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Di, 16:37 Uhr
05.08.2003

„Kurzarbeit“ in Nordhausen

Nordhausen (nnz). Die Hitze macht es möglich: Es wird kürzer gearbeitet. Zum Beispiel in der Bahnhofstraße. Das teilt zumindest die Stadtverwaltung mit. Und es wird nicht mehr gegossen. Zumindest nicht am Tag. Mehr zu diesen Kuriositäten wie immer in Ihrer nnz.


„Wegen der Hitze beginnen die Bauarbeiter in der Fußgängerzone der unteren Bahnhofstraße jetzt bereits um 6 Uhr und hören um 13 Uhr auf“, das sagte Jens Kohlhause, Leiter des städtischen Bauamtes, in dessen Auftrag die Fußgängerzone zur Zeit umgestaltet wird. „Aufgrund der hohen Häuser rechts und links der Straße liegt die Baustelle wie in einem Kessel, die Temperaturen sind dort deshalb deutlich höher.“

Sobald die Temperaturen sinken, werde wieder im „Normalbetrieb“ – von 7 bis 20 Uhr -gearbeitet, sagte der Bauamtsleiter. Trotz der aktuellen Einschränkung der Arbeitszeit rechnet Kohlhause nicht mit einer längeren Laufzeit der Baustelle, da bei erträglichen Temperaturen der Rückstand wieder aufgeholt werde.

Auch die Mitarbeiter des Sachgebietes Grünflächen haben ihren Gies-Rhythmus den Temperaturen angepasst. Kohlhause: „Jetzt wird nachts – in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr - gegossen. Die Temperaturen sind dann nicht nur für die Mitarbeiter erträglicher, sondern auch für die Gewächse von Vorteil: Der Boden kann mehr Wasser aufnehmen. Sollte es zu kurzzeitigen Behinderungen oder Belästigungen durch die Arbeitsgeräusche kommen, bitten wir um Verständnis“, so Kohlhause.
Autor: nnz

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