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Di, 19:12 Uhr
05.07.2011

Problem – Konzept – Lösung

Mit der öffentlichen Vorstellung der Spielplatzkonzeption für jung und alt am Donnerstag um 17 Uhr im Tabakspeicher ist für die Stadtratsfraktion DIE LINKE ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die künftigen Nutzer sollten nun unbedingt mitentscheiden, welche Umsetzungsvariante die Beste ist! Der Fragebogen auf der Stadtseite ist nur ein Anfang...


Begonnen hat alles mit Bürgeranfragen an die Fraktion aus dem Wohngebiet Nord im Jahr 2010. Dort fehlen Freizeitanlagen für Jugendliche. Immer wieder kam es zu Beschwerden ruhebedürftiger Anwohner über Fußballspiel in Innenhöfen. Einerseits sollen Kinder sich hier wohlfühlen, andererseits muss der Zunahme älterer Bewohner Rechnung getragen werden.

Auf der Suche nach dauerhaften Lösungen gemeinsam mit dem Umweltamt setzten sich die linken Stadträte für das Erstellen einer langfristigen Spielplatzkonzeption ein. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Geduld. Erst mussten Mehrheiten für die nötigen 20.000 Euro im Haushalt 2011 gesucht und nun um die Umsetzung gestritten werden. Während der Erstellungsphase brachten die Linken begleitende Vorschläge ein.

Die Anträge zu einem Jugendraum in Nord und vor allem die Wiederbelebung eines Kinder – und Jugendparlaments fanden bisher noch keine Mehrheit im Stadtrat. Durch die Mitarbeit in den Ausschüssen Bildung, Soziales und Jugend, sowie Ortsteile und Stadtordnung gibt es schon länger ganz konkrete Vorschläge. Schwerpunkte sind dabei natürlich Nord, aber auch die Unterstadt und die Altstadt. So kann ein künftiger Bolzplatz in Nord gleichzeitig ein Anlaufpunkt für Jugendliche aus dem Wohngebiet werden.

In der Unterstadt bietet der ehemalige Kraftverkehr ungenutzten Platz. Die Idee eines Spielplatzes in der Altstadt wurde schon im Frühjahr ans Umweltamt weitergegeben. Abgeschaut von der Erlebniswelt „Rumpelburg“ in Bad Langensalza, die seit Juni 2011 geöffnet hat. Dort wurde durch Bund-Land –Förderung nicht nur eine altes Haus mitten in der Stadt gerettet, sondern vor allem etwas für Kinder getan.

Fördergelder kamen aus der Denkmalpflege und dem Programm „Soziale Stadt“. Da die Mittel dafür immer weniger werden, ist ein Abwarten bis zum nächsten Haushalt 2013 falsch.

Bei der Beschäftigung mit Lösungen gab es auch ganz „neue“ Erkenntnisse. So ist die Anfangsbemerkung „Spielplätze für jung und alt“ so gemeint. Das Bewegungsplätze für Senioren auch gefördert werden, war auch für ältere linke Stadträte neu.
Autor: nnz

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