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Di, 20:29 Uhr
19.07.2011

Straffes Programm

„Neue Besen kehren gut.“ Sagt der Volksmund. Dank einer besenreinen Stube bei den Nordhäuser Linken der vorherigen Vorstandslegislatur, konnte der Besen jedoch getrost im Schrank bleiben. Trotzdem hatte der neue
Kreisvorstand der Südharzer LINKEN gestern ein umfangreiches organisatorisches, aber auch politisches Programm zu diskutieren...


DIE LINKE, eine Partei die sich auf Bundesebene derzeit durch eine Programmdiskussion aus dem politischen Spagat erheben will, wirkt im Landkreis Nordhausen durchaus gelenkig. Das Bekenntnis der Spitzenkandidatinnen Birgit Keller für ihren Antritt zur kommenden Landratswahl wird vom Vorstand ebenso unterstützt, wie Hannelore Haase´s „Ja“ zum Antritt zur
Oberbürgermeisterwahl in der Kreisstadt.

Im Herbst sollen Mitgliederversammlungen über die Aufstellung der Kandidatinnen entscheiden. Angela Hummitzsch, die weiter im Landesvorstand der LINKEN mitarbeiten möchte, wird ebenso vom Vorstand getragen.

Personalien waren allerdings nur eine Randerscheinung der Diskussionen des Vorstandes. Denn auch die innerparteiliche und politische Ausrichtung im zweiten Halbjahr diesen Jahres wurde in zahlreichen Beschlüssen festgezurrt. Beitragserleichterungen für ältere und kranke Mitglieder sollen das Parteileben ebenso befördern wie junge Mitglieder, die als Gäste zu den Landes- und Bundesparteitagen eingeladen werden.

Und wem Parteitage zu trocken sind, kann sich demnächst in einer eigenen Hochschulgruppe an der Fachhochschule oder in den wiederbelebten Räumen der Linksjugend[´solid] in der Grimmelallee engagieren. Eine eigenes facebook-Profil soll zukünftig den linken Kreisverband auf das weltweit größte soziale Netzwerk katapultieren, um über das Parteileben und die Besuche des Kreisvorstandes in Einrichtungen des Sports, der sozialen Fürsorge, der Wirtschaft und der öffentlichen Daseinsvorsorge zu berichten. Eine Ausstellung regionaler Kunst in der linken Geschäftsstelle rundet das Bild gemeinsam mit einer geplanten Weihnachtsaktion für sozial schwache Familien ab.

Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE), Bundestagsabgeordnete und ehemalige Chefredakteurin des hessischen Rundfunks, hat ebenso wie der Berliner Landeschef, Dr. Klaus Lederer (DIE LINKE), einen Besuch und die Unterstützung des Kreisverbandes zugesagt. Angelika Gramkow (DIE LINKE), die Oberbürgermeisterin Schwerins und Dr. Gregor Gysi sind bereits angefragt. „Wir legen uns nicht nur ein engagiertes Programm auf, wir lassen uns auch daran messen“, gibt Alexander Scharff als Kreisvorsitzender der LINKEN bekannt.
Autor: nnz

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Kommentare
WR-NDH
20.07.2011, 06:37 Uhr
Sehr schön,
endlich scheint es im Kreisverband der LINKEN vorwärts zu gehen. Seit Jahren habe ich versucht Anregungen für die Arbeit der Kreislinken zu geben, leider nahezu erfolglos. Nun sehe ich, dass die neue Führung gewillt ist vieles besser zu machen und so attraktiver nach außen auszustrahlen.
Bitte weiter so!
Wolfi65
20.07.2011, 08:40 Uhr
Bei den Linken...
geht es nur in eine Richtung und geht nach hinten. Konzeptlosigkeit und absolute Zerstrittenheit zwischen den west-und ostdeutschen Genossen der Linken kennzeichen die momentane Lage einer Partei,welche parteipolitisch auf der Stelle tritt.

Da helfen auch sogenannte Prommibesuche aus der Parteiführung nicht um auch nur annähernd ein vergleichbares Abschneiden zur nächsten Wahl zu erreichen. Porsche fahrende Parteispitzenfunktionäre können in Zeiten von Niedriglöhnen nur schwer den Eindruck einer Arbeitnehmer vertretenden Partei herüberbringen.
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