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Mi, 11:07 Uhr
27.07.2011

Nahezu steter Anstieg

Es wurde und wir in den Medien viel von einer zunehmenden Altersarmut geschrieben und geredet. Unserer Redaktion liegen jetzt Zahlen für Thüringen vor...


Am 31. Dezember 2010 bezogen 13 313 Personen Sozialhilfe in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 371 Personen bzw. 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit stieg die Zahl dieser Leistungsempfänger seit dem ersten Erhebungsstichtag am 31. Dezember 2003, mit Ausnahme des vergangenen Jahres, ständig an.

8 936 Empfänger der Grundsicherung waren im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Dabei handelte es sich um Personen, die wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung auch künftig dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen werden. Ihr Anteil an allen Leistungsempfängern betrug 67,1 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 8 545 Personen bzw. 66,0 Prozent aller Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Weitere 4 377 Personen bzw. 32,9 Prozent der Empfänger von Grundsicherung am 31. Dezember 2010 waren über 65 Jahre alt. Ein Jahr zuvor erhielten 4 397 Personen bzw. 34,0 Prozent Grundsicherung im Alter. Der durchschnittliche monatliche Bruttobedarf lag Ende 2010 bei 583 Euro. Ein Jahr zuvor betrug er 576 Euro.

Nach Abzug des angerechneten Einkommens in Höhe von 245 Euro (2009: 244 Euro) ergab sich je Empfänger am Jahresende 2010 ein durchschnittlicher Nettobedarf von 338 Euro. Ein Jahr zuvor waren es 332 Euro. Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurden im Jahr 2010 insgesamt 55,3 Millionen Euro in den öffentlichen Haushalten als Bruttoausgaben ausgegeben. Das waren 1,8 Millionen bzw. 3,3 Prozent mehr als im Jahr 2009. Nach Abzug der Einnahmen für Grundsicherung zahlten die Träger dieser Sozialhilfeart 53,7 Millionen Euro netto, 1,5 Millionen bzw. 3,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Autor: nnz

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