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Mi, 17:20 Uhr
29.08.2012

Stadt ist gefragt

Der Landtagsabgeordnete Dirk Adams (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) verurteilt die jüngsten kriminellen Aktivitäten rechtsgerichteter Kreise in Nordhausen. In der letzten Nacht war erneut in weiten Teilen der Stadt Propaganda von Neonazis verklebt worden...


Neben Regenfallrohren und Litfaßsäulen waren vor allem Geschäfte wie der Eine-Welt-Laden, aber auch Wohnhäuser und ein Kunst- und Kulturprojekt zum Ziel der Angriffe geworden (nnz berichtete).

Für Adams muss die Stadt Nordhausen nunmehr endlich eine klare Strategie gegen Neonazis aufzeigen: „Es muss von Beginn an den Spuren nachgegangen und die Täter ermittelt werden. Auch wenn die Delikte zunächst klein erscheinen, wir dürfen diese Aktivitäten nicht einfach ignorieren, denn eine Radikalisierung ist deutlich zu erkennen.“

Neben seiner Arbeit als innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist Adams auch Mitglied im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, welcher mit der Aufklärung der Hintergründe zur Mordserie des Zwickauer Terror-Trios beschäftigt ist. „Das Beispiel der Zwickauer Terrorzelle zeigt das was am Ende einer Radikalisierung derartig verwirrter Köpfe passieren kann.“

Er fordert daher die Bevölkerung auf rechte Schmiereien und Klebeaktionen den Ermittlungsbehörden zu melden. Abschließend sagt Adams: „Es bleibt dabei: Rechtsextremismus ist keine Meinung, sondern einfach kriminell“.
Autor: nnz

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Kommentare
Dora75
29.08.2012, 18:03 Uhr
Fragen über Fragen
Solche sachen sind nicht schön für unseren Landkreis und spricht für sich.
Ja es ist Natürlich keine dafür Verantwortlich warum so viele Jugendliche zum Braunen Sunf rüber laufen.
Wolfi65
29.08.2012, 19:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Hans Dittmar
29.08.2012, 23:17 Uhr
Völlig überzogen finde ich die Reaktion
Wir haben hier in Nordhausen keine große Rechtsextreme Szene, wie andere Städte, mit ständigen Ausschreitungen. Für mich ist im allgemeinen das Ermitteln sämtlicher Schmutzfinken wichtig. Dazu zählen vor allem die Grafiti-Sprayer.

Bei der Verfolgung der Spuren von Propaganda sollte man natürlich allen nachgehen, Rechts- wie Linksextreme.

Die jüngsten Ausschreitungen in Rostock zeigen, das auch hier Gefahr ausgeht.
(Dort haben Linke eine Baum gefäält, der jüngst gepflanzt wurde, um an die rechten Ausschreitungen im Jahr 1992 erinnerte)
Retupmoc
30.08.2012, 08:21 Uhr
Ist schon wieder Wahlkampf?
Oder wie verstehe ich Ihr Engagement Herr Adams? Also ich bin bestimmt kein Fan der "Braunen Szene" und ich finde es auch nicht schön, wenn man die Stadt ,it Aufklebern verunziert. Das gehört bestraft und die Schmutzfinken sollten gefunden werden.

ABER

Das gilt doch bitte auch für die Schmutzfinken der linken Szene? Oder etwa nicht? Seit Jahren wird durch antifaschistische Jugendsgruppen die Stadt mit Aufklebern (auch an Litfasssäulen, Regenrinnen und Scheiben) zugemüllt. Sie glauben das nicht? Na dann reicht es schon, wenn Sie mal aufmerksam den Weg vom Bahnhof zum Jobcenter laufen.

Diese einseitige Berichterstattung und Empörung ist, wie schon Herr Dittmar sagte, völlig überzogen. Das Ordnungsamt sollte die Schmierfinken ausmachen und dann jeden 4 Wochen die Stadt säubern lassen. Die Linken dann aber auch.
Harzer_Wolf
30.08.2012, 09:29 Uhr
Einseitig
Auch ich finde, das man diese "Stadtverunstalterer" aller Spektren bestrafen sollte. Ein schöner Arbeitseinsatz - und Nordhausen sieht gleich viel sauberer und schöner aus. Herr Adams kommt allerdings von Aufklebern nach Zwickau. Das ist nichts weiter als Polemik. Die Zwickauer Zelle wurde zu großen Teilen vom Verfassungsschutz selbst am Leben erhalten und ich möchte nicht wissen, wieviel der Verfassungschutz bzw. der Innenminister wirklich davon wussten. Eine Beziehung zwischen Mördern und Aufklebern herzustellen ist unter diesem Aspekt sehr gewagt. Ich persönlich würde Herrn Adams empfehlen, sich um grüne Themen der Stadt zu kümmern. Da gibt es genügend Betätigungsfelder.
Nordhäuser0815
30.08.2012, 11:13 Uhr
ANTIFA AUFKLEBER
Wenn ich sehe wie sämtliche Schilder, Pfosten und Mülleimer im Stadtpark und der halben unterstadt mit Antifa Probaganda und Linker Hetze zu gekleistert wurden frage ich mich wo da die Anzeigen und Artikel in der NNZ bleiben.Ich bin kein Freund von Rechten und auch nicht von Linken aber die Einen brauchen sich über die Anderen gar nicht zu beschwerden,bei denen beruht doch alles auf Gegenseitigkeit. Ich bin dafür das die Verteiber dieser Aufkleber zur Rechenschaft gezogen werden (egal ob Rechts oder Links)
ps: Ich werde beim nächsten mal auch anzeige erstatten wenn meine Dachrinne wieder zu gekleistert wurde. (egal ob Rechts oder Links)
MMagnus
05.09.2012, 09:54 Uhr
Extremisten sind überall zu finden.
Erst mal vielen Dank Herr Dirk Adams.
Sie erkennen Probleme wenn es um Extremisten geht.
Wie auch viele meiner Vorredner möchte ich Sie aber auch darauf hinweisen dass es nicht nur die Rechtsextremisten sind die unsere schöne Stadt verschmutzen mit "fraglicher" Propaganda.

Nein! Herr Dirk Adams - es gibt auch Linksextremisten die Tagtäglich Propaganda in Form von Aufklebern&Plakaten mit Forderungen verkleben.
Ein Forderung der Aufkleber ist diese:
"Deutschland Verrecke - nie wieder Deutschland"
eine weitere Forderung ist da:
"Nazis angreifen - egal wo & wann!" (wobei es nun fraglich ist welches Lager hier am meisten provoziert)

Diese Aufkleber hängen vermehrt an Laternenpfosten, Briefkästen, Mülleimern usw. Gehen sie doch mal folgende Straßen entlang (nicht mit dem Auto fahren)
Hesseröder - Grimmelallee - Altstadt und machen sie die Augen auf. Sie erkennen dass sie nicht ganz Richtig liegen mit ihrer Aussage.

Desweiteren muss ich sagen "Was gerade in der Altstadt passiert ist erschreckend. Aber darauf will ich nicht weiter eingehen, da es nicht zu diesem Thema passt - oder doch?"

Mit Freundlichen Grüßen
MMagnus
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