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Mi, 19:00 Uhr
19.10.2011

Wissen aneignen

In schöner Regelmäßigkeit veranstaltet der Verein „Glück Auf“ Thüringer Südharz Vorträge zu interessierenden Themen des Südharzes. Ein Bericht von Georg Brockt in Ihrer nnz...


Waren im Jahr 2009 vorrangig Probleme des Gipsabbaus und des Bergbaus Gegenstand der Vorträge, so sind es nun immer mehr Themen des Naturschutzes und der heimatlichen Verbundenheit der Menschen. Da diese Themenspektren sehr breit sind, sollen aber die bergbaulichen Themen nicht außen vor bleiben.

Wir stellen immer wieder fest, dass die Heimatverbundenheit einiger darin besteht, zu wissen, wo sie ihren Müll abladen können. Die Landschaft und die Einmaligkeit und Schönheit des Südharzes werden einfach nicht geachtet oder nur gering geschätzt. Der Bergbau wird als Störfaktor gesehen und nicht als eine der Quellen des Wohlstandes geachtet. Der Harzrand war seit frühester Zeit Bergbauzone für Eisen, Kupfer, Salze, Gips, Mangan, Schwerspat, Kobalt und andere Minerale.

Das Wissen um diese bergbaulichen Aktivitäten verschwindet in den Archiven und damit verschwindet auch das Wissen um wichtige historische Ereignisse, Personen und alle die Dinge, die ein lebendiges Geschichtsbild vermitteln. Um ein Gefühl für die Schönheit der Landschaft, für die Heimat zu bekommen, müssen wir sie auch kennen und dieses unseren Nachfahren lebendig vermitteln – dann sehen sie auch, dass z.B. alte Autoreifen, Computerbildschirme und alte Baustoffe nicht an den Waldrand oder in die Landschaft passen.

Und auch alle diejenigen, die in die Landschaft mit ihrer Planung eingreifen ob mit Bauten oder anderen landnehmenden Maßnahmen, sollten diese Verbundenheit zeigen. Gesetzliche Regelungen allein werden das nicht erreichen. Wir können nur alle aufrufen sich die Vorträge anzuhören und zu sehen und dann vielleicht mit einem mehr an Wissen nach Hause zu gehen. Das ist jedenfalls unser Anliegen.
Georg Brockt, 2. Vorsitzender des Vereins
Glück Auf Thüringer Südharz
Autor: nnz

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