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Mo, 15:40 Uhr
18.07.2011

Das Schweigen der Verwalter

Eigentlich ist ja Sommerpause, doch für die Mitglieder des Kreisausschusses geht die Arbeit weiter. Schließlich soll Geld ausgegeben und soll wieder einmal über die Struktur der Feuerwehren informiert werden...


Zuerst zum Geldausgeben. 16.000 Euro sollen es sein für zwei Tore innerhalb der Berufsschule in der Straße der Genossenschaften. Fragen gab es dazu nicht, es können nun die beiden Sektionaltore für das Prüflabor und die Kfz-Techniker eingebaut werden.

Nun zu den Stützpunktfeuerwehren. Wir hatten bereits über die abgesagte Sitzung mit den Bürgermeistern berichtet, deshalb, so Landrat Joachim Claus (CDU), will er ungern ohne Feedback von den Bürgermeistern diskutieren, und deshalb soll auch heute nicht im Kreisausschuss beraten werden. Dagmar Becker (SPD) wollte die Berichte in der nnz als Spekulation verstanden wissen. Oder etwa nicht? Landrat Claus: „Wir haben einen Entwurf für ein Konzept, ich betone: einen Entwurf und die Informationen der nnz kamen nicht aus unserem Haus“, was die nnz nicht bestätigen kann.

Und im Übrigen sei das entsprechende Fachamt der Kreisverwaltung stets auf der Höhe der Informationen, wie viel Personal oder Technik verfügbar sei. Nur bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr sei das nicht der Fall gewesen, da die Berufsfeuerwehr ihre Daten an das Landesverwaltungsamt schicken würde. Inzwischen liegen auch die Informationen von der Hohekreuzstraße in Nordhausen vor.

Rainer Bachmann (LINKE) sprach sich ebenso wie die CDU für eine Verschiebung der Diskussion aus. Franka Hitzing (FDP) wollte bei einer Informationsrunde für die ehrenamtlichen Bürgermeister exakt wissen, wie es mit den Freiwilligen Feuerwehren hinsichtlich der Personalstärke und des Altersdurchschnitts weitergehe? Hier komme es auf die Wechselwirkung zwischen örtlichen und überörtlichen Brandschutz an, antwortete der Landrat.

1.500 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren tun einen wichtigen ehrenamtlichen Dienst, stellte Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen klar. Und wenn diese Berichte in der nnz zu lesen seien, dann sind die Frauen und Männer nicht gerade motiviert. In der Öffentlichkeit sollte so etwas nicht diskutiert werden, das störe eigentlich die Arbeit des Brandschutzes. Medien sind nicht erwünscht, als ob sie in der Nichtöffentlichkeit nicht mehr vorhanden sind.

Und so kann weiter hinter verschlossenen Türen diskutiert und debattiert werden. Bis zum Ende dieses Jahres soll das neue Konzept in seiner Umsetzung beginnen. Hoffentlich wissen die einzelnen Feuerwehrfrauen und -männer dann endlich, was der schmale Geldbeutel von Kommunen und Landkreis und was die demografische Entwicklung noch zulassen werden.
Autor: nnz

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Kommentare
NDHler
21.07.2011, 10:50 Uhr
Investitionen in den Brandschutz
Wie es gehen kann zeigt der LK Mittelsachsen, der hat eben mal so 4 (vier!!!) nagelneue moderne Drehleitern gekauft und stellt diese seinen Feuerwehren Brand-Erbisdorf, Oederan, Roßwein und Mittweida zur Verfügung. Davon können die Feuerwehren hier nur träumen!
http://www.metz-online.de/news_349.html/202/center/?ArticleID=383
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