Fr, 13:55 Uhr
08.07.2011
Familie Schäfer
Herr und Frau Schäfer haben zwei Kinder. Die Familie erlebt schöne, aber auch schwierige Zeiten – mit viel Streit, der auch in Gewalt enden kann, mit Brüllen, Beleidigen oder körperlichen Angriffen: Diese schlechten Zeiten herrschen zurzeit bei Familie Schäfer und dabei ließen sie viele kleine Zuschauer hinter die Wohnungstür schauen...
Denn Familie Schäfer ist Teil einer Ausstellung, durch die sich Schüler mit Auseinandersetzungen in der Familie beschäftigen können. Der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes ist mit dieser Ausstellung durch Grundschulen des Landkreises getourt, um mit den Jungen und Mädchen über das Thema häusliche Gewalt ins Gespräch zu kommen. Wie sich die Kinder dabei fühlen und an wen diese sich in Not wenden können, erfuhren die Kinder dabei.
Die Ausstellung Hier wohnt Familie Schäfer geht kindgerecht auf die Problematik häusliche Gewalt zwischen Erwachsenen und das Erleben der Kinder dabei ein. Die Beteiligung aller Kinder war großartig, so Anika Knothe, die die Ausstellung für das Landratsamt begleitet hat. Zu Beginn konnten die Kinder anhand der Plakate hinter die Wohnungstür der Familie Schäfer schauen. Danach diskutierten die Schüler im Sitzkreis miteinander und malten ihre Gedanken auf. Am Ende hatte jeder eine eigene Helferkarte, auf der er seine ganz persönlichen Helfer in Notlagen notieren konnte.
Der regionale Arbeitskreis Gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen hat diese Ausstellung in den Grundschulen initiiert. Diese Arbeitsgruppe existiert bereits seit elf Jahren und hat zahlreiche langjährig tätige Mitglieder, die sich umfangreich für eine gewaltfreie Betreuung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Nordhausen engagieren.
Fachlich erläuterten Mitarbeiter des Sozialen Dienstes des Landratsamtes die Ausstellung und zeigten sie in den Schulen gemeinsam mit Arbeitskreismitgliedern. Zurückblickend waren die zwei Wochen, in der die Ausstellung getourt ist, ein wahrer Erfolg für alle Beteiligten, was nicht zuletzt der tollen Unterstützung der zahlreichen Kinder und ihrer regen Beteiligung zu verdanken war, sagt Anika Knothe. Auch zukünftig wird sich der Arbeitskreis mit Notlagen von Kindern und Jugendlichen befassen und durch gezielte Aufklärung Handlungswege aufzeigen sowie die Persönlichkeiten der Kinder stärken.
Autor: nnzDenn Familie Schäfer ist Teil einer Ausstellung, durch die sich Schüler mit Auseinandersetzungen in der Familie beschäftigen können. Der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes ist mit dieser Ausstellung durch Grundschulen des Landkreises getourt, um mit den Jungen und Mädchen über das Thema häusliche Gewalt ins Gespräch zu kommen. Wie sich die Kinder dabei fühlen und an wen diese sich in Not wenden können, erfuhren die Kinder dabei.
Die Ausstellung Hier wohnt Familie Schäfer geht kindgerecht auf die Problematik häusliche Gewalt zwischen Erwachsenen und das Erleben der Kinder dabei ein. Die Beteiligung aller Kinder war großartig, so Anika Knothe, die die Ausstellung für das Landratsamt begleitet hat. Zu Beginn konnten die Kinder anhand der Plakate hinter die Wohnungstür der Familie Schäfer schauen. Danach diskutierten die Schüler im Sitzkreis miteinander und malten ihre Gedanken auf. Am Ende hatte jeder eine eigene Helferkarte, auf der er seine ganz persönlichen Helfer in Notlagen notieren konnte.
Der regionale Arbeitskreis Gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen hat diese Ausstellung in den Grundschulen initiiert. Diese Arbeitsgruppe existiert bereits seit elf Jahren und hat zahlreiche langjährig tätige Mitglieder, die sich umfangreich für eine gewaltfreie Betreuung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Nordhausen engagieren.
Fachlich erläuterten Mitarbeiter des Sozialen Dienstes des Landratsamtes die Ausstellung und zeigten sie in den Schulen gemeinsam mit Arbeitskreismitgliedern. Zurückblickend waren die zwei Wochen, in der die Ausstellung getourt ist, ein wahrer Erfolg für alle Beteiligten, was nicht zuletzt der tollen Unterstützung der zahlreichen Kinder und ihrer regen Beteiligung zu verdanken war, sagt Anika Knothe. Auch zukünftig wird sich der Arbeitskreis mit Notlagen von Kindern und Jugendlichen befassen und durch gezielte Aufklärung Handlungswege aufzeigen sowie die Persönlichkeiten der Kinder stärken.



