Kommentare
H.Buntfuß
08.07.2011, 15:18 Uhr
Ich halte...
es für sehr wichtig, dass sich gerade junge Leute mit der Geschichte der SED-SCHERGEN der ehemaligen DDR auseinander setzen.
Viele von den Ehemaligen sitzen ja heute schon wieder in einflussreichen Positionen. Schauen wir nur einmal in den Stadtrat, den Kreistag oder in die verschiedenen Ämter.
TeeEff
09.07.2011, 09:14 Uhr
Noch schlimmer...
diese Leute wurden ganz demokratisch gewählt! Und das obwohl die Leute meist wussten wen sie da wählen. Shocking, oder? Qualität setzt sich halt durch!
Bachmann
09.07.2011, 14:42 Uhr
Wer hat keine Vergangenheit !
Es gibt Leser der NNZ, die haben zu fast jeder Veröffentlichung was zu schreiben. Das trifft hauptsächlich für politische Themen zu. Es ist ja auch leichter, sich anonym mit einem Kommentar zu äußern. So schreibt Werner, dass viele von den Ehemaligen, er meint offensichtlich SED-SCHERGEN, auch im Kreistag oder Stadtrat sitzen. Ja, nach dieser Lesart wäre ich so einer, denn ich sitze im Kreistag und im Stadtrat.
Entgegen der anonymen Veröffentlichungen stehe ich mit meinem Namen zu meiner SED- Vergangenheit im Gegensatz zu manch anderem, der sein Fähnlein schön in den Wind gedreht hat. Zur Landtagswahl habe ich in Nordhausen sehr viele Stimmen erhalten. Die Wähler wussten, wem sie ihre Stimme geben. Ich bemühe mich durch mein ehrenamtliches Engagement im Kreistag und Stadtrat sie nicht zu enttäuschen.
Rainer Bachmann
Peppone
09.07.2011, 21:25 Uhr
Wo ist das Problem,
Herr Bachmann? Sie haben eine SED Vergangenheit, sofern man was daraus lernt ist das ja nichts Verwerfliches. Und nun? War alles schön, was die SED gemacht hat? Sind die, die ihr "Fähnchen" gedreht haben schlechte Menschen oder hier und da nur Leute, die was dazugelernt haben?
Die Leute, die leichte Karriere in Staatsdiensten machen wollen, die gabs damals wie Heute! Die sterben nicht aus!
Heute darf der Wähler an Schlüsselstellen aber entscheiden, ob er solche Leute will! Das ist doch auch schon mal was und deshalb gibts vermutlich hier und da keine 98 Prozent bei Wahlen.
Als Kader der alten Schule haben sie natürlich was gegen Nicks in der Kommentarspalte. Das ist für mich irgendwo verständlich aber nicht unbedingt unterstützungswürdig, denn die, die die Macht haben, wollen keine unangenehmen Fragen! Außerdem wird hier in der nnz m. E. gut moderiert.
Die Schüler des Humboldtgymnasiums haben hier das Kapitel Stasi Vergangenheit betrachtet. Kommentator Werner hat da leider "SED Schergen" daraus gemacht. Das ist natürlich Unsinn, denn nicht jedes SED Mitglied war auch inoffizieller oder offizieller Mitarbeiter dieses "Vereines". Im Gegenteil, die IM's waren in der Regel außerhalb der SED angesiedelt.
Sie haben ja jetzt Zeit, hier als Ex-LINKE Kreis Chef aktiv in die Kommentarspalte einzugreifen. Ich würde mich freuen einen solchen Mitdiskutanten hier lesen zu dürfen. ;-)
Wolfi65
10.07.2011, 09:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema
Wolfi65
10.07.2011, 09:57 Uhr
Mich bedanken!
Ich möchte mich hiermit in aller Form bei den Genossen des demokratischen Sozialismus, für meine Schulbildung bedanken. Wenn ich im real existierenden Kapitalismus "ausgebildet" worden wäre, würde heute wahrscheinlich ein Fandungsfoto von mir an jeder Ecke hängen.
Danke, Danke!
H.Buntfuß
10.07.2011, 17:37 Uhr
Hubertus......
hat natürlich RECHT, die IM`s gab es nicht nur bei der SED. Man traf überall auf sie. Auch bei den so genannten Blockflöten.
Ich traf auf Mitglieder der CDU, die durch die Städte und Dörfer streiften und Mitglieder für die SED zu rekrutierten. Dabei waren sie nicht gerade zimperlich.
Harzer_Wolf
11.07.2011, 10:18 Uhr
Geschichtskurs
Einige Menschen brauchen einen Geschichtskurs. Das steht unumstößlich fest. Herr Bachmann hat vollkommen recht: Es gab bei der SED Menschen, die für Ihre Ideale eintraten ohne Anderen zu schaden und es gab auch Leute, die bewusst andere Menschen geschadet haben. Dabei darf man auch SED nicht mit Stasi gleichsetzen, denn das ist ein anderes Blatt.
Mir sind die Personen, die früher SED waren und heute aktiv in der Liknspartei sind allerdings viel lieber als die Mäntelchen - in - den Wind - Dreher ala Merkel oder Althaus (Die Liste wäre noch sehr Lang, wenn ich sie fortsetzen würde). Und kommen Sie mir nicht immer, mit man habe etwas aus der Geschichte gelernt. Es ist wendehalsmäßig und nichts anderes.
Komischerweise sind die Wendehälse nach der Wende alle mit den Füßen nach oben gefallen und die " Kleinen " SED - Leute, oder gar die Regimegegner in der Mehrzahl nach unten. Wie konnte das eigentlich in einem so demokratischen Staat wie der BRD passieren?
Über die Stasi - Schergen müssen wir kein Wort verlieren. Diese Leute gehören auf den Müllplatz der Geschichte. Da sollte es auch keine Verjährung geben. Ich (als Nichtmitglied der SED oder einer der Blockflöten) habe allerdings die pauschale Verunglimpfung der Linken satt. Deshalb lieber Werner, benahmigen Sie doch einmal die "Ehemaligen" im Kreistag usw. mit Name und Adresse. Mal sehen, wer das so ist. Oder können Sie das nicht?
Stewart
11.07.2011, 20:28 Uhr
wie peinlich
Ist das bitter, wie hier Kommentar von Kommentatoren "benutzt" wird. Wo ist denn hier (wie leider auch bei vielen anderen Veröffentlichungen) noch der Bezug zum Artikel?
Zur Erinnerung: Jugendliche haben sich mit der nicht mehr selbst erlebten Geschichte auseinandergesetzt. Nicht mehr, nicht weniger.
Ob Ort, Inhalt und Interpretation jedem nach seinem Dünken für wahrhaft angesehen werden, sei dahin gestellt.
Bemerkenswert ist allerdings, dass die vorhergehenden Kommentaroren die gleichen sind, die sich darüber aufregen, wie weit die Politik von Volkes Meinung und dem Alltag entfernt seien.
Wie weit sind sie, die Kommentatoren, jetzt selbst von der Äußerung (Meinung) der Artikelschreiber und deren Alltag entfernt?
Na dann, jetzt noch Jugendparlamente und Wahlrecht für 16-jährige einfordern - macht nichts, auch eure Meinung wird ignoriert, sogar hier von euren Mitbürgern alias Kommentatoren.
Retupmoc
12.07.2011, 07:45 Uhr
Dann bringe ich es kurz und knapp auf den Punkt:
@ Little Ghost:
Hier wurden Schüler des Humboldtgymnasiums einseitig und zum Teil mit falschen Fakten über eine Zeit "informiert", die sie selbst nicht mehr erlebt haben. Es ist die Wahrheit des Siegers !
Ich war auch in diversen Museen und Ausstellungen zu diesem Thema und kann aus eigener Erfahrung sagen, das dort die Wahrheit teilweise sehr verbogen wird.
NDHler
12.07.2011, 08:26 Uhr
Was für ein Blödsinn!!!
Die Wahrheit des Siegers!, was für ein Blödsinn!!! Ich appelliere hier einmal an all diejenigen, die zu Honnis Zeiten nicht mit der Stasi in Berührung kamen, einfach zu diesem Thema zu schweigen! Ihr habt nämlich nicht die geringste Ahnung zu was dieser Verein fähig war! Ich finde es immer wieder abscheulich wie dieses Thema von solchen Leuten heruntergespielt wird!
Tatsache ist aber auch und da gebe ich einigen Recht, dass nicht alle in der SED schlechte Menschen waren, keinesfalls! Es gab tatsächlich auch Leute die an das geglaubt haben was von oben gepredigt wurde. Das Problem in der DDR war, das eine eigene Meinung nicht erwünscht war! Das was man zu denken hatte, stand im Staatsbürgerkundebuch! Und jeder der sich dem wiedersetzte und sich das Recht heraus nahm, sich seine eigene Meinung über die Welt bilden zu wollen, der hatte in der DDR ein Problem!
Wolfi65
12.07.2011, 09:06 Uhr
Es gab einfach...
Gesetze, an die sich der DDR Bürger halten mußte und auch sollte. Das ist in diesem schönen heutigen Rechtsstaat nicht anders. Wer gegen den Strom schwimmt und der Meinung ist oder auch damals war, sich mit der "herrschenden" Klasse anzulegen, mußte und muss sich nicht über eine "Rückmeldung" mit allen Konsequenzen wundern.
@NDHler
Legen sich sich mal heute mit den richtigen Leuten an und Sie werden sehen, das die beste Zeit Ihres Lebens in der BRD vorbei ist. Sie bekommen nirgend wo auch nur noch einen Fuß in die Tuer. Wetten!?
Harzer_Wolf
12.07.2011, 11:10 Uhr
Eigene Meinung
Lieber ndhler... sie sind mir (wie einige andere User) sehr oft zu pauschal. Ich konnte in der ehemaligen DDR schon meine Meinung sagen, und die war nicht immer mit der gängigen Meinung kongruent. Das ist erst einmal Fakt.
Mir ist auch klar, das es Menschen gab, die mit den Staatsorganen sehr angeeckt sind und dann die (teilweise überzogene) Härte durch die ausführende Organe zu spüren bekommen haben. Ich bin mir allerdings auch sicher, das mindestens zu 50 Prozent dies auch korrekt war. Wie Wolfi65 schon sagte, jedes Land hat Gesetze an die man sich dann halten muss, wenn man dort wohnen möchte (muss). Und glauben Sie mir, hier in der BRD darf man seine Meinung auch nicht öffentlich sagen, wenn diese nicht linientreu ist, sonst hat man auch mit Konsequenzen zu rechnen. Oder man lässt diese Meinungsfreiheit nicht zu oder blockt sie ab. Beispiele gefällig?
Erinnern Sie sich noch als unsere derzeitige Kanzlerin vor zwei Jahren auf dem Petersberg Wahlkampf machte? Dort lies man vor die Bühne nur CDU - Mitglieder. Ich kenne Menschen, die gegen Sie demonstrieren wollten und nicht auf den Platz gelassen wurden. Meinungsfreiheit?
Mitnichten? Oder versuchen Sie mal im Bundestag eine Auskunft zu Panzern nach Arabien zu bekommen. Die antworten nicht mal.
Übrigens stimmt es schon, das viele Posten irgendwo besetzt sind, auch mit ehemaligen Stasis und deren Freunden. Nur wer hat diese Leute eingestellt? War es nicht dieser Staat und seine ausführenden Organe?
nietzsche
12.07.2011, 17:51 Uhr
Eine Schande
Es wurden von 1950 bis 1990 180.000 Menschen unschuldig und zu unrecht verurteilt und langjährig inhaftiert. Davon sind 10.000 Menschen in der Haft umgekommen und schätzungsweise 30.000 an den Haftfolgen verstorben.
Dazu kommen noch die im Auftrag der SED durch die Stasi unmittelbar Ermordeten.
3 Millionen mussten wegen des SED- Terrors aus ihrer Heimat flüchten. Man könnte noch weitere Schandtaten aufzählen wie Zwangsadoptionen usw. usw.
Es werden wieder Verbrechen geleugnet, beschönigt und verharmlost. Vielleicht sollte man das leugnen und verharmlosen dieser Untaten auch unter Strafe stellen damit die Verunglimpfung der Opfer aufhört. Und das ist nicht wieder mal die Wahrheit der Sieger sondern die Wahrheit aus der guten alten SED- Zeit
I.H.
12.07.2011, 21:11 Uhr
Her mit den Beispielen
für nicht "Linientreue Meinungen" die heute unter Strafe stehen @Harzer Wolf. Ich fang schon mal an für Dich die Sachen zu nennen die nix mit Meinung sondern mit kranken Kopf zu tun haben und Du ergänzt einfach: Volksverhetzung, Holocaustleugnung, üble Nachrede, Verleumdung. Mehr fällt mir jetz auf Anhieb nich ein. Also bitte ergänzen.
Is auch gut so, dass son Leugnen von stattgefundenen Völkermord und sone ehrabschneidenden Sachen unter Strafe stehen. Ich finds auch gut, dass sich die Gymnasiasten mit dem Stasithema auseinandergesetzt haben. Bei der Geschichtsklitterung, die hier abläuft sollte man das zum Pflichtprogramm an Schulen machen. Und was die braunen Hohlköpfe verbrochen haben sowieso.
Freut mich übrigens, dass neben dem 62rew'ler noch einer seine Meinung in der DDR sagen durfte. Hab da selbst wohl was falsch gemacht oder mich nich getraut, ich Depp.
DDR Bauklotz staun - Jupp
Bodo Schwarzberg
13.07.2011, 00:50 Uhr
Hubertus' Wendehälse
Lieber Hubertus,
zu einen musste ich Ihren Text mehrmals lesen, weil ich ihn rein sprachlich so schnell nicht durchsteigen konnte. Aber vielleicht bin ich ja der deutschen Sprache als Autor auch etwas weniger mächtig, als Sie.
Zum Zweiten muss ich mich schon wundern, wie Sie Herrn Bachmann wegen seines Mutes angehen, seinen bürgerlichen Namen ganz im Gegensatz zu Ihnen übrigens, zu nennen. Warum außerdem soll denn ausgerechnet "ein Kader der alten Schule" etwas gegen die Verwendung von Nicks in der nnz-Kommentarspalte haben? Ich kann schon auf Grund meines Alters kein "alter Kader" sein und war noch nicht einmal ein junger.
Und dennoch kritisiere ich die Verwendung von Nicks, weil sie die Glaubwürdigkeit von dessen Träger deutlich schmälert. Warum denn wollen diese ihr Gesicht nicht zeigen, wenn sie mit sich im Reinen ist, Kritik ertragen können, und damit als real existierende "Person" zu ihrer Meinung stehen? Geben Sie sich einen ebensolchen Stoß, wie "der alte Kader". In diesem Punkt können Sie von ihm und von mir etwas lernen.
Drittens kritisiere ich Ihre Äußerung zu den Wendehälsen, die ihr Fähnlein nach dem Wind hängen. Sicher sind sie, wie Sie schreiben, deswegen keine schlechteren Menschen. Diese Wertung verbietet sich sowieso. Und Sie haben sogar recht, dass auch unser heutiges System ohne diese windigen Gestalten in seiner gegenwärtigen Form gar nicht lebensfähig wäre.
Die entscheidende Frage ist doch nicht, dass so viele Leute ihr Fähnlein nach dem Wind gehangen haben, sondern WANN sie das getan haben. Als es etwas zu verteilen gab, waren sie mit einmal alle da. Als die anderen noch draußen den Uniformierten gegenünerstanden und die Reste der SED-Diktatur hinwegfegten, saßen viele der Fähnleinmenschen noch gemütlich zu Hause und haben auf den richtigen Luftzug für ihr Fähnlein gewartet.
Das macht sie wohl nicht zu schlechteren, aber durchaus zu zu kritisierenden Menschen. Denn etwas dazu zu lernen, wenn es dafür etwas zu gewinnen gibt, wie nach 1989 so oft geschehen: Das lieber Hubertus, ist kein Kunststück.
Und schließlich erwähnen Sie noch die Wähler, die heute entscheiden können, ob sie solche windigen Gestalten an den Schaltstellen der deutschen Politbürokratie sitzen haben wollen: Aber denen ist es völlig egal, wer dort sitzt, sonst würden ja in den heutigen (ost)deutschen Machtzentralen nicht so viele Menschen dieser Couloir vertreten sein. Die Politikverdrossenheit und das Privatfernsehen mit seinem dem Denken nicht gerade förderlichem Programm unterstützen fortlaufend deren Karrieren.
Sie wissen doch: "Erst wird gefressen, dann kommt die Moral" (Brecht). Fähnlein und Wind interessieren da überhaupt nicht.
Bodo Schwarzberg
Herr Taft
13.07.2011, 08:45 Uhr
Klarname oder Nick...
Lieber Herr Schwarzberg, ich gebe Ihnen inhaltlich in allen Punkten Recht - außer bei Ihrer anhaltend negativen Einstellung zu fiktiven Namen in diesem Forum. Bitte berücksichtigen Sie, dass nicht jeder jedem gegenüber seine Meinung frei äußern kann.
Die Gründe dafür können vielfältig sein: Vielleicht liest der Chef mit, die Ehefrau oder der Nachbar und die persönliche Einlassung zu irgendwelchen Nebensächlichkeiten könnte bestehende Beziehungen belasten, ohne dass es der Erreichung möglicher Ziele zweckdienlich wäre. Somit ist doch ein Nick nichts schlechtes, sondern ermöglicht gesellschaftlich eingebundenen Menschen ihre Meinung völlig frei kund zu tun. Schließlich wird hier ja nur diskutiert - es geht ja um nichts.
Anders ist es bei Menschen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung als BUND-Funktionär, Regionalpolitiker oder anderer Interessenvertreter der Welt glauben zeigen zu müssen, welche Meinung sie in ihrer Funktion vertreten - ob diese Meinung letzlich der Wiederwahl, der größeren Akzeptanz der Interessengemeinschaft, der Agitation dient -oder tatsächlich die eigene ist bleibt verborgen.
Ich denke, bei der Mehrzahl der Nick-Benutzer lesen Sie die ehrliche Meinung und bei der Mehrzahl der Klarnamen-Benutzer die Meinung, von der diese glauben, dass sie den meisten Zuspruch bekommt.
Noch kurz zum Thema: Anpassung (sein Fähnlein in den Wind hängen) ist doch eigentlich die gesellschaftliche Evolution. Gehen Sie davon aus, dass die Mehrheit ihr Fähnlein nur in den Wind hängt, der ihnen persönlich - und damit der Mehrheit der Gesellschaft - das Meiste bringt. Das ist doch eigentlich ein demokratischer Gedanke ! Muss man nicht die Beweggründe für das "Fähnleinhalten" hinterfragen ? Es ist doch die menschliche Schwäche, der pure Egoismus der Menschen dazu bringt sich so zu verhalten.
TeeEff
13.07.2011, 11:36 Uhr
Nicknames sind Freiheit!
Um an einer Diskussion oder einer Demo teilzunehmen muss man ja auch kein deutlich sichtbares Namensschild tragen oder?
Außerdem erschließt sich mir der Sinn so oder so nicht - nennt man sich halt Udo Müller oder Andreas Schhmidt etc. - statt eines einfachen Nicks - muss halt auch nicht stimmen!
Und Pseudonyme haben selbst große Künstler und besonders Schriftsteller und andere Schreiberlinge über Jahrhunderte verwendet, ja oft falsche Initialien oder unter Namen de anderen Geschlechts.
So what?
Aber ich befürchte eh, ich werde die Zeit noch erleben wo man das Internet nur noch nach Biometrische Identifizierung und vollster Vorratsdatenspeicherung benutzen kann. Ihr wisst schon, wegen der Kinder und so...wegen den Raubmordkopierern, wegen der zu verbietenden Facebook-Parties...und allgemein zum Schutz der Bevölkerung vor sich selbst...
"Bitte führen Sie zur Freischaltung ihres Netzanschlusses jetzt ihren ePerso ein..."
Wie schrieb Eric Arthur Blair (eher unter seinem Pseudonym Georg Orwell bekannt) in seinem Buch "1984" so schön:
Krieg ist Frieden!
Freiheit ist Sklaverei!
Ignoranz ist Stärke!
Peppone
13.07.2011, 22:19 Uhr
Nur für's Protokoll.
Es geht hier in diesem Beitrag um die geschichtliche Auseinandersetzung von Schülern mit der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, Herr Bodo Schwarzberg. Ansich ein löbliches und wichtiges Unterfangen.
Es ging "zu einen" nicht darum, ob Sie oder ich der bessere Deutschlehrer sind oder bin. Sie als "Autor" sind mir da bestimmt um gefühlte Lichtjahre voraus. Mit dem Manko werde ich wohl oder übel leben müssen und können.
Zweitens, Sie liegen mit Ihrer Vermutung falsch, dass ich Herrn Bachmann kritisiert habe, weil er hier mit Klarnamen kommentiert. Das ist mir im Gegensatz zu Ihnen vollkommen Latte! Ich habe Herrn Bachmann's negative Äußerung zu anonymen Kommentaren (im konkreten Fall, den ersten Kommentar, den ich selbst nicht gut fand) kritisiert. Das sind zwei verschiedene Schuhe Herr Schwarzberg.
Drittens sind das nicht "Hubertus' Wendehälse", wie Sie in ihrer Überschrift nett formulieren. Ich gebrauche solche pauschalen, totschlagenden Termini nicht. Ich habe bereits in meinem ersten Kommentar deutlich gemacht, dass der Opportunismus nicht mit der DDR ausgestorben ist. Wohl dem, der das auch verstanden hat.
Last but not least habe ich keine Lust, mit Ihnen Diskussionen über den Gebrauch von Nicknamen zu führen Herr Schwarzberg (Harzspross,...). Ich bin weder der Macher dieser Online-Zeitung, noch Rudelführer der einen Nick gebrauchenden User dieser Kommentarspalte. Insofern kann ich Ihnen leider nicht helfen.
Fünftens schreibe ich hier auch schon ellenlanges Gelaber, was wahrscheinlich keinen Menschen mehr interessiert! ;-)
Wolfi65
14.07.2011, 07:47 Uhr
Ich bin zwar...
nicht so der interlektuelle Schreiberling, möchte aber doch mal noch was zum MfS loswerden. Es ist zu begrüßen, dass sich die Schueler von heute für die Sache mehr oder weniger interessieren.
Man sollte aber fast 21 Jahre nach der Wiedereinführung von Suppenküchen und Sozialämtern nicht noch einmal zu einer Hexenjagt blasen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Großes Unrecht ist damals vielen widerfahren und großes Unrecht wiederfährt vielen heute.
Die Spuren von damals werden die Schueler von heute nicht mehr deuten können, da diese durch die soziale Marktwirtschaft "Überbaut" wurden. Zu sehen ist das beim nordhäuser Staasigebäude in der Ludolfinger-Strasse. (Fischer-Strasse)
Wer hätte denn auch Interesse am Weiterbestehen eines Staasibunkers? Schöne Eigentumswohnungen sind dort entstanden und das ist auch gut so. Wer auf den Spuren des MfS in NDH wandeln möchte, kann sich ja auch das Gebäude der Verkehrspolizei an der Ecke Köllingstrasse - Riemannstrasse ansehen. Dort war ja auch mal die Staasi beheimatet.
Spuren wird dort aber niemand mehr finden.
Zum Thema Nicknamen in der NNZ ist nur noch zu sagen, dass wir alle hier das bis zum Erbrechen schon durchgekaut haben...
Bergmann
10.08.2011, 15:49 Uhr
Von einem Denunzianten geführt?
In der Ausgabe einer Thüringer Zeitung vom 10.08.11 wird unter der Überschrift "Mitstreiterin denunziert" der Charakter des Herrn Heise eindrucksvoll dargestellt. Vielleicht werden die Verantwortlichen des Geschichtskurses bei der nächsten Exkursion einen anderen Führer wählen. Für nicht informierte der Link zu diesem Artikel:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Streit-um-Andreasstrasse-in-Erfurt-Mitstreiterin-denunziert-1559036595
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