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Do, 21:52 Uhr
30.08.2012

Gegner aus der Lutherstadt

Die Fußballer des FSV Wacker 90 Nordhausen empfangen am Sonntag im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark zum 3. Oberliga-Punktspiel Gäste aus der Lutherstadt Wittenberg, genauer aus deren Ortsteil Piesteritz. Die Vorschau in der nnz wie immer von Klaus Verkouter...


Der FC Grün-Weiß Piesteritz spielt überregional – im Gegensatz zur Bedeutung als Industriestandort – erst seit der Vorsaison eine Rolle, als die Mannschaft von Uwe Ferl den Aufstieg in die Nordost-Oberliga schaffte und dort in der Endabrechnung den 13. Platz belegen konnte. Man bringt in dieser Spielklasse als schon einige Erfahrung mit, die eine wichtige Rolle spielt, wie wir beim Saisonauftakt gegen Budissa Bautzen schmerzlich zur Kenntnis nehmen mussten.

Das Spiel, das wie fast immer in dieser Liga bereits um 13.30 Uhr angepfiffen wird, muss aus Nordhäuser Sicht die Frage beantworten: Schafft Wacker mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld oder verharren wir im unteren Teil der Tabelle? Unseren Gästen aus Piesteritz geht es ähnlich. Noch gestaltet sich ein Urteil über die Spielstärke der Liga nicht einfach. Eins haben wir aber bereits im ersten Heimspiel gesehen: Jeder leichtfertige Ballverlust, jede kleine Unkonzentriertheit wird knallhart bestraft.

Der FC Grün-Weiß und Wacker können seit Saisonbeginn sehr ähnliche Bilanzen aufzuweisen. Beide Kontrahenten haben nach zwei Spieltagen die gleiche Punktzahl - nämlich einen Zähler. Piesteritz verlor seine erste Heimpartie am vergangenen Wochenende gegen den VfL Halle 96 mit 0:2. Zum Auftakt gab es auswärts bei der SG Blau-Gelb Laubsdorf, dem Aufsteiger aus Brandenburg, ein Unentschieden. Wacker verpatzte den ersten Spieltag vom Ergebnis her (1:4 gegen Bautzen), konnte aber am letzten Sonntag in Markranstädt beim 0:0-Unentschieden durchaus gefallen.

Parallelen gibt es ebenfalls im jeweiligen Landespokal der ersten Runde. Piesteritz gewann bei Grün-Weiß Zorbau mit 3:1, während Wacker in Bischleben/Möbisburg mit einem 2:0-Erfolg in die nächste Runde einzog. Auf dem Papier stehen demnach die Chancen pari. Das kann den Neunzigern jedoch nicht reichen. Auch das Anspruchsdenken und die Erwartungshaltung der Fans sind hoch. Noch befindet sich die Mannschaft aber im Formierungsprozess und einige Geduld ist vonnöten.

Leistungsträger Robert Stark (Foto: Wacker Nordhausen) Leistungsträger Robert Stark (Foto: Wacker Nordhausen) Leistungsträger Robert Stark (Foto) freut sich auf die Begegnung am kommenden Sonntag: „In Markranstädt gab es letzte Woche ein richtig gutes Oberligaspiel beider Mannschaften. Wir hatten das Pokalspiel in Bischleben gründlich ausgewertet und dieses Mal neunzig Minuten zusammengehalten und alles gegeben. Dass es bergauf geht, haben wir selbst gemerkt. In dieser Woche arbeiten wir auch viel im taktischen Bereich. Mit einer Leistung wie zuletzt beim Sachsenmeister und mit Unterstützung unserer Fans könnte gegen Piesteritz ein Erfolg herausspringen, ohne den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Die Nordhäuser Fans sind nach zwei Spieltagen jedenfalls großartig. Beim Heimspiel gegen Bautzen kamen 800 ins Stadion. Das ist die höchste Resonanz bisher. Nach Markranstädt waren auch etwa 60 Fans mitgereist. Es wäre schön, wenn wieder eine ähnliche Zuschauerzahl in den Sportpark käme – trotz der vielen Wochenendangebote in und um Nordhausen. Die Mannschaft und die Schatzmeisterin Sandra Müller würde es freuen.

Der SV 03 Dorndorf (am Rande der Rhön) ist bereits am Sonnabend um 15 Uhr Gastgeber für den Tabellenführer in der Landesklasse Nord, den FSV Wacker 90 Nordhausen II. Dorndorf spielte zu Hause gegen die SG Eintracht Erfurt/Liberal 2:2 und unterlag letzte Woche in Schlotheim 1:2. Obwohl die Oberligareserve beide bisherigen Spiele gewann, darf der SV 03 nicht unterschätzt werden.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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Kommentare
Rainer Zufall
31.08.2012, 09:21 Uhr
Erster Sieg
Auf geht´s Jungs! Am Sonntag wollen wir den ersten Dreier in der Oberliga sehen.
Mein Tipp..3-1 Sieg vor 705 Zuschauern :-)
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