Mi, 07:02 Uhr
06.04.2011
Bilanz gezogen, Projekte vorgestellt
Ende März wurde in Wernigerode die Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen durchgeführt. Dabei konnte der Vorsitzende, Dirk-Uwe Günther, insgesamt 72 Mitglieder und fünf Gäste begrüßen. Einzelheiten in Ihrer nnz...
Besonders begrüßte der Vorsitzende den Landrat des Landkreises Harz und Aufsichtsratsvorsitzenden der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), Dr. Michael Ermrich, und den Geschäftsführer der HSB, Matthias Wagener. In seinem Tätigkeitsbericht ging Dirk-Uwe Günther insbesondere auf die zahlreichen Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr ein. Dabei wurde nicht nur die lukrative Strecke zum Brocken sondern auch Harzquer- und Selketalbahn befahren. Zum Einsatz kamen dabei neben Fahrzeugen der HSB auch im Besitz des Vereins befindliche historische Fahrzeuge.
An einigen diesen Fahrzeuge wurde in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit insbesondere mit dem Verein Brücke aus Blankenburg (Harz) eine erneute Untersuchung durchgeführt. Damit stehen auch in den nächsten Jahren historische Reisezug- und Güterwagen, die die HSB aus finanziellen Gründen nicht selbst vorhalten kann, zur Verfügung. Dirk-Uwe Günther erwähnte weiterhin die Präsenz des Vereins auf zahlreichen Eisenbahnveranstaltungen in ganz Deutschland, wobei erfolgreich für den Harz, die Schmalspurbahnen im Harz und den Verein geworben wurde. Der weitere Bericht des Kassierers, Hartmut Wegener, verdeutlichte die solide finanzielle Basis des Vereins.
In Grußworten dankten Dr. Michael Ermrich und Matthias Wagener dem Verein und seinen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement für die Schmalspurbahnen im Harz. Sie hoben gleichzeitig die Bedeutung der HSB für die touristische Entwicklung im Harz hervor. Weiterhin wurde auf die auch in Zukunft zwingend notwendige finanzielle Unterstützung durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die kommunalen Gesellschafter hingewiesen. Nur dank dieser Unterstützung sei es möglich, die Schmalspurbahnen im Harz in ihrer heutigen Form zu betreiben. In diesem Zusammenhang wurden auch Veranstaltungen aus Anlaß des 20jährigen Bestehens der HSB sowie des Jubiläums 125 Jahre Selketalbahn – 125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz angekündigt.
Nach einer anschließenden kurzen Diskussion wurde der Vorstand für das Jahr 2010 einstimmig entlastet.
Anschließend ging der Eisenbahnbetriebsleiter der HSB, Jörg Bauer, noch auf einige Eisenbahnfreunde interessierende Aspekte ein. Er erwähnte hierbei besonders den Abschluß der Hauptuntersuchung am historischen Triebwagen 187 001 (ehemals T1 der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn und letztes erhaltenes Triebfahrzeug dieses Unternehmens). Weiterhin verwies er auf die umfangreich notwendigen Sanierungen der Infrastruktur. So müßten bei einer Gesamtlänge aller Gleise von fast 160 km und einer durchschnittlichen Liegedauer der Gleise von etwa 40 Jahren beispielsweise mindestens vier Kilometer Gleis im Jahr erneuert werden. Abschließend erwähnte Jörg Bauer, daß auch der Sommerfahrplan 2011 gerade im Bereich der Selketal- und Harzquerbahn attraktive Dampfangebote für Eisenbahnfreunde, wie beispielsweise die Fahrt von Quedlinburg über Eisfelder Talmühle zum Brocken, biete und forderte die Eisenbahnfreunde auf, diese Angebote auch zu nutzen.
Volker Baake ging noch auf die auch für 2011/12 zahlreich geplanten Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde ein. Dabei nannte er insbesondere die am 30. April anstehende Walpurgisfahrt nach Schierke, die Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde vom 1. bis 3. Oktober im Herbst sowie die Fahrten zum Advent und Nikolaus. Einzelheiten können dem Internet unter www.ig-hsb.de entnommen werden.
Autor: nnzBesonders begrüßte der Vorsitzende den Landrat des Landkreises Harz und Aufsichtsratsvorsitzenden der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), Dr. Michael Ermrich, und den Geschäftsführer der HSB, Matthias Wagener. In seinem Tätigkeitsbericht ging Dirk-Uwe Günther insbesondere auf die zahlreichen Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr ein. Dabei wurde nicht nur die lukrative Strecke zum Brocken sondern auch Harzquer- und Selketalbahn befahren. Zum Einsatz kamen dabei neben Fahrzeugen der HSB auch im Besitz des Vereins befindliche historische Fahrzeuge.
An einigen diesen Fahrzeuge wurde in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit insbesondere mit dem Verein Brücke aus Blankenburg (Harz) eine erneute Untersuchung durchgeführt. Damit stehen auch in den nächsten Jahren historische Reisezug- und Güterwagen, die die HSB aus finanziellen Gründen nicht selbst vorhalten kann, zur Verfügung. Dirk-Uwe Günther erwähnte weiterhin die Präsenz des Vereins auf zahlreichen Eisenbahnveranstaltungen in ganz Deutschland, wobei erfolgreich für den Harz, die Schmalspurbahnen im Harz und den Verein geworben wurde. Der weitere Bericht des Kassierers, Hartmut Wegener, verdeutlichte die solide finanzielle Basis des Vereins.
In Grußworten dankten Dr. Michael Ermrich und Matthias Wagener dem Verein und seinen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement für die Schmalspurbahnen im Harz. Sie hoben gleichzeitig die Bedeutung der HSB für die touristische Entwicklung im Harz hervor. Weiterhin wurde auf die auch in Zukunft zwingend notwendige finanzielle Unterstützung durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die kommunalen Gesellschafter hingewiesen. Nur dank dieser Unterstützung sei es möglich, die Schmalspurbahnen im Harz in ihrer heutigen Form zu betreiben. In diesem Zusammenhang wurden auch Veranstaltungen aus Anlaß des 20jährigen Bestehens der HSB sowie des Jubiläums 125 Jahre Selketalbahn – 125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz angekündigt.
Nach einer anschließenden kurzen Diskussion wurde der Vorstand für das Jahr 2010 einstimmig entlastet.
Anschließend ging der Eisenbahnbetriebsleiter der HSB, Jörg Bauer, noch auf einige Eisenbahnfreunde interessierende Aspekte ein. Er erwähnte hierbei besonders den Abschluß der Hauptuntersuchung am historischen Triebwagen 187 001 (ehemals T1 der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn und letztes erhaltenes Triebfahrzeug dieses Unternehmens). Weiterhin verwies er auf die umfangreich notwendigen Sanierungen der Infrastruktur. So müßten bei einer Gesamtlänge aller Gleise von fast 160 km und einer durchschnittlichen Liegedauer der Gleise von etwa 40 Jahren beispielsweise mindestens vier Kilometer Gleis im Jahr erneuert werden. Abschließend erwähnte Jörg Bauer, daß auch der Sommerfahrplan 2011 gerade im Bereich der Selketal- und Harzquerbahn attraktive Dampfangebote für Eisenbahnfreunde, wie beispielsweise die Fahrt von Quedlinburg über Eisfelder Talmühle zum Brocken, biete und forderte die Eisenbahnfreunde auf, diese Angebote auch zu nutzen.
Volker Baake ging noch auf die auch für 2011/12 zahlreich geplanten Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde ein. Dabei nannte er insbesondere die am 30. April anstehende Walpurgisfahrt nach Schierke, die Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde vom 1. bis 3. Oktober im Herbst sowie die Fahrten zum Advent und Nikolaus. Einzelheiten können dem Internet unter www.ig-hsb.de entnommen werden.

