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Mi, 18:46 Uhr
13.04.2011

Handball-Damen weiter erfolgreich

Auch die Gäste vom HV Ilmenau vermochten das derzeitige Erfolg-Hoch der NSV Damen nicht zu trüben. Mit einem am Ende sicheren 23:17 Sieg über den Tabellenvierten Ilmenau untermauerten sie ihre Heimstärke...


Ein Erfolg bei dem auch Tränen flössen. Die Mannschaft trauerte, nach der gelungenen Vorstellung ihrem Ausrutscher gegen die Zweite vom HSV Apolda nach. Was wäre wenn? Zumindest wären ein Podestplatz in Sichtweite gewesen. Im erst zweiten Jahr ihrer Landesligazugehörigkeit, und nach dem knappen Nichtabstieg in der letzten Saison, eine beachtliche Steigerung.

Zum Punktspiel gegen Ilmenau hatte der Trainer die Qual der Wahl. Er konnte sein Team in Bestbesetzung auf das Parkett schicken. Vor dem Anpfiff zog leichte Nervosität in die Reihen des NSV ein. Eine Übertragung dieser auf das Spielfeld konnte anfänglich nicht verhindert werden. Die HV Spielerinnen legten 3:1,5:2 und 6:3 vor.

Bis zu diesem Zeitpunkt (17. Spielminute) schienen die Spielanteile optisch gleichmäßig verteilt. Die Rolandstädterinnen schnürten ein gutes Abwehrpaket, vernachlässigten dabei aber die Angriffsbemühungen. Erst nach einer Auszeit (18. Spielminute) konnten sie die starke Abwehrarbeit auch im Angriff umsetzten. Die Konterangriffe der schnellen Jenny Morig leiteten die Kehrtwende im Spiel ein.

Aus einem Rückstand wurde ein Ausgleich (6:6), und aus dem Ausgleich wurde mit dem Führungstreffer endgültig das Zepter und das Kommando übernommen. Die Gegenwehr war nur von kurzer Dauer. Nach der Halbzeitpause (9:8) legten die Gastgerberinnen deutlich zu. Ihre Spielanlage gefälliger, spritziger und vor allem konzentrierter.

So wuchs der Vorsprung schnell und stetig an. Bis auf 15:11 enteilte man in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit, ehe eine vergessen geglaubte kollektive Schnarchpause die Gäste auf 15:17 aufschließen ließ.

Zum Glück war dies nur ein Strohfeuer. Während beim HV das Feuer so langsam erlosch, wurde es beim NSV entfacht. Die Gäste hatte Mühe die forsch anrennenden Gastgeber in Schach zu halten. Da ihre Bank, im Gegensatz zum NSV, sehr überschaubar war schwanden die Kräfte mit zunehmender Spieldauer.

Am Ende unterlagen sie einer in dieser Begegnung besseren Heimmannschaft, die sich durch ihr kompromissloses Abwehrspiel (Anja Rüdiger) und einem ausgezeichneten Tempospiel (Jenny Morig) auszeichnete. Aber auch Patricia Bischoff und Diana Bückert setzten im Angriff Akzente. Möglich wurden diese jedoch nur durch die mannschaftsdienliche Spielweise.

Steffi Höppner/ Nicole Kratzin/ Jenny Mohrig 8/ Denise Höppner/ Diana Bückert 3/ Anica König 2/ Anja Rüdiger/ Annett Schneider/ Gabriele Bückert 1/ Katja Sonnabend/ Melanie Sigismund/ Vivien Klaschka/ Patricia Bischoff 6/ Bettina Hoffmann 3
Frank Ollech
Autor: nnz

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