Mo, 09:05 Uhr
04.04.2011
Besserer Schutz im kalten Tal
Die Niedersächsischen Landesforsten und der Nationalpark Harz wollen die Feuersalamanderpopulation im Kalten Tal retten. Das Forstamt Clausthal und der Nationalpark Harz schließen im Einvernehmen mit den Anliegern eine Forststraße in der Hauptwanderzeit der Tiere, um die Salamander nicht zu gefährden...
Die Forststraße im Kalten Tal wird in der Zeit vom 1.4.2011 bis 31.10.2011 zwischen abends 17 Uhr bis früh 9 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Da die Erfahrungswerte gezeigt haben, dass die Hauptwanderaktivität der Salamander in den Abend- und Nachtstunden liegt, wird die Forststraße im Kalten Tal für den Fahrzeugverkehr nur in dieser Zeit gesperrt. Somit kann der gesamte Liefer- und Busverkehr ohne
Einschränkungen fahren.
Durch die zeitliche Ausdehnung soll gewährleistet werden, dass insbesondere in den Abendstunden der Waldkurpark im Kalten Tal störungsfreier genutzt werden kann. Die Sperrung erfolgt, ohne dass die Schranke geschlossen wird.
Beteiligte am Schutzprojekt sind alle Nutzer der Straße im Kalten Tal: die Nationalparkverwaltung Harz, die Nationalpark-Waldgaststätten Rabenklippe und Molkenhaus, die Sennhütte Bad Harzburg, die Harzwasserwerke GmbH, die KTW Bad Harzburg, die KVG Braunschweig, der Skyrope-Hochseilpark Bad Harzburg und der Märchenwald Bad Harzburg. Insbesondere diesen Partnern gilt ein großer Dank, dass sie sich erneut bereit erklärt haben, die Schutzbemühungen zu unterstützen.
Bereits im vergangenen Jahr war die Straße zeitlich gesperrt. Es wurden in diesem Zeitraum nur drei überfahrene Feuersalamander auf der Forststraße im Kalten Tal gefunden. Für das Jahr 2011 einigten sich die Beteiligten auf weitere Schutzmaßnahmen. Der hangseitige Graben des Forstweges im Kalten Tal wurde bereits geräumt und die Durchlässe gespült. Damit wird gewährleistet, dass ein Teil der Tiere bereits im Graben abgefangen wird und eventuell die vorhandenen Durchlässe zur Straßenquerung nutzt.
Die Beschilderung (Durchfahrverbotsschilder) wird in Abstimmung zwischen Nationalpark, Niedersächsischem Forstamt Clausthal und Landkreis Goslar überarbeitet und konkretisiert. Damit soll gewährleistet werden, dass die Sperrung besser wahrgenommen wird und einen unangreifbaren rechtlichen Status erhält, so dass Verstöße auch geahndet werden können.
Die Forststraße im Kalten Tal wird mindestens zweimal in der Woche durch die Ranger der Rangerstation Bad Harzburg auf wandernde und überfahrene Tiere kontrolliert. Die Ergebnisse werden in einem Protokoll festgehalten, welches am Ende der Maßnahme ausgewertet wird. Die Maßnahme wird Ende des Jahres auf Erfolg evaluiert und ist – wie auch die Sperrung im Jahr 2010 – als Test zu verstehen. Nach Vorlage des Kontrollberichtes wird für 2012 neu entschieden.
Autor: nnzDie Forststraße im Kalten Tal wird in der Zeit vom 1.4.2011 bis 31.10.2011 zwischen abends 17 Uhr bis früh 9 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Da die Erfahrungswerte gezeigt haben, dass die Hauptwanderaktivität der Salamander in den Abend- und Nachtstunden liegt, wird die Forststraße im Kalten Tal für den Fahrzeugverkehr nur in dieser Zeit gesperrt. Somit kann der gesamte Liefer- und Busverkehr ohne
Einschränkungen fahren.
Durch die zeitliche Ausdehnung soll gewährleistet werden, dass insbesondere in den Abendstunden der Waldkurpark im Kalten Tal störungsfreier genutzt werden kann. Die Sperrung erfolgt, ohne dass die Schranke geschlossen wird.
Beteiligte am Schutzprojekt sind alle Nutzer der Straße im Kalten Tal: die Nationalparkverwaltung Harz, die Nationalpark-Waldgaststätten Rabenklippe und Molkenhaus, die Sennhütte Bad Harzburg, die Harzwasserwerke GmbH, die KTW Bad Harzburg, die KVG Braunschweig, der Skyrope-Hochseilpark Bad Harzburg und der Märchenwald Bad Harzburg. Insbesondere diesen Partnern gilt ein großer Dank, dass sie sich erneut bereit erklärt haben, die Schutzbemühungen zu unterstützen.
Bereits im vergangenen Jahr war die Straße zeitlich gesperrt. Es wurden in diesem Zeitraum nur drei überfahrene Feuersalamander auf der Forststraße im Kalten Tal gefunden. Für das Jahr 2011 einigten sich die Beteiligten auf weitere Schutzmaßnahmen. Der hangseitige Graben des Forstweges im Kalten Tal wurde bereits geräumt und die Durchlässe gespült. Damit wird gewährleistet, dass ein Teil der Tiere bereits im Graben abgefangen wird und eventuell die vorhandenen Durchlässe zur Straßenquerung nutzt.
Die Beschilderung (Durchfahrverbotsschilder) wird in Abstimmung zwischen Nationalpark, Niedersächsischem Forstamt Clausthal und Landkreis Goslar überarbeitet und konkretisiert. Damit soll gewährleistet werden, dass die Sperrung besser wahrgenommen wird und einen unangreifbaren rechtlichen Status erhält, so dass Verstöße auch geahndet werden können.
Die Forststraße im Kalten Tal wird mindestens zweimal in der Woche durch die Ranger der Rangerstation Bad Harzburg auf wandernde und überfahrene Tiere kontrolliert. Die Ergebnisse werden in einem Protokoll festgehalten, welches am Ende der Maßnahme ausgewertet wird. Die Maßnahme wird Ende des Jahres auf Erfolg evaluiert und ist – wie auch die Sperrung im Jahr 2010 – als Test zu verstehen. Nach Vorlage des Kontrollberichtes wird für 2012 neu entschieden.


