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Di, 16:40 Uhr
05.04.2011

FDP unterstützt Gewerkschaft

Diese Überschrift könnte den Politikinteressierten Leser durchaus "umhauen". Was dahinter steckt, die Frage wird mit einem einzigen Klick beantwortet...


Die FDP-Landtagsfraktion hat ihre Forderung nach einem Ende der Ungleichbehandlung von teilzeitbeschäftigten „Floating-Lehrern“ bekräftigt. „Wir wollen die Zweiklassengesellschaft in den Lehrerzimmern beenden“, sagte die bildungspolitische Sprecherin Franka Hitzing heute in Erfurt. Sie habe viel Verständnis für die Forderungen der Lehrergewerkschaft und das Ultimatum an Minister Christoph Matschie (SPD) zur Fortführung der Verhandlungen.

Der Minister kümmere sich in seinem Reformeifer um vieles, nicht aber um diejenigen, die in den Schulen „den Kopf dafür hinhalten müssen“, kritisierte Hitzing. Wenn zum Schuljahresbeginn keine vernünftige Lösung gefunden werde, drohten Personalengpässe, denn die geplante Zahl von Neueinstellungen sei viel zu gering, um die Anforderungen abzudecken.

Die FDP-Fraktion hatte bereits vor mehr als einem Jahr in einem Antrag im Landtag gefordert, unverzüglich geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um bestehende Ungleichbehandlungen zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern zu beseitigen. „Das Land muss angestellten Lehrern durch eine Anhebung der Arbeitszeit und der Vergütung auf 100 Prozent das Gefühl zurückgeben, dass ihre Lehrtätigkeit gleichwertig geachtet und anerkannt ist“, so die unverändert aktuelle Forderung der liberalen Bildungsexpertin, die selbst von Beruf Regelschullehrerin ist. Durch eine Erhöhung des Stundenumfangs sinke die Zahl der Ausfallstunden insgesamt und verbessere sich die facheigene Vertretung. Bislang werden an Thüringer Schulen unabhängig von ihrer fachlichen Qualifikation zunächst die verbeamteten Lehrer für Vertretungsstunden herangezogen. Nicht verbeamteten „Floating-Lehrern“ ist es nicht möglich, bezahlte Vertretungsstunden zu leisten, auch wenn sie gern mehr arbeiten würden.

Hitzing erinnert Matschie noch einmal an sein Wahlversprechen, die Ungleichbehandlung in den Lehrerzimmern abzubauen. Die Koalitionsvereinbarung von CDU/SPD sieht dafür keinen konkreten Zeitplan dafür vor. Die Geduld der betroffenen Lehrer habe die Regierung aber bereits überstrapaziert.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
05.04.2011, 16:57 Uhr
das
zeigt wieder mal, worauf in deutschland keinen wert gelegt wird: auf die zukunft, auf die arbeitnehmer von morgen und die rentner von übermorgen - auf die kinder. die einzigste unerschöpfliche ressource an dem menschen ist sein wissen.

verwunderlich ist es jedoch nicht. seit wann kümmern sich die sozialhenker, diesmal in person vom matsch(birnchen)ie.

man kann und muss an dieser stelle an die anderen parteien appeliieren: gebt nicht auf und kämpft für die zukunft...oder wie die FDP-Nordhausen vor einiger Zeit mal schön formulierte: Kinderlärm ist Zukunftsmusik.
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