So, 11:47 Uhr
16.10.2011
Projekt wird fortgesetzt
Das Projekt Berufsstart plus geht in die nächste Runde: Das Thüringer Wirtschaftsministerium und die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellen bis 2013 rund vier Millionen Euro aus EU- und Bundesmitteln bereit, um Thüringer Schüler frühzeitig und systematisch an das Berufsleben heranzuführen...
Angesichts sinkender Schulabgängerzahlen ist es notwendig, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, sagte Arbeitsminister Matthias Machnig (SPD) heute in Erfurt. Berufsstart plus leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Getragen wird das Projekt außerdem von den Thüringer Kammern und dem Bildungsministerium.
Die beginnende Ferienzeit ist für viele Thüringer Schülerinnen und Schüler eine Gelegenheit, um über Berufswünsche und berufliche Perspektiven nachzudenken. Ihre Neigungen und Fähigkeiten testen können sie dann im Rahmen von Berufsstart plus: Bereits in Klasse 7 beginnt die praxisorientierte und arbeitsmarktnahe Berufswahlvorbereitung in einer Reihe von möglichen Berufsfeldern – u.a. Bautechnik, Metalltechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit, Körperpflege, Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Agrarwirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Drucktechnik, Chemie, Physik und Biologie. Dabei werden Assessmentcenter, Berufsberatungen und Orientierungsveranstaltungen genutzt, um Kompetenzen zu ermitteln und Empfehlungen für die künftige Berufswahl zu geben. Vorgesehen sind zudem Betriebspraktika in Unternehmen der jeweiligen Region.
Nur wer weiß, was auf ihn zukommt, kann eine sichere Studien- oder Berufswahl treffen und gezielt darauf hinarbeiten, so Machnig. Insofern trägt Berufsstart auch dazu bei, die schulische Lernmotivation zu erhöhen und die Anschlussperspektiven nach der Schulzeit zu verbessern. Insgesamt werden ab dem Schuljahr 2011/2012 knapp 22.000 Schüler von Thüringer Regel- und Gesamtschulen von dieser Form der Berufswahlvorbereitung profitieren – das sind ca. 60 Prozent aller Schüler ab Klassenstufe 7. In den Jahren 2009 bis 2011 beteiligten sich insgesamt 137 Thüringer Regelschulen mit ca. 13.500 Schülerinnen und Schülern an dem Projekt.
Autor: nnzAngesichts sinkender Schulabgängerzahlen ist es notwendig, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, sagte Arbeitsminister Matthias Machnig (SPD) heute in Erfurt. Berufsstart plus leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Getragen wird das Projekt außerdem von den Thüringer Kammern und dem Bildungsministerium.
Die beginnende Ferienzeit ist für viele Thüringer Schülerinnen und Schüler eine Gelegenheit, um über Berufswünsche und berufliche Perspektiven nachzudenken. Ihre Neigungen und Fähigkeiten testen können sie dann im Rahmen von Berufsstart plus: Bereits in Klasse 7 beginnt die praxisorientierte und arbeitsmarktnahe Berufswahlvorbereitung in einer Reihe von möglichen Berufsfeldern – u.a. Bautechnik, Metalltechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit, Körperpflege, Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Agrarwirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Drucktechnik, Chemie, Physik und Biologie. Dabei werden Assessmentcenter, Berufsberatungen und Orientierungsveranstaltungen genutzt, um Kompetenzen zu ermitteln und Empfehlungen für die künftige Berufswahl zu geben. Vorgesehen sind zudem Betriebspraktika in Unternehmen der jeweiligen Region.
Nur wer weiß, was auf ihn zukommt, kann eine sichere Studien- oder Berufswahl treffen und gezielt darauf hinarbeiten, so Machnig. Insofern trägt Berufsstart auch dazu bei, die schulische Lernmotivation zu erhöhen und die Anschlussperspektiven nach der Schulzeit zu verbessern. Insgesamt werden ab dem Schuljahr 2011/2012 knapp 22.000 Schüler von Thüringer Regel- und Gesamtschulen von dieser Form der Berufswahlvorbereitung profitieren – das sind ca. 60 Prozent aller Schüler ab Klassenstufe 7. In den Jahren 2009 bis 2011 beteiligten sich insgesamt 137 Thüringer Regelschulen mit ca. 13.500 Schülerinnen und Schülern an dem Projekt.

