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Do, 07:48 Uhr
10.11.2011

Sieg nach Plan!

Zum 3. Punktspieltag plante der Schachclub (SC) 51 Nordhausen einen Sieg gegen Apolda. Dies sollte mit der sicheren Doppelspitze (Ferenc Langheinrich und Nikolay Milchev) und dem erstmals zur Verfügung stehenden Axel Möller sowie den Stammspielern Andreas Kuntze, Robert Koksch, Markus Königsmann, Rolf Schilling und Hans-Ulrich Reichardt gelingen...


Von der „Papierform“ her waren wir die Favoriten. Und wir hatten noch eine Revanche aus der letzten Saison offen. Und es lief alles nach Plan – außer bei Robert Koksch. Der Sieg wäre sicherlich noch höher ausgefallen, wenn ich nicht an diesem Tag absolut unpässlich gewesen wäre. Meine Niederlage am Brett 5 war eher meinem Gesundheitszustand geschuldet statt dem spielerischen Vermögen meines Gegners. Bei Mehrqualität konnte ich die notwendige Zuganzahl im Zeitlimit nicht bringen und verlor dadurch. Okay – ärgerlich – aber da führten wir bereits 3,5 : 0,5.

Die ersten sicheren Punkte steuerten Rolf Schilling (Brett 7) und IM Nikolay Milchev (Brett 2) bei. Rolf gewann durch doppeltes Turmopfer mit unparierbarem Matt. Nikolay demontierte durch Figurengewinn und sicherer Verwertung den Gegner. Und Ferenc machte am Brett 1 ebenfalls mittels Figurenopfer und Angriff alles klar! Axel Möller konnte am Brett 4 seine doch gute Stellung nicht in einen ganzen Punkt verwerten. Aber sein Remis ist schon beachtlich, wenn man weiß, dass er über ein Jahr keine Wettkämpfe mehr bestritten hatte. Dann folgte, wie gesagt, meine Niederlage am Brett 5. Also 3,5:1,5.

Am Brett 6 wusste wieder einmal Markus zu gefallen. Sein Sieg war super herausgespielt. Damit war eigentlich der Kampf entschieden. Nordhausen hatte 4,5 der möglichen 8 Punkte.

Aber Brett 3 und 8 liefen noch. Und obwohl auf beiden Brettern die Stellungen keinen Sieger erkennen ließen, wurde dort auf Tod und Teufel gefightet. Von den Apoldaern! Am Ende durfte aber Andreas Kuntze (Brett 3) doch sein gerechtes Remis entgegen nehmen. Nur Ulli musste am Brett 8 ausharren. Erst nach weiteren 40 Minuten sah sein Gegner ein, dass er eher verlieren denn gewinnen würde und gab endlich das Remis.

Damit gewann Nordhausen mit 5,5:2,5 gegen Apolda. Und es gab noch eine Überraschung an diesem Spieltag. Suhl – bereits mit dem Rücken zur Wand (überraschend Tabellenletzter nach 2 Runden) – trotzte dem haushohem Favoriten (Oberligaabsteiger) Weimar ein Unentschieden ab.

Damit sind Weimar, Jena und Nordhausen punktgleich mit 5:1 Punkten. Da die Nordhäuser aber in den bisherigen Runden mehr Brettpunkte eingefahren haben sind sie nun die gejagten Staffelersten!

Das kann aber gegen Gera – Liebschwitz bereits am 04.12.2011 vorbei sein. Aber da wollen die Nordhäuser noch ein Wörtchen mitreden. Mal sehen, wie der Kampf im Thomas-Mann-Klub ausgeht.
Robert Koksch
Autor: nnz

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