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Fr, 12:30 Uhr
18.11.2011

Tag des Vorlesers

Mehr als dreißig Vorleser aus Wirtschaft, Politik und Kultur fesselten heute Vormittag junge Zuhörer von vier Kitas, fünf Grundschulen und einer Förderschule. Warum das so war und wer dafür die Fäden in der hatte, verrät Ihre nnz...
 
Fast drei Dutzend Vorleser aus Wirtschaft, Politik und Kultur fesselten heute Vormittag junge Zuhörer von vier Kitas, fünf Grundschulen und einer Förderschule. Zum heutigen bundesweiten Vorlesetag – einer Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn - trug das Mehrgenerationenhaus diese Idee zum 2. Mal in den Landkreis und schaffte es, mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten dafür zu gewinnen.

Sie wurden bereits sehnlich erwartet. Natürlich ging dem Ganzen eine sorgfältige Planung seitens des MEGEHA voraus. Und so schwärmten die gewonnen Vorleser in Stadt und Landkreis zu den vorgesehenen Einrichtungen aus.

Vorlesetag (Foto: Matthias Daniel) Vorlesetag (Foto: Matthias Daniel)

Mit dabei waren unter anderem die Buchautorin Marion Trost und der Schauspieler Matthias Mitteldorf, die pünktlich um 9.00 Uhr für die gespannt wartenden Schüler der Petersdorfer Grundschule die Buchdeckel aufklappten.

„Fast überall lesen heute Erwachsene für Kinder“, erklärte Direktorin Birgit Podewski zu Beginn. Sie findet Lesen enorm wichtig. Weckt gemeinsam mit den Kolleginnen und Eltern das Interesse an  Büchern bei den Kindern. Deshalb begrüßt sie diese Aktion natürlich ganz besonders.

Während Matthias Mitteldorf aus „An der Arche um Acht“ der 2. Klasse vorlas, fesselte Marion Trost die 1. Klasse mit einer von ihr geschriebenen Geschichte aus dem Buch „Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland“.
Viel zu schnell war die Dreiviertelstunde vergangen. „Nicht aufhören! Weitermachen!“, forderten die Kinder einvernehmlich. Ihnen hatte diese außergewöhnliche Stunde sichtliches Vergnügen bereitet.

Dass auch Kinder können für Kinder vorlesen können, sollte ebenfalls noch bewiesen werden. Die Kita in Petersdorf bekam heute noch Besuch von den Grundschülern, die den Kleinsten mit dem erworbenen Lesevermögen Geschichten zu besten gaben.

Übrigens macht sich das MEGEHA über diesen Tag hinaus bei den Kindern stark für das Lesen. Eine stattliche Anzahl ehrenamtlicher Lesementoren versucht mit viel Enthusiasmus das Lesefeuer außerhalb von Unterrichtsstunden zu entfachen
Autor: agl

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