Do, 14:34 Uhr
14.04.2011
Lohn-Plus gefordert
Ein blitzblankes Lohn-Plus: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt verlangt für die rund 650 Gebäudereiniger im Landkreis Nordhausen sowie im Kyffhäuserkreis mehr Geld. So soll der Mindestlohn für Beschäftigte in der Innenreinigung um 70 Cent pro Stunde steigen.
Mit dieser Forderung geht die Gebäudereiniger-Gewerkschaft in die kommende Tarifrunde. Eine Reinigungskraft, die Vollzeit arbeitet, hätte damit gut 110 mehr pro Monat in der Lohntüte. Die Branche boomt. Der Umsatz steigt. Das darf an den Reinigungskräften nicht vorbeigehen, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordthüringen, Wilfried Grams. Auch für die Fachkräfte in der Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft ein Lohn-Plus. Beim Mindestlohn sollen 90 Cent pro Stunde mehr verdient werden. Derzeit liegt der Mindestlohn für die Außenreinigung bei 8,88 Euro.
Grams weist außerdem darauf hin, dass viele Gebäudereiniger geringfügig beschäftigt sind – und das zu niedrigen Stundenlöhnen: Die Gebäudereinigung ist keine Branche, in der Beschäftigte reich werden. Aber auch Mini-Jobber müssen vernünftig bezahlt werden. Schließlich wird die Inflation in diesem Jahr aller Voraussicht nach mehr als zwei Prozent betragen.
Autor: nnzMit dieser Forderung geht die Gebäudereiniger-Gewerkschaft in die kommende Tarifrunde. Eine Reinigungskraft, die Vollzeit arbeitet, hätte damit gut 110 mehr pro Monat in der Lohntüte. Die Branche boomt. Der Umsatz steigt. Das darf an den Reinigungskräften nicht vorbeigehen, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordthüringen, Wilfried Grams. Auch für die Fachkräfte in der Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft ein Lohn-Plus. Beim Mindestlohn sollen 90 Cent pro Stunde mehr verdient werden. Derzeit liegt der Mindestlohn für die Außenreinigung bei 8,88 Euro.
Grams weist außerdem darauf hin, dass viele Gebäudereiniger geringfügig beschäftigt sind – und das zu niedrigen Stundenlöhnen: Die Gebäudereinigung ist keine Branche, in der Beschäftigte reich werden. Aber auch Mini-Jobber müssen vernünftig bezahlt werden. Schließlich wird die Inflation in diesem Jahr aller Voraussicht nach mehr als zwei Prozent betragen.


