eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 14:04 Uhr
21.07.2011

Gäste sind willkommen

Am kommenden Samstag startet in Nordhausen ein zweiwöchiges Ferienlager für Kinder aus der weißrussischen Region Gomel, das auch in diesem Jahr von der Dritte-Welt-Initiative und zahlreichen Sponsoren organisiert wird...


Gäste in Harzrigi (Foto: A. Legat) Gäste in Harzrigi (Foto: A. Legat) Im Rahmen dieses Ferienlagers und des am 31. Juli stattfindenden Gastelternnachmittages begeht unsere Initiative ihr zwanzigjähriges Bestehen. Es ist somit auch der 20. Aufenthalt einer weißrussischen Kindergruppe in Nordhausen. Nach dem Ausstieg des BBZ aus unserer Aktion, werden die Kinder erstmalig in einem weißrussischen Bus anreisen. Der Aufenthalt teilt sich in zwei Wochen Ferienlager und eine Woche bei Gasteltern.

Das Ferienlager hat wieder ein gut gefülltes Programm von Stadtführung, über Zelten bei der Krimderöder Feuerwehr, Badehaus, einem Tag in Neustadt bis hin zu Go-Cart-Fahren in Niedergebra. Am kommenden Montag werden die Kinder im Nordhäuser Rathaus begrüßt.
Arne Legat
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Freidenker 1304
21.07.2011, 22:02 Uhr
Menschlich....
Wer mal genau hinterfragt, hört, woher diese Kinder kommen. Aus stark verseuchten Regionen Weissrußlands, über denen die Hauptlast des Tschernobylniederschlages hinweg ging. Diese Menschen leben in und mit erhöhter Radioaktivität. Das wünscht man niemanden. Deshalb ist es gut und wichtig, das sich diese Kinder auch hier erholen können. So denken viele, leider aber nicht alle.

Und um es allen dummen Gerüchten vorwegzunehmen, wie auf den Bildern vom vergangenem Jahr zu sehen, kommen da bestimmt keine verstrahlten "Monster". Sondern neugierige und liebenswerte, wenn auch nicht ganz gesunde Kinder, die den Aufenthalt in unserer Heimat und unsere Gastfreundschaft positiv und sichtlich erholt mit nach Hause nehmen. Na denn.... herzlich willkommen !
Wolfi65
22.07.2011, 08:11 Uhr
Erhöhte Strahlung?
In der Gegend um Gomel in Weißrussland kann nicht nur von einer erhöhten Strahlung gesprochen werden, sondern sie ist 25 Jahre nach dem Supergau immer noch extrem hoch.
Strahlenkarten im Netz zeigen in dieser Gegend an, dass dort eigentlich wie in und um Tschernobyl eine Sperrzone errichtet werden müßte.
Dass eine solche dort nicht errichtet wurde hat verschiedene Gründe.
Die Kinder von Gomel sind einer ständigen Strahlung ausgesetzt, welche von aussen(Luft) und innen(Lebensmittel) wirkt. Die letztere ist die gefährlichere Variante.
Da wird in einem unbedachten Moment doch mal ein Apfel vom Baum gegessen und eine Beere vom Busch gezupft.
Ist ja alles nachvollziehbar, aber mit der dortigen Strahlung nicht vereinbar.
Die stetige Strahlung macht den Körper kaputt und da sind die 14 Tage in Deutschland nur mal eine Sekunde im dem Leben der Kinder ohne Strahlung.
Immer mehr Kinder erkranken dort an Schilddrüsenkrebs.
Tendenz steigend und ein Ende ist nicht in Sicht, da die Halbwertzeiten einiger radioaktiven Isotope in hunderten oder auch tausenden Jahren erst erreicht werden.
Wohlgemerkt die Halbwertzeiten.
Ein Ende der Strahlung ist aus heutiger Sicht nicht abzusehen.
Eine Kathastrophe für die Menschen dort und deswegen ist es nicht nachvollziehbar, dass der russische Atomkonzern Rosatom in Weißrußland ein neues AKW bauen will.
Die "Batterie" Europas soll dort enstehen.
Selbstverständlich im nicht kontaminierten Gebiet.
Somit wird Weißrussland einer strahlenden Zukunft entgegentreten.
Die Kinder von Tschernobyl sind keine Monster.
Die Monster von Tschernobyl sitzen heute noch in Chefetagen und planen neue AKW.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)