Sa, 22:08 Uhr
02.07.2011
Sporttradition in Salza
Das Sportfest der FSG `99 Salza war dieses Wochenende ein gern besuchtes Ziel. Unter dem Motto 120 Jahre Sporttradition in Salza wurde neben zahlreichen festlichen Aktivitäten auch Fußball gespielt. Hauptgast war der FC Rot-Weiß Erfurt, der gegen eine Auswahl aus dem Landkreis spielte. Vom Sportfest berichtet Tobias Wendehost...
Der Karl-Henze-Sportplatz in Salza füllte sich im Laufe des heutigen Nachmittags trotz widriger Bedingungen. Dafür sorgte aber nicht nur das Spiel von Rot-Weiß Erfurt gegen Vereinsfußballer aus Nordhausen. Denn das ganze Wochenende stand unter dem Motto 120 Jahre Sporttradition in Salza.
Bereits am Freitag kickten mehrer Alt-Herren Teams um den sogenannten Bracke-Cup. Zur Freude des Vereins konnte die Auswahl aus Salza den Wanderpokal holen und sich gegen die Traditionsmannschaft von Wacker und dem NSV Nordhausen durchsetzen. Weiter ging es Samstag um 10:45 Uhr mit dem Spiel der A-Junioren der FSG `99 Salza gegen den VfB 1906 Sangerhausen. Salza setzte sich deutlich mit einem 5:2 durch.
Nach einer kurzen Mittagspause verlor die Damenmannschaften der SG Salza/Niedersachswerfen gegen den FSV Lengefeld 0:4. Um den engen Spielplan zu meistern, wurde bereits um 15:00 Uhr das Spiel der SG Nordhausen/Salza gegen eine Südharzauswahl eröffnet. Mit einem 6:2 gewann die Südharzauswahl.
Der Höhepunkt des fußballerischen Zusammentreffens war allerdings um 17:00 Uhr das Spiel der Regionalauswahl gegen den Drittligisten aus Erfurt. Rot-Weiß kam frisch aus dem Trainigslager in Weißensee und befindet sich derzeit in der Vorbereitung für die neue Saison in drei Wochen. Dementsprechend spannend, aber auch umkämpft sollte sich die Partie entwickeln. Der junge Schiedsrichter Oliver Lossius aus Sonderhausen leitete mit seinen zwei Assistenten Steven Phillip und Oliver Siebrandt das Spiel.
Mit Erfurter Bestbesetzung entwickelte sich das Match von Anfang an zu einem munteren Schlagabtausch. Dabei war die Regionalauswahl nicht nur mit verteidigen beschäftigt, sondern spielte auch einige Torchance heraus, die sie allerdings nicht nutzen konnte. Nach 45 Minuten mussten sie sich mit einem 0:2 Rückstand abfinden. Aufgrund des Klassenunterschieds der Spieler war dieses Ergebnis aber keineswegs ein herber Dämpfer, sondern versprach auch in der zweiten Hälfte eine unterhaltsame Begegnung.
Zur Pause ehrte der Verein einige Mitglieder mit Preisen. Dabei wurde auch die Leistung der B-Junioren gewürdigt, die ab nächster Saison in Thüringens höchster Spielklasse, der Verbandsliga, kicken. Der Abgeordnete des Landtages und Mitglied des Stadtrates, Dr. Klaus Zeh (CDU) überreichte hierfür einen Pokal.
Die zweite Hälfte der Partie entwickelte sich aufgrund der schwierigen Bedingungen durch den Regen nur mäßig. Daher hieß es am Ende 0:4. Die Torschützen für Erfurt waren der Mittelfeldspieler Rudolf Zedi, der zweimal traf und der Stürmer Gaetano Manno. Leider musste die Regionalauswahl ein Eigentor verkraften.
Am Abend ließen die Veranstalter den Tag schließlich mit einem Sportlerball im Autohaus George & Krüger ausklingen. Hier konnten Sportler sowie Fans noch einmal die Ergebnisse des Tages diskutieren. Und sie konnten einen erfolgreichen Sportlertag Revue passieren lassen, der sich nun in eine 120jährigen Tradition einreiht.
Tobias Wendehost
Autor: nnzDer Karl-Henze-Sportplatz in Salza füllte sich im Laufe des heutigen Nachmittags trotz widriger Bedingungen. Dafür sorgte aber nicht nur das Spiel von Rot-Weiß Erfurt gegen Vereinsfußballer aus Nordhausen. Denn das ganze Wochenende stand unter dem Motto 120 Jahre Sporttradition in Salza.
Bereits am Freitag kickten mehrer Alt-Herren Teams um den sogenannten Bracke-Cup. Zur Freude des Vereins konnte die Auswahl aus Salza den Wanderpokal holen und sich gegen die Traditionsmannschaft von Wacker und dem NSV Nordhausen durchsetzen. Weiter ging es Samstag um 10:45 Uhr mit dem Spiel der A-Junioren der FSG `99 Salza gegen den VfB 1906 Sangerhausen. Salza setzte sich deutlich mit einem 5:2 durch.
Nach einer kurzen Mittagspause verlor die Damenmannschaften der SG Salza/Niedersachswerfen gegen den FSV Lengefeld 0:4. Um den engen Spielplan zu meistern, wurde bereits um 15:00 Uhr das Spiel der SG Nordhausen/Salza gegen eine Südharzauswahl eröffnet. Mit einem 6:2 gewann die Südharzauswahl.
Der Höhepunkt des fußballerischen Zusammentreffens war allerdings um 17:00 Uhr das Spiel der Regionalauswahl gegen den Drittligisten aus Erfurt. Rot-Weiß kam frisch aus dem Trainigslager in Weißensee und befindet sich derzeit in der Vorbereitung für die neue Saison in drei Wochen. Dementsprechend spannend, aber auch umkämpft sollte sich die Partie entwickeln. Der junge Schiedsrichter Oliver Lossius aus Sonderhausen leitete mit seinen zwei Assistenten Steven Phillip und Oliver Siebrandt das Spiel.
Mit Erfurter Bestbesetzung entwickelte sich das Match von Anfang an zu einem munteren Schlagabtausch. Dabei war die Regionalauswahl nicht nur mit verteidigen beschäftigt, sondern spielte auch einige Torchance heraus, die sie allerdings nicht nutzen konnte. Nach 45 Minuten mussten sie sich mit einem 0:2 Rückstand abfinden. Aufgrund des Klassenunterschieds der Spieler war dieses Ergebnis aber keineswegs ein herber Dämpfer, sondern versprach auch in der zweiten Hälfte eine unterhaltsame Begegnung.
Zur Pause ehrte der Verein einige Mitglieder mit Preisen. Dabei wurde auch die Leistung der B-Junioren gewürdigt, die ab nächster Saison in Thüringens höchster Spielklasse, der Verbandsliga, kicken. Der Abgeordnete des Landtages und Mitglied des Stadtrates, Dr. Klaus Zeh (CDU) überreichte hierfür einen Pokal.
Die zweite Hälfte der Partie entwickelte sich aufgrund der schwierigen Bedingungen durch den Regen nur mäßig. Daher hieß es am Ende 0:4. Die Torschützen für Erfurt waren der Mittelfeldspieler Rudolf Zedi, der zweimal traf und der Stürmer Gaetano Manno. Leider musste die Regionalauswahl ein Eigentor verkraften.
Am Abend ließen die Veranstalter den Tag schließlich mit einem Sportlerball im Autohaus George & Krüger ausklingen. Hier konnten Sportler sowie Fans noch einmal die Ergebnisse des Tages diskutieren. Und sie konnten einen erfolgreichen Sportlertag Revue passieren lassen, der sich nun in eine 120jährigen Tradition einreiht.
Tobias Wendehost














