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Fr, 12:00 Uhr
18.11.2011

Der Anfang vom Ende

Die alten Gemäuer müssen weichen. Auf dem Gelände der ehemaligen Harzer Stielwerke in Bleicherode wurden gestern die Abrissbagger in Position gebracht und die Rückbauarbeiten begonnen...

Der Bleicheröder Bürgermeister samt Gästen (Foto: Elvira Kagelmacher) Der Bleicheröder Bürgermeister samt Gästen (Foto: Elvira Kagelmacher)

Am gestrigen Donnerstag fiel der „Startschuss“ für den 1. Bauabschnitt zum Rückbau der ehemaligen
Harzer Stielwerke in Bleicherode. Dazu begrüßte Bürgermeister Frank Rostek Vertreter der Firma SAT, die mit den Rückbau betraut wurde, dem Ingenieursbüro Borgwaldt, des Bleicheröder Stadtrates und der Verwaltung. Auch ehemalige Arbeiter der Stielwerke und Anwohner der Industriebrache, ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, bei diesem für Bleicherode zukunftsweisenden Schritt dabei zu sein.

Seit Mitte der 90er Jahre steht die ungenutzte Industrieanlage leer und ist seitdem zu einer Brache
verkommen. Auf der Grundlage einer umfassenden Altlastuntersuchung konnten Kosten-schätzungen für den
Rückbau der gesamten Anlage und daraus resultierend ein Leistungsverzeichnung, erstellt werden. Die
ermittelten Gesamtkosten der Rückbaumaßnahme werden sich auf 280.000 € belaufen. Bürgermeister
Frank Rostek und Bauamtsleiterin Silvia Srocke haben seit zwei Jahren große Anstrengungen unternommen, um Fördermittel zum Rückbau der alten Anlagen zu erhalten.

So konnte erreicht werden, dass dieses Vorhaben größtenteils durch die ELER-Förderung (Europäischer Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums) und Städtebaufördermittel des Landes finanziert wird.

Die Abrissbagger stehen bereit (Foto: Elvira Kagelmacher) Die Abrissbagger stehen bereit (Foto: Elvira Kagelmacher)

Für die oberirdischen Anlagen konnte nach einer ersten öffentlichen Ausschreibung der Firma SAT aus Erfurt-Stotternheim der Auftrag erteilt werden. Um 13.00 Uhr setzte Bürgermeister Frank Rostek eigenhändig den 360-Grad-Greifer eines Abrissbaggers in Bewegung und gab damit das Signal für die Abbrucharbeiten.

Insgesamt 15 Gebäude einschl. eines ca. 29 m hoher Schornsteines müssen abgerissen werden. Eine Entkernung ist aufgrund des maroden Zustandes der Gebäude nicht möglich. Bereits am 17. Oktober startete das Semesterprojekt Neues Wohnen in Bleicherode. Studenten des Bereiches Architektur der Fachhochschule Erfurt entwickeln in einem Gesamtkonzept Vorschläge für die Gestaltung des künftigen modernen Wohnstandortes auf dem Gelände der Harzer Stielwerke.

Als einziges Objekt bleibt das Spänesilo erhalten, welches einer neuen Nutzung durch das Projekt
zugeführt wird. Bis Januar 2012 werden die Arbeiten des 1. Bauabschnittes beendet sein. Im folgenden 2. Bauabschnitt werden dann die unterirdischen Anlagen, die Flächenbefestigungen und Gebäudefundamente entfernt.
Autor: agl

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