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Do, 13:55 Uhr
10.11.2011

Der Landtag ist gefordert

Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der SPD aus dem Landkreis Nordhausen nahmen heute an der Anhörung zum Kommunalen Finanzausgleich im Thüringer Landtag teil. Und die GenosseInnen waren nicht allein...

Vor dem Landtag (Foto: privat) Vor dem Landtag (Foto: privat)
Von links: Anika Gruner (Nordhausen), Doris Apel (Werther), Anett Jähne (Nordhausen), Siegfried Junker (Bürgermeister Görsbach), Reiner Schumann (Nordhausen), Dagmar Becker (Sollstedt), Jutta Krauth (1. Beigeordnete Landkreis)

Gemeinsam mit rund 1.000 Landräten, Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten sowie kommunalpolitisch Interessierten haben die Nordhäuser Kommunalpolitiker mit ihrer Teilnahme an dieser Anhörung ihren Protest gegen den Kurs der Landesregierung zur Senkung der Kommunalfinanzen zum Ausdruck gebracht.

Die von den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände vorgetragenen Standpunkte fanden die volle Zustimmung der Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Nordhausen. „Das Land plant die Konsolidierung seines Haushaltes mit mehr als fragwürdigen Mitteln und deutlich zulasten der Kommunen“, sagte Dagmar Becker, SPD-Fraktionsvorsitzenden im Nordhäuser Kreistag sowie Gemeinderätin in Sollstedt. „Die Kommunen werden durch das Land reich gerechnet, der Anstieg der Kosten durch zusätzliche Aufgaben, z.B. auch in der Jugendhilfe ab 2012, werden andererseits nicht berücksichtigt.“

Bleibt das Land bei seinen Vorstellungen so besteht die Gefahr , dass im Landkreis sowie in den Städten und Gemeinden, dass Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger gekürzt werden oder auch ganz wegfallen bzw. können die kommunaler Angebote für die Bürger teurer werden.

Dagmar Becker zeigte sich erfreut darüber, dass so viele den Weg nach Erfurt gefunden und damit ein Zeichen gesetzt haben.
Autor: nnz

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Kommentare
FKuschel
10.11.2011, 14:40 Uhr
Nordhäuser SPD fordert Landes SPD heraus!
Schön, dass auch SPD-KommunalpolitikerInnen heute in Erfurt zur Anhörung über den Entwurf des kommunalen Finanzausgleichs 2012 waren. Und es ist nachvollziehbar, dass die Positionen der kommunalen Spitzenverbände unterstützt werden. Damit fordert die Nordhäuser SPD ihre eigene Landtagsfraktion der SPD heraus.

Die SPD-Minister haben den Regierungsentwurf mit den Kürzungen der Landeszuweisungen an die Kommunen in Höhe von 250 Mio. EUR mitgetragen. Was wird wohl jetzt die SPD-Landtagsfraktion machen? Und wie werden dann die SPD-GenossInnen aus dem Landkreis Nordhausen reagieren? DIE LINKE hat der SPD signalisiert, die SPD-Vorstellungen zu unterstützen, wenn die CDU blockiert. Nimmt die SPD ein solches Angebot an?
Frank Kuschel (Kommunal-/Landespolitiker der LINKEN)
Hero
10.11.2011, 19:15 Uhr
Haben
die Genossen eigentlich schon einmal darüber nach gedacht ,wo das Geld eigentlich her kommen soll was sie so Lautstark fordern? Es müssen wieder Schulden gemacht werden. Das Abbezahlen schaffen ja noch nicht mal unsere Enkel.
Das gerade die aufschreien die mit Geld nun wirklich nicht umgehen können. Denn es ist eine Weisheit:,, Jeder Schuldenberg hat einen Roten Gipfel"
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