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Do, 10:59 Uhr
24.03.2011

Läuft der „Wackermotor“ wieder rund?

Am kommenden Sonntag steht das alte, immer wieder neue Duell Wacker (Motor) Nordhausen – BSG Wismut Gera an. Schon zu DDR-Zeiten gab es dieses Duell mindestens 28 Mal in Punktspielen, wobei die Geraer in dieser Zeit eindeutig die Nase vorn hatten...

Wacker gegen Wismut (Foto: privat) Wacker gegen Wismut (Foto: privat)

Vier Siegen der Nordhäuser stehen 12 Unentschieden und 12 Niederlagen zu Buche. BSG Wismut Gera hatte mehrmals in der höchsten Spielklasse der DDR gespielt, während es Motor Nordhausen nur einmal gelungen ist, zumindest um diesen Aufstieg zu kämpfen. Nach der politischen Wende gab es bei beiden Vereinen einige Turbulenzen, aber Wacker stand 2 Mal dem 1. SV Gera und dann 5 Mal dem Nachfolger, der BSG Wismut Gera gegenüber. Zusammengenommen ist das Ergebnis mit jeweils 3 Siegen und einem Unentschieden ausgeglichen.

Wie das Spiel nun am Sonntag ausgehen wird, das vermag wohl derzeit niemand zu prophezeien. Gera hatte einen gelungenen Start in die Saison und in der bisherigen Rückrundenphase schwanden die Kräfte. Die Wismutkumpel kamen ins stottern. Aber am letzten Spieltag fegten sie die Leinefelder Mannschaft mit 6:0 vom Platz. Was dieser Sieg für die BSG Wert ist, wird sich zeigen.

Der Wackermotor ist in dieser Saison noch nicht so richtig ins Rollen gekommen. Obwohl man zwischenzeitlich ein paar neue „Bauteile“ eingebaut und den „Chauffeur“ gewechselt hatte, gab es keine wesentliche Verbesserung. Dies gipfelte in der unnötigen Niederlage am letzten Spieltag beim Tabellenletzten BW Neustadt/Orla.

Nun hat der Präsident des FSV Wacker 90 Nordhausen, Nico Kleofas im Interview gegenüber dieser Zeitung klar gemacht, dass ab sofort ein anderer Wind herrscht. Inwieweit dies zur Motivierung der Mannschaft für das kommende Spiel beiträgt werden wir sehen. Aber Fakt ist: Wacker steht derzeit auf dem 14. Platz – sechs Punkte von einem eigentlichen Abstiegsplatz entfernt. Aber die Gefahr besteht darin, sollte eine Thüringer Mannschaft aus der Oberliga absteigen, dann steigt auch der 14. der Verbandsliga ab. Spätestens jetzt sollten alle Alarmglocken läuten! Wir wollen keine Schwarzmalerei – der Wackermotor soll und wird weiter laufen. Dazu ist aber auch die Unterstützung aller Fans erforderlich.

Einen Tag zuvor, am Samstag, ist die Zweite von Wacker vor den Toren von Erfurt, nämlich in Bischleben/Möbisburg zu Gast. Dies ist auch eine schwierige Aufgabe, weil unsere Reserve derzeit schon auf einem Abstiegsplatz (14.) steht und der Gastgeber derzeit Platz 6 belegt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. In der Landesklasse sind immer wieder Überraschungen möglich, warum nicht auch für uns?
Harald Dressler
Autor: nnz

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