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Mo, 07:02 Uhr
28.03.2011

Viel zu lange

Während die Bauarbeiten im niedersächsischen Teil der Strecke Göttingen – Northeim – Nordhausen seit geraumer Zeit bekannt sind und die Ersatzmaßnahmen hierfür inzwischen einen vertretbaren Umfang bekommen haben, hat man sich auf der thüringischen Seite der Strecke nun ebenfalls zu Bauarbeiten entschlossen, die denen in Niedersachsen zeitlich sogar noch vorangehen...


Im Ergebnis aller Baumaßnahmen ist nun zwischen dem 5. April und 27. Mai 2011 praktisch kein durchgehender Zugverkehr zwischen Northeim und Nordhausen möglich – eine nach Auffassung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ viel zu lange Zeitspanne. „Fast 8 Wochen lang müssen die Fahrgäste mit Provisorien, mehrfachem Umsteigen und erheblich längeren Fahrzeiten sowie Anschlussverlusten rechnen. Im Lichte der nun bekannt gewordenen Bauarbeiten in Thüringen wäre es erst recht sinnvoll gewesen, zwischen Herzberg und Northeim auf einem Gleis Züge verkehren zu lassen. Mit keinem Wort hat die Bahn die am anderen Streckenende geplanten Maßnahmen erwähnt, als wir im Februar unser Anliegen vorgebracht haben. Dies zeigt erneut, dass der Deutschen Bahn Netz die Kunden vollkommen egal sind“, meint Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn“ zu den neuerlichen Problemen.

Grund für die offenbar sehr kurzfristig anberaumten Arbeiten im Osten ist die Erneuerung von Weichen im Westkopf des Bahnhofs Nordhausen, der nicht nur die Südharzer Züge, sondern auch alle Züge nach und von Kassel und Erfurt zu einer Zwangspause verurteilt. Im Zeitraum vom 5. bis 14. April muss, wer nach Erfurt will, zunächst von Niedersachswerfen bis Nordhausen und ab dort wieder bis Wolkramshausen mit dem Bus fahren. Am Ende der Arbeiten werden die Züge wohl wieder schneller als gegenwärtig, wo 30 km/h vorgeschrieben sind, in Nordhausen ein- und ausfahren.
Autor: nnz

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