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Fr, 11:52 Uhr
08.04.2011

Weniger und mehr

Weniger Unfälle im Straßenverkehr, aber mehr Verkehrstote und verletzte Personen - das ist die Bilanz auf den Straßen des Freistaates im Februar dieses Jahres. Hier weitere Einzelheiten und alle Zahlen...


Im Februar 2011 wurden durch die Thüringer Polizei 3 660 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 721 Unfälle bzw. 16,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei ist die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 753 Unfälle bzw. 18,6 Prozent auf 3 287 Unfälle zurückgegangen.

Die Zahl der Unfälle, bei denen dabei ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste, sank um 66 Unfälle auf 189 Unfälle. Auch bei den so genannten Bagatellunfällen wurde ein Rückgang um 679 Unfälle auf 3 071 Unfälle registriert. Ebenso verringerten sich die sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um 8 Unfälle auf 27 Unfälle.

Gestiegen war dagegen die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 32 Unfälle bzw. 9,4 Prozent auf 373 Unfälle. Bei den 373 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden 8 Personen getötet. Damit kamen im Februar 2011 doppelt so viele Menschen im Straßenverkehr ums Leben als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Unter den Getöteten waren 3 Pkw-Fahrer und 1 Pkw-Mitfahrer, 1 Lkw-Fahrer, 2 Fußgänger sowie 1 Fahrradfahrer.

Weitere 518 Personen wurden bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 76 Personen. Von Januar bis Februar 2011 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 8 311 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 987 Unfälle bzw. 10,6 Prozent weniger als in den ersten beiden Monaten 2010. Die Zahl der Verunglückten erhöhte sich dagegen um 53 Personen auf 1 100 Personen.

Bei den meisten Unfällen (90,4 Prozent) kam es im Zeitraum Januar bis Februar 2011 zu Sachschäden. Die Zahl der Sachschadensunfälle verringerte sich um 12,0 Prozent auf 7 510 Unfälle. Die Unfälle mit Personenschaden erhöhten sich deutlich um 4,7 Prozent auf 801 Unfälle. Bei diesen Unfällen kamen 19 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 3 Menschen mehr als von Januar bis Februar 2010. Auch die Zahl der Verletzten stieg um 50 auf 1 081.
Autor: nnz

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