Kommentare
TeeEff
20.06.2012, 20:50 Uhr
Man darf gespannt sein
wie diese Entscheidung aufgenommen wird und ob sie zu mehr Gerechtigkeit bei der Belastung der Bürger führt.
arixtra
20.06.2012, 21:02 Uhr
Mein Misstrauen regt sich!
Die einkommensunabhängige Variante können doch nur die ausgewählt haben, die richtig viel Geld verdienen. Und davon soll es so viele geben, dass sie das Zünglein an der Waage sind?? Wer vom Volk will nachprüfen, wie die Umfragen ausgegangen sind... das ist wie bei den Wahlen. Wir müssen glauben, was uns vorgesetzt wird..
Dick
20.06.2012, 21:51 Uhr
So ist es richtig!
So hab ich es mir gewünscht! Jeder bekommt für sein Kind Kindergeld. Von diesem Geld können die Gebühren bestritten werden. Gleiche Leistung, gleicher Preis. Ich halte es für gerecht! Sozial? Sozial ist für mich auch nicht, wenn der Mittelstand (z. B. eine Familie mit zwei Einkommen) bei der einkommensabhängigen Variante derart zur Kasse gebeten wird, dass am Ende von dem hart erarbeiteten Verdienst kaum noch was übrig bleibt... Und was das Votum der Eltern betrifft... Jeder aber auch jeder hatte die Möglichkeit sich zu äußern!! Wer dies nicht wahrnimmt, ist selbst schuld.
PappaBär
21.06.2012, 10:14 Uhr
Kinder sind Luxus Herr Dick
Zum Kindergeld: 2 Kinder = 368,00€
1 Krippenplatz 161€
1 Kindergartenplatz 159€
2x Essengeld 102€(wobei mir schleierhaft ist warum Krippenkinder genauso viel zahlen wie Kindergartenkinder bei gleicher Anzahl der Mahlzeiten)
macht zusammen 422€!!!!!!!!!!!!
Von den 368€ Kindergeld muss ich aber auch noch Windeln für die Kita und zu Hause kaufen, meinen Kindern Kost und Logie sowie Kleidung und spotliche und kulturelle- bzw. Freizeitaktivitäten bieten können.
Eltern werden bestraft mit solchen Preisen weil die Träger wissen - wer Kinder in die Kita bringt geht meistens auch arbeiten und ist auf die Plätze angewiesen.Wer nicht arbeitet bekommt vom Jugendamt den Platz bezahlt.
Nurmal zum Vergleich: jetzt zahlen wir insgesamt 323€. Nach dieser unverständlichen Erhöhung sind es 99€ die wir mal eben irgendwo noch versuchen müssen aus uns heraus zu kitzeln. Man sollte noch anmerken das in den Familien mit genauso wie bei Familien ohne Kinder sämtlich Neben- und Wohnkosten usw. erheblich gestiegen sind und noch weiter steigen werden? ABSOLUT SOZIAL!! Die Meinung der Linken kann ich nur bestätigen und hoffen das unser neuer Bürgermeister endlich mal dazwischen haut und das untereinander Geldzugeschiebe unterbindet.
MapaNDH
21.06.2012, 11:07 Uhr
Richtig so PappaBär
die gleiche Rechnung gilt auch für mich. Das die Gebühren wegen gestiegener Nebenkosten auch angepasst werden müssen, ist durchaus verständlich. Diese können aber auch von den Trägern selbst reduziert werden, zum Beispiel durch Sanierung der alten Gebäude (siehe aktuell wie es in anderen Bundesländern möglich ist ... war ja gestern in der Presse zu lesen).
Eine Erhöhung um mehr als 30% ist nicht vertretbar, so wie sie aktuell beschlossen wurde. Wir werden uns wohl überlegen müssen, die Kinder aus der Kita zu nehmen und nur noch mit 1x Gehalt auszukommen. Es gibt ja bald das Betreuungsgeld für solche Fälle ...
pumpnC
21.06.2012, 11:14 Uhr
Komisch
Ich habe gar nicht gewußt, dass das staatliche Kindergeld für die Kitas gedacht ist. Dann müsste es doch eigentlich Kindertagesstättengeld heißen. Mal davon abgesehen, dass dieses Geld selbst dafür nicht ausreicht.
Fakt wird aber sein, dass wir jetzt im Endeffekt trotzdem mehr bezahlen müssen nach dem Beschluss. Aller Elternproteste zum Trotz.
Kalimero
21.06.2012, 11:24 Uhr
Super Sache ...
na da hat unser lieber Herr Jendricke ja endlich erreicht, was er wollte. Alles richtig gemacht! Immer schön in die Taschen der Eltern fassen und rausholen, was nur geht und das bis zum Erbrechen. Die Geste mit der "Nehmerhand" hat er ja auch schon auf seinen Wahlkampfautos präsentiert. Würd mich sicher nicht stören, wenn ich er wäre und nicht wüsste, wohin mit meinem Geld, dass ich so verdiene für mehr oder weniger Arbeit.
Und wenn ich dann lese "mit großer Mehrheit..." und dann weiter ... fünf Stadträte enthielten sich der Stimme. Toll, keine Meinung zum Thema zu haben um nicht doch eins auf den Deckel zu bekommen. Im normalen Leben läuft das so: wenn Du Mist machst in der Arbeit bekommst Du eine Abmahnung und wenns nochmal passiert die Kündigung.
Achso noch eins lieber Herr Dick, das Kindergeld reichen wir jetzt schon komplett durch und dürfen nun noch was drauflegen. Auch schön, naja, dann werde ich wohl noch ein paar Stunden mehr im Monat arbeiten müssen, um das dann irgendwie wieder reinzuholen und hab dann eben entsprechend weniger Zeit für meine Kinder!
Genau so habe ich mir die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie vorgestellt.Die Kinder werden ebenso begeistert sein. Naja ich hoffe einfach mal, dass unser neuer Bürgermeister sich dem Problem noch einmal annimmt. Wird zwar schwer werden, denn Herr Jendricke und Co. werden sicher versuchen ihm Steine in den Weg zu schmeißen, wo sie nur können, nicht nur beim Thema Kita-Beiträge. Wir werden sehen, was die Zeit bringt...
Retupmoc
21.06.2012, 11:58 Uhr
Aufschrei
Der Aufschrei ist aber groß! Vergesst aber bitte nicht, das die hohen Gebühren auf das Konto einer Politik gehen, die Sie selbst gewählt haben. Vor 25 Jahren war das alles billiger und kinderfreundlicher. Wer Bananen will muss auch mit Gebühren leben.
NDHler
21.06.2012, 12:10 Uhr
@Retupmoc
Ab nach Kuba!
Dick
21.06.2012, 14:01 Uhr
Frau Dick :)
...meinen Vorrednern scheint nicht bekannt zu sein, dass die Bundesregierung bereits schon einmal darüber diskutierte das Kindergeld gänzlich zu streichen und dafür bundesweit kostenlose Kinderbetreuung anzubieten. Dies wäre nix anderes. Das das Kindergeld nicht für alle anfallenden Kosten ausreicht ist auch hinlänglich bekannt. Wer Kinder bekommt muss sich im Klaren darüber sein, dass das enorme Ausgaben mit sich bringt und kann nicht darauf hoffen, dass der Staat das zu 100 % abdeckt.
Ja ich finde schlimm genug, dass man sich überlegen muss, ob man sich Kinder noch leisten kann. Im Übrigen schreien jetzt hier wieder alle auf... Ich habe gestern und auch schon bei der letzten Stadtratssitzung mehrere Stunden mit dort gesessen.
Um Präsenz zu zeigen, um zu zeigen was wir Eltern wollen oder für richtig halten. Viele haben davon Abstand genommen. Hinterher meckert es sich bekanntlich leichter.
PappaBär
21.06.2012, 15:10 Uhr
Verzeihung - Frau Dick-
So wie Sie sich äußern, haben sie entweder keine Kinder oder Sie betrifft es nicht mehr. Leute mit einem hohen Einkommen freue sich über die Satzung da er jetzt weniger zu zahlen hat.
Rechnen sie doch mal mit. Einkommen von 1000€ +368€ Kindergeld=1368€. Dann Zahlen Sie 422 an die Kita, 422 an den Vermieter 120 an EVN &CO. Dann noch Versicherung usw.,usw
Wovon lebe ich dann jetzt? Also hör ich auch auf mit arbeiten damit mir das Jugendamt den Kitaplatz zahlt und ich mal mehr Geld zur Verfügung habe als wenn ich jeden Tag früh aufsteh und mich auf Arbeit krumm mach.
Ist das logisch und sozial so angedacht?
Komisch das in anderen Städten nichts oder Beträge, wie in Hamburg, von 50€ gezahlt werden.
Außer das es in unserer Tagesstätte ständig wärmer als in einem Tropenhaus ist, kann ich nicht sagen das das Geld auch für die Einrichtungen und deren Unterhaltung gebraucht wird. Wer erklärt den Eltern auf welcher Basis oder Grundlage diese Erhöhung gerechnet wird.
Wer verdient da jetzt mehr daran? Ich denke unser neuer OB wird sich dieser Sache nochmals annehmen müssen.
Dick
21.06.2012, 16:40 Uhr
Frau Dick....
Ich habe ein Kind, 4 Jahre. Es wird in einem Kindergarten des Jugendsozialwerkes betreut, mit dem ich zufrieden bin. Mein Partner und ich arbeiten. Wir haben auch all die von Ihnen genannten Kosten. Ich war von Beginn an gegen eine Erhöhung der Kita-Gebühren und kann bis heute nicht verstehen, warum die bisher gültige Satzung nicht einfach für alle Eltern um 20 Euro erhöht wurden ist. Dann hätte die Stadt auch die gewollten Mehreinnahmen gehabt, aber es wäre niemand in einem derartig hohen Maße belastet worden. Ich beneide alle Eltern die in einer Stadt wie z. B. Braunschweig leben und nix für den Kita-Platz bezahlen. Man überlege sich - auf die Jahre gerechnet - wieviel Geld die zum Leben mehr haben. Ich bin auch nicht prinzipiell gegen eine einkommensabhängige Satzung. Aber bei den von der Stadt vorgelegten bzw. angebotenen war für meine Familie keine verträgliche dabei. Deshalb hab ich für die Variante 3 einkommensunabhängig gestimmt.
MondhaseSchwuffelche
21.06.2012, 20:34 Uhr
Luxus ...
Mittlerweile scheint es wirklich Luxus zu sein. Was ist mit den Eltern die erst dabei sind sich eine Lebensexistenz aufzubauen? Solchen die vielleicht noch in die Ausbildung gehen, so wie ich? Ja ich bin eine junge Mutter, aber ich möchte (oder eher ich wollte) meinen Kind etwas bieten und ich mache eine Ausbildung. Ich möchte mir eine Existenz aufbauen, lernen, arbeiten, Geld verdienen (wenn auch nur ein mickriges Ausbildungsgehalt). Aber wie soll ich das bewerkstelligen? Wie das Geld für den Kitaplatz verdienen? Ich zahle Miete, Strom, Versicherung - alles was dazu gehört. Und nun noch den Kitaplatz mit so hohen kosten? Und nein, bevor hier der Aufschrei kommt, ich erhalte KEINE staatliche Unterstützung wie den Kitaplatz bezahlt zu bekommen. Da mein Partner ein paar Euro über den Satz liegt um Hilfe beanspruchen zu können. Egal in welcher Form. Ich bekomme nichts, keinen Cent zusätzlich. Lediglich das Kindergeld. Und nein wir leben nicht im übermäßigen Luxus. Doch nun frage ich mich, wie soll ich diese hohen Kosten noch bezahlen? Wovon? Ich möchte meine Ausbildung machen, mein Partner will weiterhin arbeiten gehen und doch müssen wir jetzt zu sehen wie wir den Kitaplatz bezahlen ohne das einer seine Tätigkeit aufgeben muss. Denn zusätzlich nochmal knappe 100 € aufbringen ... ich weiß nicht mehr wovon wir das tun sollen und mittlerweile bin ich nur noch verzweifelt, vor allem nachdem ich diesen Bericht hier lesen musste.
kolibili
21.06.2012, 21:52 Uhr
Einkommsabhängige Berechnung
Tipp am Rande, wer gern eine Einkommensanhängige Variante sucht! Der sollte sich mal die Satzung der Kindertagespflege anschauen. Hier werden die Platzgebühren nach bereinigtem Einkommen berechnet, bleibt nur zu schauen wer das Einkommen bereinigt? Also wer's gern gerecht nach Einkommen hätte dem bleibt die Variante "Tagesmutter". Bei dem geringen Platzangebot wünsche ich dann viel Glück einen geeigneten Platz zu finden.
Also bei all der Ungerechtigkeit am Markt bleibt immer noch die Wahlfreiheit?
necke
22.06.2012, 08:03 Uhr
Armes Deutschland
Es ist schon schlimm genug, dass es in einem Land gravierende unterschiede bei der Kinderbetreuung gemacht werden. In einigen Bundesländern ist der Kita Platz ab dem 3.Lebensjahr frei, in anderen werden die Eltern abgezockt. In Deutschland sind wir von einer Gleichbehandlung der Menschen weit entfernt, es sei denn es geht um die Erhöhung der Pensionen füt Beamte und Diäten für unsere? Politiker.
Im gesamten Land müssten die Kitaplätze frei sein, aber da sind ja keine Gelder da, nein die werden ja nach Griechenland und Afhganistan verschleudert. Mittlerweile kostet uns dieser Krieg ca. 18 Milliarden. Nur mal nebenbei gesagt, aber wen interessiert es .
Ostdeutscher
22.06.2012, 08:48 Uhr
KITA GEBÜHREN FRECHHEIT
Die einkommensunabhängige Variante ist eine absolute Frechheit. Die Geringverdiener bezahlen den Ausgleich den die Vielverdiener weniger bezahlen mit. Das hat mit sozialer Gerechtigkeit gar nichts mehr zu tun. Das sind solche Beschlüsse die den Hass unter der Bevölkerung (zwischen arm und reich) schüren.
Das Problem ist das es Leute gibt die Arbeiten gehen und trotzdem Hartz4 beziehen (als Aufstocker) bei denen wird das Kindergeld vom Hartz4 abgezogen, meistens sind diese Leute mit ihrem Einkommen minimal über der Einkommensgrenze bei der das Jugendamt die Kitagebühren übernimmt.Wie sollen diese Leute die erhebliche Mehrbelastung bezahlen? Es gibt nur zwei möglichkeiten, den Job kündigen oder das Kind aus der Kita nehmen.Da sind wir aber wieder bei dem Problen,wer soll auf das Kind aufpassen wenn man arbeiten geht?!
Theoretisch muß die Einkommensgrenze für die Übernahme der Kita Gebühren vom Jugendamt auch angehoben werden.
ICH KANN ALLEN BETROFFENEN RATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN WENN SIE DIE NEUEN BESCHEIDE VON DER KITA BEKOMMEN.
Es kann einfach nicht sein das in diesem angebliche Sozialstaat alle Entscheidungen zu lasten der kleinen Leute getroffen werden und die Reichen immer reicher werden.
pumpnC
22.06.2012, 11:12 Uhr
Kopfschütteln
Wenn ich schon lese, dass hier jemand schreibt, er habe 3 Stunden wegen der Kita-Gebührenordung in einer Stadtratssitzung seine Zeit abgesessen, um am Ende hier jeden "Mauler" zu suggerieren, dass man es als Elterteil selber in der Hand gehabt hätte gegen diese Gebührenerhöhung vorzugehen,...dannn musss ich schon etwas stärker schumunzeln.
Meinen sie "FRAU Dick" das man durch Präsenz bei einer Stadrratssitzung irgendetwas bewirken kann? Bitte mal aufwachen, scheinbar haben sie noch nicht gemerkt, dass Bürgerwille in keiner Relation zu Politkerwille steht. Um wirklich etwas zu bewirken, muss man probatere Mittel einsetzen. Zum Beispiel die Zahlungen zu boykottieren oder seine Kinder einfach mal ein oder zwei Wochen nicht mehr in den Kindergarten schicken. Wie wir alle mitbekommen haben, prallen Proteste und Demos scheinbar schadlos an unseren Politkern ab.
Und für alle diejenigen die Denken unser neuer OB wird sich der Sache sicher nochmal annehmen, den muss ich wohl auch enttäuschen, denn der gute Herr Zeh wird wohl mit Herrn Jendricke gemeinsame Sache machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er gegen den Strom schwimmt und aufeinmal Bürgerwünsche erfüllt.
PappaBär
22.06.2012, 11:15 Uhr
Welche Berechnung kolibili ?
Ich hätte ja gern mal eine Berechnung gesehen. Bisher wurde uns nur mitgeteilt wieviel zu zahlen ist aber nicht was, wo von was warum abgerechnet und somit zur Grundlage gemacht wurde. Ich konnte auch bisher nicht nachvollziehen ob man bei der Berechnung eventuell einen Fehler gemacht hat wie bei allen anderen behörtlichen Bescheiden dies möglich ist.
Ich kann mir nicht vorstellen das der Staat nach Kindern schreit um den einzelnen Städten das Recht zu geben den Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Auch in der alten Satzung war in sofern noch eine Frechheit das man keinen Halbtagskrippenplatz bekam und GEZWUNGEN war einen ganzen Platz zu zahlen. Da das Kind unter 2 Jahren mehr als 5 Stunden betreut werden musste DURFTE ich auf mein mir gesetzlich zustehenden Betrag von 250€ monatlichen Erziehungsgeld für das 2.Jahr verzichten und war gezwungen meine hohe Stundenzahl weiter zu arbeiten um die Kosten der Kita da schon tragen zu können und denen die Erziehung zu überlassen obwohl ich dies gern selber neben der Arbeit gemacht hätte.
Von mir bekommen die auf jeden Fall einen Widerspruch!!!!!!! Ich hoffe von anderen auch!
Retupmoc
22.06.2012, 11:56 Uhr
Aufschrei 2
Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen. Die Mehrheit wollte doch in einen so unsozialen Staat, in dem Kinder keine Lobby haben. Und nun wundern wir uns, das man zur Kasse gebeten wird. Wenn dieser Staat das wäre, was er vorgibt, würde er das Geld nicht in Banken oder marode Unternehmen stecken, nicht in Kriegseinsätze oder in Luxusknäste für Verbrecher. Es ist unser aller Geld, auch das unserer Kinder. Bedenken Sie das mal bei der nächsten Wahl. Nur dann können Sie etwas ändern.
PS: NDHler ... Kuba ist ein landschaftlich schönes, aber auch zu großen Teilen armes Land. Das mag an Castro und seiner Politik liegen, ist aber nur auf dem ersten Blick so ...
Kuba hat heute zum Beispiel mit 5,3 je 1000 Lebendgeburten die niedrigste Kindersterblichkeitsrate in Lateinamerika, sowie eine Alphabetisierungsrate laut Volkszählung in 2002 von 100 % aufweist (BRD: ca. 4 % Analphabeten) 98,2 % aller Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren wird dort ein erfolgreichen Schulbesuch ermöglicht.
Allerdings gehört Kuba zu den zwei Staaten auf der Welt , in dem es keine Coca zu kaufen gibt. Und da schließt sich der Kreis mit den Bananen.
mg0611
22.06.2012, 12:03 Uhr
Gleichen Satz für alle - aber nicht in der Höhe
Ich verstehe die Aufregung nicht - in den Kita's wurde abgestimmt und im Stadtrat wurde die Variante beschlossen die von Eltern gewählt wurde. Jedes Kind bekommt die gleiche Betreuung und erhält die gleiche Höhe Kindergeld. Man hat die Möglichkeit Unterstützung zu beantragen.
Auch mich betrifft die Erhöhung, 170€ mehr jeden Monat für 2Kinder.
Ich finde nur den Regelsatz zu hoch. Die Stadt hat eine Konstante mit der sie jeden Monat rechnen kann (und braucht weniger Mitarbeiter die jeden Monat die Änderungen bearbeiten müssen). Und ich denke hier könnte man nochmal nachdenken und den Betrag senken.
colt
22.06.2012, 12:18 Uhr
Warum jetzt diese Diskussionen?!
Der Verfahrensweg zum aktuellen Ergebnis war bestimmt nicht im Interesse jedes Stadtrates und wahrscheinlich erst Recht nicht im Sinne des alten und neuen Bürgermeisters Herrn Jendricke. Und auch wenn es an der ein oder anderen Stelle im Entscheidungs- und Abstimmungsprozess noch Nachbesserungsbedarf gibt, so war es doch ein Beispiel für Partizipation, Bürgerbeteiligung und demokratische Teilhabe der Betroffenen.
Sicher, die Varianten sind im Spektrum "schlecht bis recht" anzusiedeln (Wahrscheinlich der Einflussnahme des namentlich Genannten geschuldet), aber letztendlich ist der Stadtrat dem Mehrheitswillen der Eltern gefolgt. Damit müssen - und das wusste jeder vorher - alle leben, egal für welche Variante sie einst stimmten. Demokratie bedeutet Mitbestimmung, aber eben auch Akzeptanz der Mehrheit.
Der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit ist nachvollziehbar, aber auch sehr von der individuellen Sichtweise abhängig: Warum wird ein und die selbe Dienstleistung unterschiedlich berechnet?! Sollten z.B. Benzinpreise dann auch einkommensabhängig sein?!
kolibili
22.06.2012, 14:02 Uhr
@papabär
Genau das meine ich damit "wer das Einkommen bereinigt"
Dafür gibt es ja eine Berechnungsgrundlage nach dem Einkommensteuergesetz. Warum nehmen Eltern es einfach hin keine für sie nachzuvollziehende Berechnung zu bekommen.
Sie schreien nach Widerspruch, bisher haben sie die Berechnung einfach hingenommen , warum da kein Widerspruch eingelegt????
Jede Behörde, so auch das Jugendamt" hat mir bei einem Kostenbesched eine Berechnunggrundlage aufzuzeigen!
Sissi
22.06.2012, 19:56 Uhr
Kinder
Da kann Ich nur sagen, unser Staat hat keine Kinder verdient. Sowas kinderunfreundliches, das gab es zu DDR Zeiten nicht.
pumpnC
23.06.2012, 13:29 Uhr
Danke Nordhausen
80 Euro mehr von jetzt auf gleich. Langsam frage ich mich, ob dieser Stadtrat noch zurechnungsfähig ist. In Zeit wo die Menschen ohnehin schon immer weniger für immer mehr Arbeit verdienen muss unsere Superstadt auch noch in den Geldbeutel der Eltern kräftig reingreifen. Bei dieser Gebührenordnung muss ich mir doch kräftig an den Kopf greifen.
Klostergott
25.06.2012, 09:05 Uhr
Das ist echt heftig
Haben heute auch für 2 Kinder die neue Berechnung bekommen und müssen sage und schreibe 127€ mehr zahlen.Sprich insgesamt für 2 Kinder einmal Halbtags und einmal ganztags 248€. Wo soll man das bitteschön hernehmen.
Die Kita meinte nur dazu "sie bekommen ja
Kindergeld" Hallo hackts noch? Wie soll man das bitteschön bezahlen mit ner
Ausbildung und das bisschen ALG 2
Da Jugendamt übernimmt es nicht soviel steht fest!
Harzer_Wolf
25.06.2012, 09:10 Uhr
Empfehlung
Da kann ich nur empfehlen, bei der nächsten Wahl endlich mal das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu setzen. Die Preistreiber und Unternehmer-Lobbyisten gehören auf die Ersatzbank.
kolibili
25.06.2012, 10:27 Uhr
@luckyschuss
Verstehe garnicht was es bei ihnen zu Klagen gibt, Ausbildung und ALG 2. Kein Wunder dass sich das Jugendamt nicht in der Pflicht sieht, wenn das Arbeitsamt zuständig ist, bei 260 Euro Zuschuss für die Kita gibt's eigentlich nichts zu meckern wenn sie nur 247 für zwei Kinder Zahlen wieder ein plus in der Kasse. Ja ja in der Uferstraße müsste der Zahlungsgeber sitzen. Einfach mal über Rechte und Pflichten aufklären dann klappt's auch mit dem Kitaplatz.
PappaBär
25.06.2012, 12:15 Uhr
Nur die Besserverdiener sparen
Es kann nicht sein das die Besserverdiener weniger zahlen und die Normal-o. Geringverdiener noch drauflegen müssen. Wer hat den von den Eltern für diese Variante gestimmt? Wer sagt denn wieviele abgestimmt haben? Steht die Zahl in der Relation zu den Plätzen?Ich weiß das in unserer Einrichtung nur wenige abgestimmt haben weil die Varianten sehr undurchschaubar dargestellt wurden.
Wenn die Stadträte da mal nach dem Willen der Leute gegangen sein sollen dann frag ich mich warum das nicht bei jedem neuen Beschluss so gemacht wird. Es gibt doch auch ständig neue Satzungen wo den Bürgern was neues aufgelastet wird und das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.Wieso wurde da angeblich ausgerechnet in unserem Punkt nach der Befragung gegangen?
Wieso kümmert sich niemand von der rechtlichen Zunft um uns Eltern?
Die Kosten eines Platzes müssen nachvollziehbar sein. Wer hat dies schon mal bekommen? Ich nicht? Wo sind die Elternsprecher die wirklich unsere Meinung vertreten?
Pippilotta23
25.06.2012, 13:10 Uhr
Besserverdiener sollen mehr zahlen?
Jedes Kind, dass eine KITA besucht bekommt die gleiche Betreuung, Erziehung, Verpflegung und Fürsorge egal ob dessen Eltern wenig oder vielleicht etwas mehr verdienen. Also ist es doch gerechtfertigt, dass auch jeder den gleichen Betrag an Kitagebühren zahlt. Wo kämen wir denn hin, wenn die Besserverdiener demnächst beim Bäcker 10,- Euro für ein Brot zahlen und der Geringverdiener bekommt es vielleicht sogar geschenkt. Gleiche Betreuung- gleicher Betrag!
pumpnC
25.06.2012, 20:32 Uhr
Nachdenken?
Die Gehaltsstaffelung wie sie bisher war, ist die gerechteste Variante, und der Vergleich mit dem Bäcker ist ziemlich naiv.#
Eltern, die Vollzeit arbeiten aber dank unserer Ausbeutergesellschaft nur ein geringes Gehalt bzw. Lohn beziehen sind durch diese Regelung besonders betroffen. Während also Pippilotta den Cent nicht zweimal umdrehen muss, und die Gebührenerhöhung nur beiläufig zur Kenntnis nimmt, gibt es Menschen den 80 Euro mehr im Monat ziemlich weh tun.
Insofern lösst die Aussage von meiner Vorrednerin nur Kopfschütteln aus.
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