Mo, 15:48 Uhr
17.10.2011
Fans befragt
Die Hinrunde der Fußball-Bundesliga hat begonnen. Und mit ihr kehrt auch die Fußballbegeisterung für weite Teile, insbesondere der männlichen Bevölkerung zurück. Das Interesse der Bevölkerung an den 18 Bundesliga-Vereinen fällt allerdings sehr unterschiedlich aus, wie die Allensbacher Meinungsforscher jetzt ermittelten...
Auf Basis der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2011, für die zwischen Frühjahr 2010 und Frühjahr 2011 insgesamt mehr als 20.000 Personen ab 14 Jahre befragt wurden, ergibt sich ein differenziertes Ranking des Interesses an den einzelnen Bundesliga-Vereinen.
Am meisten interessieren sich die Menschen in Deutschland für den FC Bayern München. Mit 23 Prozent interessiert sich fast jeder vierte Bürger ab 14 Jahre ganz besonders für die Bayern. Von den Männern sind es sogar 34 Prozent, von den Frauen 13 Prozent. Es folgen mit einigem Abstand Schalke 04 (15 Prozent), Borussia Dortmund (14 Prozent), Werder Bremen (12 Prozent) und der Hamburger SV (11 Prozent). Ein breites Mittelfeld, in dem die Vereine jeweils zwischen 6 und 9 Prozent des Interesses auf sicht ziehen, folgt. Es wird angeführt vom VfB Stuttgart (9 Prozent) und Bayer Leverkusen (8 Prozent). Am unteren Ende des Interesses liegen der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern mit jeweils 5 Prozent sowie SC Freiburg und Aufsteiger FC Augsburg, für die sich nur 4 bzw. 3 Prozent der Bürger besonders interessieren. Das Verhältnis, in dem sich Männer und Frauen für die jeweiligen Vereine interessieren, ist recht stabil. Männer interessieren sich in der Regel zwischen drei- und viermal so sehr für die einzelnen Vereine wie Frauen.
Das unterschiedliche Begeisterungsniveau von Männern und Frauen für die einzelnen Vereine spiegelt damit weitgehend das bekanntermaßen sehr geschlechtsspezifische Interesse am Spiel ums runde Leder wider. Mit 55 Prozent gibt mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung ein intensives Fußballinteresse zu Protokoll, unter der weiblichen Bevölkerung sind es dagegen nur 16 Prozent. Zumindest etwas interessieren sich aber immerhin 50 Prozent der Frauen.
Die Präferenzen der Bevölkerung für die einzelnen Vereine sind über die Jahre sehr stabil. Vergleicht man die Rangliste aus Schaubild 1 mit der ewigen Bestenliste der Bundesliga erkennt man, dass diejenigen, die über Jahrzehnte erfolgreich waren auch heute das meiste Interesse auf sich ziehen. Von Jahr zu Jahr gibt es daher kaum Veränderungen. Das Interesse an einem Verein scheint also eher von langfristigen Bindungen als von kurzfristigen Erfolgen geprägt. Dennoch gibt es einige Mannschaften, bei denen sich das Interesse der Bevölkerung in den letzten Jahren kontinuierlich, teilweise aber auch abrupt verändert hat. Insbesondere Borussia Dortmund hat in den letzten Jahren einen sichtbaren Aufstieg bei der Beliebtheit vollzogen. Interessierten sich 2007 noch 9 Prozent der Bevölkerung ausgeprägt für die Schwarz-Gelben, sind es nun 14 Prozent - Platz 3 hinter dem FC Bayern und Schalke 04. Auch für Bayer Leverkusen (von 5 auf 8 Prozent) sowie Hannover 96 (von 4 auf 6 Prozent) hat sich das Interesse - auf niedrigem Niveau - kontinuierlich erhöht. Gesunken ist das Interesse zuletzt dagegen für Werder Bremen und TSG 1899 Hoffenheim.
Zwischen dem Frühjahr 2010 und dem Frühjahr 2011 befragen die Allensbacher Demoskopen mehr als 20.000 Deutsche ab 14 Jahre
Autor: nnzAuf Basis der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2011, für die zwischen Frühjahr 2010 und Frühjahr 2011 insgesamt mehr als 20.000 Personen ab 14 Jahre befragt wurden, ergibt sich ein differenziertes Ranking des Interesses an den einzelnen Bundesliga-Vereinen.
Am meisten interessieren sich die Menschen in Deutschland für den FC Bayern München. Mit 23 Prozent interessiert sich fast jeder vierte Bürger ab 14 Jahre ganz besonders für die Bayern. Von den Männern sind es sogar 34 Prozent, von den Frauen 13 Prozent. Es folgen mit einigem Abstand Schalke 04 (15 Prozent), Borussia Dortmund (14 Prozent), Werder Bremen (12 Prozent) und der Hamburger SV (11 Prozent). Ein breites Mittelfeld, in dem die Vereine jeweils zwischen 6 und 9 Prozent des Interesses auf sicht ziehen, folgt. Es wird angeführt vom VfB Stuttgart (9 Prozent) und Bayer Leverkusen (8 Prozent). Am unteren Ende des Interesses liegen der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern mit jeweils 5 Prozent sowie SC Freiburg und Aufsteiger FC Augsburg, für die sich nur 4 bzw. 3 Prozent der Bürger besonders interessieren. Das Verhältnis, in dem sich Männer und Frauen für die jeweiligen Vereine interessieren, ist recht stabil. Männer interessieren sich in der Regel zwischen drei- und viermal so sehr für die einzelnen Vereine wie Frauen.
Das unterschiedliche Begeisterungsniveau von Männern und Frauen für die einzelnen Vereine spiegelt damit weitgehend das bekanntermaßen sehr geschlechtsspezifische Interesse am Spiel ums runde Leder wider. Mit 55 Prozent gibt mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung ein intensives Fußballinteresse zu Protokoll, unter der weiblichen Bevölkerung sind es dagegen nur 16 Prozent. Zumindest etwas interessieren sich aber immerhin 50 Prozent der Frauen.
Die Präferenzen der Bevölkerung für die einzelnen Vereine sind über die Jahre sehr stabil. Vergleicht man die Rangliste aus Schaubild 1 mit der ewigen Bestenliste der Bundesliga erkennt man, dass diejenigen, die über Jahrzehnte erfolgreich waren auch heute das meiste Interesse auf sich ziehen. Von Jahr zu Jahr gibt es daher kaum Veränderungen. Das Interesse an einem Verein scheint also eher von langfristigen Bindungen als von kurzfristigen Erfolgen geprägt. Dennoch gibt es einige Mannschaften, bei denen sich das Interesse der Bevölkerung in den letzten Jahren kontinuierlich, teilweise aber auch abrupt verändert hat. Insbesondere Borussia Dortmund hat in den letzten Jahren einen sichtbaren Aufstieg bei der Beliebtheit vollzogen. Interessierten sich 2007 noch 9 Prozent der Bevölkerung ausgeprägt für die Schwarz-Gelben, sind es nun 14 Prozent - Platz 3 hinter dem FC Bayern und Schalke 04. Auch für Bayer Leverkusen (von 5 auf 8 Prozent) sowie Hannover 96 (von 4 auf 6 Prozent) hat sich das Interesse - auf niedrigem Niveau - kontinuierlich erhöht. Gesunken ist das Interesse zuletzt dagegen für Werder Bremen und TSG 1899 Hoffenheim.
Zwischen dem Frühjahr 2010 und dem Frühjahr 2011 befragen die Allensbacher Demoskopen mehr als 20.000 Deutsche ab 14 Jahre






