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Do, 15:02 Uhr
28.07.2011

Jubiläumseinsatz nach Harzgerode

Die Nordhäuser Station der DRF Luftrettung leistete gestern ihren 6.000. Einsatz seit Übernahme der Station im Juli 2006. Die Besatzung von „Christoph 37“ war gerade von einem Einsatz in Ilsenburg zurückgekehrt, als sie zu einem Motorradunfall gerufen wurde...

6000 Einsätze (Foto: DRF) 6000 Einsätze (Foto: DRF)

Um 17.31 Uhr ging die Alarmierung durch die Leitstelle Harz bei der Nordhäuser Besatzung der DRF Luftrettung ein. Zwei Minuten später war „Christoph 37“ auf dem Weg nach Harzgerode. Ein 42-jähriger Mann hatte auf einer abschüssigen Straße die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war schwer gestürzt. Nach nur zehn Minuten Flugzeit landete der Pilot die Maschine direkt am Einsatzort.

Die medizinische Besatzung übernahm die Versorgung des Patienten, der über starke Schmerzen im Schulterbereich klagte. Anschließend wurde der Mann umgehend auf eine spezielle Vakuummatratze gebettet. Diese bietet gerade bei Frakturen einen optimalen Schutz während des Transports. Mit Verdacht auf eine Schulterfraktur wurde er an Bord von „Christoph 37“ in nur neun Minuten Flugzeit in das Südharz-Krankenhaus transportiert.

Der Nordhäuser Rettungshubschrauber kehrte um 18:08 Uhr an die Station zurück und wurde nur kurze Zeit später zu einem weiteren Notfall in Schielo angefordert. Insgesamt leistete der rot-weiße Hubschrauber gestern fünf Patienten schnelle Hilfe.

Der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber von der Station des Deutschen Roten Kreuzes aus in maximal 15 Minuten erreichen.

Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Mansfeld-Südharz, Erfurt, Goslar und Osterode. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg Kreis, Göttingen und Nordheim im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen.
Autor: nnz

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