komunen genug im Säckchen haben das sie auf so ein großes Projekt was die Steuern einbring wegen 100 oder 200 Bürger verzichten sollte. Zu DDR Zeiten wurde keiner gefragt, da hast du es vor die Nase gesetzt bekommen und gut war.
Kai Ser
12.02.2011, 13:22 Uhr
Autohof nach Sundhausen!!
Der Autohof muss einfach nach Sundhausen.
Er bringt Geld und neue Arbeitsplätze. Der Standort ist auch optimal. Meiner Meinung nach sollte man auf die Mehrheit der Sundhäuser hören, die ihn wollen. ps. ich wohne auch in Sundhausen
Totofino
12.02.2011, 21:36 Uhr
Nachtrag
Ich bin auch Sundhäuser und gegen den Autohof, wie übrigens
ÜBER 600 von 900
wahlberechtigten Bürgern, das ist nun einmal die Mehrheit und der Ortschaftsrat hat sich dem glücklicherweise angeschlossen.
Wir in Sundhausen (BI) sind uns darin einig, dass wir der BI in Hesserode viel Erfolg wünschen.
Das mag widersprüchlich klingen, denn es sind zwei Autohöfe in der Nähe von Ortschaften, dass haben sie auf jeden Fall gemeinsam, aber der Planungsstand und viele andere Punkte sind sehr verschieden. Ob die Öffentlichkeit in Hesserode ebenso wie in Sundhausen (Juni 2010) bis vor kurzem ausgeschlossen war, kann ich auch nicht beurteilen.
Die Hesseröder haben den Vorteil, sie müssen in dieser Zeitung bei Suchen nur Autohof eingeben und sie können dort viele verwertbare Informationen finden (die die Sundhäuser zusammengetragen haben), denn bis vor kurzem hat diese Zeitung sehr objektiv darüber berichtet, sie ist immer noch ein wertvoller Bestandteil der regionalen Presse.
Und noch ein Nachtrag zu einigen Kommentaren, vielleicht ist Ägypten auf dem Weg zur Demokratie, bis jetzt ist aber nur eine Person verschwunden.
Man sieht im Nordafrikanischen Raum Parallelen zu Entwicklungen in Osteuropa 1989/90, damals sind in der DDR viele auf die Strasse gegangen, um eben auch gegen Projekte wie Autohöfe ihre Meinung sagen zu dürfen.
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