Mo, 08:50 Uhr
04.04.2011
Richter Kropp: Greußen, wir haben ein Problem
Houston, wir haben ein Problem – so lautet der berühmt gewordene Satz des Kommandeurs von Apollo XIII. Die Raumfähre hatte 1970 Probleme bei der Landung auf der Mondoberfläche. Greußen, wir haben ein Problem – so könnte man den aktuellen Fall des Amtsgerichts Sondershausen bezeichnen.
Denn nicht nur in Amerika geht es um Raketen, sondern auch in Greußen. Hatte doch dort ein 13jähriger Junge verschiedene Chemikalien wie Schwefel-Pulver und Kaliumnitrat sich beschafft, damit herumexperimentiert und dabei Schwarzpulver hergestellt. Sein Ziel war die Herstellung von Silvesterknallern bzw. Treibsätzen für ein Raketenauto.
In welchem Umfang man mit einem solchen Auto herumfahren kann, ist im Verlauf der Ermittlungen nicht bekannt geworden. Jedenfalls hatten Polizeibeamte in der Wohnung des Jungen 146 Gramm Schwarzpulver sichergestellt, was zwar nicht für den Mondflug, wohl aber für eine rasante Fahrt auf einer Nebenstraße gereicht hätte.
Der Vater des Knaben befand sich jetzt vor Gericht, ihm wurde ein Strafbefehl des Amtsgerichts Sondershausen wegen Beihilfe zum Verstoß gegen das Waffengesetz durch unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen zugestellt.
Der Vater hatte nämlich zugelassen, dass sein nicht strafmündiger Sohn diese Chemikalien bestellte und damit herumexperimentierte. Über die Gefährlichkeit eines solchen Vorgehens braucht man an dieser Stelle keine Worte zu verlieren. Immer wieder versuchen junge Leute, teilweise mit Bestellungen aus dem Internet, an solche Chemikalien heranzukommen. In diesem Fall war sogar ein Elternteil involviert.
400 Euro hat die Tat nun den Vater gekostet, der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig. Es verwundert im Nachhinein, dass auf dem Grundstück Raketen sichergestellt werden konnten. Vielleicht war ja doch die Reise auf den Mond geplant?
Autor: nnzDenn nicht nur in Amerika geht es um Raketen, sondern auch in Greußen. Hatte doch dort ein 13jähriger Junge verschiedene Chemikalien wie Schwefel-Pulver und Kaliumnitrat sich beschafft, damit herumexperimentiert und dabei Schwarzpulver hergestellt. Sein Ziel war die Herstellung von Silvesterknallern bzw. Treibsätzen für ein Raketenauto.
In welchem Umfang man mit einem solchen Auto herumfahren kann, ist im Verlauf der Ermittlungen nicht bekannt geworden. Jedenfalls hatten Polizeibeamte in der Wohnung des Jungen 146 Gramm Schwarzpulver sichergestellt, was zwar nicht für den Mondflug, wohl aber für eine rasante Fahrt auf einer Nebenstraße gereicht hätte.
Der Vater des Knaben befand sich jetzt vor Gericht, ihm wurde ein Strafbefehl des Amtsgerichts Sondershausen wegen Beihilfe zum Verstoß gegen das Waffengesetz durch unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen zugestellt.
Der Vater hatte nämlich zugelassen, dass sein nicht strafmündiger Sohn diese Chemikalien bestellte und damit herumexperimentierte. Über die Gefährlichkeit eines solchen Vorgehens braucht man an dieser Stelle keine Worte zu verlieren. Immer wieder versuchen junge Leute, teilweise mit Bestellungen aus dem Internet, an solche Chemikalien heranzukommen. In diesem Fall war sogar ein Elternteil involviert.
400 Euro hat die Tat nun den Vater gekostet, der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig. Es verwundert im Nachhinein, dass auf dem Grundstück Raketen sichergestellt werden konnten. Vielleicht war ja doch die Reise auf den Mond geplant?

