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Di, 15:42 Uhr
04.09.2012

Selbst gestellt und Pech gehabt

Manchmal kommt jede Einsicht zu spät. Bei einem Nordhausen erst, als er die Beamten der Nordhäuser Polizei erblickte. Da war es aber schon zu spät...


Polizeibeamte führten am Dienstagmittag in der Hohekreuzstraße Verkehrskontrollen durch. Dabei bemerkten sie einen Radfahrer, der kurz vor ihnen vom Rad abstieg und auf sie zuging. Der 44jährige Nordhäuser sprach die Beamten an und bat um einen Atemalkoholtest. Als Grund gab er an, am Vorabend bei einer Feierlichkeit gewesen zu sein und Alkohol getrunken zu haben und nicht so richtig sicher war, ob er noch mit dem Rad fahren darf.

Mit großen Augen blickte er dann in die Anzeige des Testgerätes. Mit dem Ergebnis von 2,32 Promille hatte er offensichtlich nicht gerechnet. Die weitere Fahrradtour wurde sofort für beendet erklärt. Dafür durfte er im Streifenwagen Platz nehmen und ins Krankenhaus zu einer Blutentnahme gefahren.

Auch Radfahrer sind an eine Promillegrenze im Straßenverkehr gebunden. Im Regelfall liegt diese bei 1,6 Promille.
Autor: nnz

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