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Di, 19:11 Uhr
04.09.2012

Was macht eigentlich - Joachim Claus?

Seit zwei Monaten ist Joachim Claus, der ehemalige Nordhäuser Landrat nun ohne Job. Zeit zum Überlegen, denn Angebote soll es gegeben haben. Jetzt hat er eines davon angenommen...


Joachim Claus hatte gestern seinen ersten Arbeitstag bei der Nordthüringer Lebenshilfe. Hier ist er Gruppenleiter in der Werkstatt der gemeinnützigen GmbH. "Herr Claus wird für die Etablierung von Außenarbeitsplätzen für unsere Beschäftigten in Unternehmen der Region verantwortlich sein. Hierzu führt er Gespräche mit den Geschäftsführern und wird die Vorzüge dieser Art von Beschäftigung erläutern", erklärt Lebenshilfe-Geschäftsführerin Tilly Pape der nnz. Einer der Vorzüge ist, dass Unternehmen so die gesetzlich vorgeschriebene Quote von Beschäftigten mit schweren Behinderungen erfüllen können.

Bei Joachim Claus kommen zwei Faktoren für diesen neuen Job zusammen. Einerseits kennt der die Unternehmen und deren Führungsetage, andererseits hilft ihm seine pädagogische Ausbildung als Lehrer im Umgang mit den behinderten Beschäftigten.

Autor: nnz

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Kommentare
Franz Tabak
04.09.2012, 21:48 Uhr
Herr Claus bei der Lebenshilfe
In dem Artikel heißt es:"Einer der Vorzüge ist, dass Unternehmen so die gesetzlich vorgeschriebene Quote von Beschäftigten mit schweren Behinderungen erfüllen können."

Es stellt sich mir die Frage, ob man die Stelle solange offen gehalten, bis der Landrat sein Amt aufgibt?
Jörch
05.09.2012, 07:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
98maschr
05.09.2012, 09:20 Uhr
Da brat mir doch einer 'nen Storch...
Also wenn man ne Stelle über 20 Jahre offen gehalten hat - alle Achtung.

Aber egal was Herr Claus wohl gemacht hätte, irgendwelche Neider und Mißgünstlinge hätts auf jeden Fall gegeben.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Spaß dort Joachim :)
Eckenblitz
05.09.2012, 13:16 Uhr
20 Jahre Stelle reserviert?
Nein ich glaube eher die Planstelle hat man für Herrn Claus speziell eingerichtet. Ich lese den Text einmal aus meiner Sicht.

Da wird die pädagogische Ausbildung des Herrn Claus angeführt, die so wichtig ist. Ich frage mich wofür, ist es nicht eher so, dass Herr Claus überhaupt nicht mit den Behinderten arbeitet?

Wie im Text zu lesen ist: „Herr Claus wird für die Etablierung von Außenarbeitsplätzen für unsere Beschäftigten in Unternehmen der Region verantwortlich sein. Hierzu führt er Gespräche mit den Geschäftsführern.“

Das heißt für mich nichts anderes, dass Herr Claus durch das Land reist und versucht Arbeit für die Behindertenwerkstatt zu beschaffen. Wozu bitte, ist da eine pädagogische Ausbildung nötig?

Ich sehe das eher so, nicht umsonst ist Frau Pape Geschäftsführerin der Lebenshilfe.
Natürlich sehen das die Parteifreunde nicht so, für sie ist das ein normaler Vorgang und genau das ist das traurige an der Geschichte, dass so etwas für selbstverständlich gehalten wird.
Bergmann
05.09.2012, 15:56 Uhr
Respekt Herr Claus...
...nicht wie andere Politiker als Lobbyist in die freie Wirtschaft oder zu den Banken, sondern in eine gemeinnützige Einrichtung. Wenn Sie dort ihre erworbenen Verbindungen zur Arbeitsbeschaffung für die Behinderten einsetzen, dann kommt es den Benachteiligten dieser Gesellschaft zu Gute. Dafür viel Erfolg!
Mit freundlichem Glück auf!
Der Bergmann
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