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Mo, 16:31 Uhr
28.03.2011

Doktorhut im Harz

Diplomingenieur (FH) Sebastian Döring, Mitarbeiter der Fachhochschule Nordhausen, verteidigte erfolgreich seine Doktorarbeit vor der Prüfungskommission der Technischen Universität Clausthal und darf sich somit als „frisch gebackener“ Doktor bezeichnen lassen. Hier die akademischen Einzelheiten...

Harzer mit Hut (Foto: A. Schelenhaus) Harzer mit Hut (Foto: A. Schelenhaus)

Sebastian Döring studierte Flächen- und Stoffrecycling an der Fachhochschule Nordhausen und ist seit 2007 Projektmitarbeiter im Studiengang Umwelt- und Recyclingtechnik. Im Rahmen mehrer Forschungsprojekte wurde er in die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Qualitätssicherung von heterogenen Sekundärstoffen eingebunden, das zuvor von Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz und Dr. Jürgen Poerschke vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Nordhausen erdacht und patentiert worden war. Im Zuge dieses Vorhabens nahm Sebastian Döring ein Promotionsstudium an der Technischen Universität Clausthal auf, welches er nun mit gerade mal 28 Jahren mit der erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation abschloss.

Die Arbeit trägt den Titel: „Qualifizierung der Pressbohrmethode zur Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen“. Darin untersucht Sebastian Döring, wie man die repräsentative Beprobung von Substitutionsbrennstoffen, z. B. aus Haushalts- und Gewerbeabfällen, durch die Pressbohrmethode verbessern kann.

Dr. Dörings Promotion ist die erste Doktorarbeit im Rahmen der Hochschulkooperation „Hochschulregion Harz“. In dieser haben die Fachhochschule Nordhausen und die Technische Universität Clausthal vereinbart, die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Lehre zu vertiefen.

Betreut wurde die Dissertation vom Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Daniel Goldmann (TU Clausthal) sowie der Zweitbetreuerin Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz (FH Nordhausen) und dem Drittgutachter Prof. Dr.-Ing. Roman Weber (TU Clausthal).
Autor: nnz

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