Mi, 19:00 Uhr
08.02.2012
Kommunal oder freier Träger?
Wie soll künftig das Kinderhaus in Nordhausen Ost betrieben werden? Das war die Frage in der heutigen Sitzung des Stadtrates, die dann auch beatwortet wurde...
Erst war die Verwaltung Feuer und Flamme für das kommunale Betreiben des Kinderhauses. Seit einigen Tagen der Rückzieher, die Ausschreibung, die mehrheitlich auch im zuständigen Ausschuss befürwortet wurde. Die Fraktion die LINKE habe sich immer dafür ausgesprochen, diese Einrichtung kommunal zu betreiben. Auch sei dann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freien Trägern und der Kommune hergestellt, sagte Birgit Keller.
Stefan Nüßle (CDU) plädierte für die Vergabe an einen freien Träger, eine Position, die seitens der christdemokratischen Fraktion seit Beginn der Diskussion so vertreten wurde.
Andreas Wieninger (SPD) votiert immer noch für die kommunale Betreibung, die weitere Beschlüsse nach sich zieht, wie zum Beispiel eine neue Struktur innerhalb der Verwaltung. Das müsse vor der Beschlussfassung allerdings bedacht werden.
Silvia Klingebiel (FDP) sprach sich erst für eine kommunale Betreibung aus, jetzt jedoch, nach Bekanntwerden der wahrscheinlich höheren Belastung für die Kommune, wird die Liberale für die Vergabe an einen freien Träger stimmen. Auch Bündnis90/Grüne wollen eine Ausschreibung und den damit verbundenen Wettbewerb. Unabhängig von allen Entscheidungen soll im Mai das Kinderhaus seine Pforten öffnen, ein leeres Haus, dessen Metamorphose mehrere Millionen Euro gekostet habe, kann so nicht hingenommen werden, bekannte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Letztlich stimmte die linke und sozialdemokratische Mehrheit (18) des Stadtrates gegen die Ausschreibung der Einrichtung in Nordhausen-Ost und damit für die Freimachung in Richtung kommunaler Trägerschaft. Mit allen Konsequenzen, von denen unterstellt wird, dass sich die Stadträte darüber im Klaren sind.
Autor: nnzErst war die Verwaltung Feuer und Flamme für das kommunale Betreiben des Kinderhauses. Seit einigen Tagen der Rückzieher, die Ausschreibung, die mehrheitlich auch im zuständigen Ausschuss befürwortet wurde. Die Fraktion die LINKE habe sich immer dafür ausgesprochen, diese Einrichtung kommunal zu betreiben. Auch sei dann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freien Trägern und der Kommune hergestellt, sagte Birgit Keller.
Stefan Nüßle (CDU) plädierte für die Vergabe an einen freien Träger, eine Position, die seitens der christdemokratischen Fraktion seit Beginn der Diskussion so vertreten wurde.
Andreas Wieninger (SPD) votiert immer noch für die kommunale Betreibung, die weitere Beschlüsse nach sich zieht, wie zum Beispiel eine neue Struktur innerhalb der Verwaltung. Das müsse vor der Beschlussfassung allerdings bedacht werden.
Silvia Klingebiel (FDP) sprach sich erst für eine kommunale Betreibung aus, jetzt jedoch, nach Bekanntwerden der wahrscheinlich höheren Belastung für die Kommune, wird die Liberale für die Vergabe an einen freien Träger stimmen. Auch Bündnis90/Grüne wollen eine Ausschreibung und den damit verbundenen Wettbewerb. Unabhängig von allen Entscheidungen soll im Mai das Kinderhaus seine Pforten öffnen, ein leeres Haus, dessen Metamorphose mehrere Millionen Euro gekostet habe, kann so nicht hingenommen werden, bekannte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Letztlich stimmte die linke und sozialdemokratische Mehrheit (18) des Stadtrates gegen die Ausschreibung der Einrichtung in Nordhausen-Ost und damit für die Freimachung in Richtung kommunaler Trägerschaft. Mit allen Konsequenzen, von denen unterstellt wird, dass sich die Stadträte darüber im Klaren sind.


