Mo, 14:23 Uhr
07.11.2011
Ehne, mehne, muh und raus bist Du!
Anlässlich des Welt-Aids-Tages zeigt das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen ab heute eine Plakatausstellung in der Fachhochschule Nordhausen und im Landratsamt. Aids ist die vierthäufigste Todesursache weltweit: Im vergangenen Jahr starben 1,8 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit...
Kathrin Wolff und Eileen Kobus vom Gesundheitsamt bauen die Ausstellung in der FH auf.
Diese Situation, die oftmals verdrängt wird, sollte ein bundesweiter Plakatwettbewerb ins Bewusstsein der Menschen rücken. Veranstaltet hat den Wettbewerb das Institut für Ärztliche Mission (Difäm). Künstler, Studierende an Kunsthochschulen sowie Grafiker und Werbedesigner haben sich daran beteiligt. Eine Auswahl der Plakatentwürfe zeigt die Ausstellung, die die Aidsberatung des Gesundheitsamtes organisiert hat bis 9. Dezember in der FH Nordhausen im Foyer des Gebäudes 19, 2. OG und bis zum 12. Dezember im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße.
Mit Titeln wie Ehne mehne muh und raus bist Du! beschäftigen sich die Plakate mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen, der Sorglosigkeit der Menschen, dem ungerecht verteilten Zugang zu Prävention, Medikamenten und Behandlung sowie der Situation von Betroffenen. Mit der Aids-Ausstellung an viel frequentierten Orten wie der Fachhochschule und dem Landratsamt will die Aids-Beratung im Rahmen des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember auch auf ihr eigenes Angebot aufmerksam machen: Regelmäßig jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung sind in der Beratung auch kostenlose und anonyme HIV-Tests möglich. Ansprechpartnerin ist die Aidsberaterin des Landratsamtes Kathrin Wolff unter 03631/ 911 186.
Weltweit lebten Ende 2010 nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 34 Millionen Menschen mit HIV. Pro Tag infizierten sich 2009 weltweit über 7.000 Menschen, etwa 5.000 starben täglich an den Folgen der Krankheit. Am schwersten betroffen sind Afrika südlich der Sahara und Süd-/ Südostasien, jedoch sind in den letzten Jahren auch die Infektionszahlen in großen Teilen Osteuropas sowie in Ost- und Zentralasien stark angestiegen.
In Deutschland lebten Ende 2010 über 70.000 Menschen mit HIV und Aids, es gab rund 3.000 neue HIV-Ansteckungen. Seit Beginn der Epidemie sind in Deutschland etwa 30.000 Menschen daran gestorben. Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns: Jede und jeder von uns kann etwas tun, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können, sagt Kathrin Wolff. Jeder kann Solidarität zeigen und Ausgrenzung abwehren, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Und jeder kann selbst aktiv werden, nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem er sich informiert, HIV zum Thema macht, ehrenamtlich arbeitet oder Geld spendet.
Autor: nnzKathrin Wolff und Eileen Kobus vom Gesundheitsamt bauen die Ausstellung in der FH auf.
Diese Situation, die oftmals verdrängt wird, sollte ein bundesweiter Plakatwettbewerb ins Bewusstsein der Menschen rücken. Veranstaltet hat den Wettbewerb das Institut für Ärztliche Mission (Difäm). Künstler, Studierende an Kunsthochschulen sowie Grafiker und Werbedesigner haben sich daran beteiligt. Eine Auswahl der Plakatentwürfe zeigt die Ausstellung, die die Aidsberatung des Gesundheitsamtes organisiert hat bis 9. Dezember in der FH Nordhausen im Foyer des Gebäudes 19, 2. OG und bis zum 12. Dezember im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße.
Mit Titeln wie Ehne mehne muh und raus bist Du! beschäftigen sich die Plakate mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen, der Sorglosigkeit der Menschen, dem ungerecht verteilten Zugang zu Prävention, Medikamenten und Behandlung sowie der Situation von Betroffenen. Mit der Aids-Ausstellung an viel frequentierten Orten wie der Fachhochschule und dem Landratsamt will die Aids-Beratung im Rahmen des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember auch auf ihr eigenes Angebot aufmerksam machen: Regelmäßig jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung sind in der Beratung auch kostenlose und anonyme HIV-Tests möglich. Ansprechpartnerin ist die Aidsberaterin des Landratsamtes Kathrin Wolff unter 03631/ 911 186.
Weltweit lebten Ende 2010 nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 34 Millionen Menschen mit HIV. Pro Tag infizierten sich 2009 weltweit über 7.000 Menschen, etwa 5.000 starben täglich an den Folgen der Krankheit. Am schwersten betroffen sind Afrika südlich der Sahara und Süd-/ Südostasien, jedoch sind in den letzten Jahren auch die Infektionszahlen in großen Teilen Osteuropas sowie in Ost- und Zentralasien stark angestiegen.
In Deutschland lebten Ende 2010 über 70.000 Menschen mit HIV und Aids, es gab rund 3.000 neue HIV-Ansteckungen. Seit Beginn der Epidemie sind in Deutschland etwa 30.000 Menschen daran gestorben. Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns: Jede und jeder von uns kann etwas tun, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können, sagt Kathrin Wolff. Jeder kann Solidarität zeigen und Ausgrenzung abwehren, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Und jeder kann selbst aktiv werden, nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem er sich informiert, HIV zum Thema macht, ehrenamtlich arbeitet oder Geld spendet.



