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Mo, 06:54 Uhr
17.09.2012

Neue Waffen von altem Bekannten

Gerade gemeinnützige Vereine wie zum Beispiel der Karate-Do-Kwai Nordhausen sind immer auf der Suche nach Sponsoren. Vor kurzem hatte er Glück und wurde fündig – in den eigenen Reihen...

Sponsor in den eigenen Reihen (Foto: S. Schröter) Sponsor in den eigenen Reihen (Foto: S. Schröter)

Wie auch in anderen Sportarten nicht unüblich, nehmen die Kämpfer gern jede Unterstützung aus der Wirtschaft an. So freuten sich in diesem Fall besonders die Kobudoka (Kobudo = Karate mit Waffen). Thomas Flagmeyer, Geschäftsführer der H&F Logistik GmbH und selbst Trainierender dieser Kunst, sorgte beim ersten Training nach den Sommerferien für eine schöne Überraschung.

Im sprichwörtlichen Gepäck hatte er einen Satz Kumite-Bo (Langstöcke speziell für den Freikampf) für seine Übungsgruppe. Diese wurden natürlich nach einer kurzen Übergabe gleich „eingeweiht“ und ihrer sachgemäßen Verwendung zugeführt. Der Verein bedankt sich hiermit im Namen aller Trainierenden bei dem edlen Spender und hofft natürlich, dass diese Tat viele Nachahmer findet.

Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining in den Sportarten Karate, Kobudô, Selbstverteidigung, Shaolin Kung-Fu, Qi-Gong und Karate Aerobic oder für die 4-6 jährigen Ninja-Kids an. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.karate-nordhausen.de bzw. unter Tel.: (03631) 60 47 36.
Sven Schröter
Autor: nnz

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Kommentare
TeeEff
17.09.2012, 22:35 Uhr
Kobudo = Karate mit Waffen?
Ähmm? Hää?

Also "Weg der leeren Hand - mit Waffen"?

Wäre nicht "Der Alte Weg des Kampfes", oder "alte Kampfkunst" treffender? Und mit "Waffen" ist es ja eben nicht, sondern mit zweckentfremdeten, bäuerliche Gegenständen, weil eben Waffen damals den einfachen Leuten verboten waren.

Okay - der letzte Karate-Kid Film spielte auch in China und zeigte Kung-Fu...

Aber hey, was weiß ich schon - bei Kobudo Bundestrainer Rainer Seibert bin ich ja, aus gesundheitlichen Gründen, seit der Jahrtausendwende nicht mehr im Kader.


PS: Hey Frank P. - Alles Gute noch zum 50. Geburtstag!
sacoco
18.09.2012, 09:30 Uhr
Kobudo - die alte Kriegskunst
Als Erklärung ist Kobudo = Karate mit Waffen kein allzu schlechter Vergleich. Die Bewegungsgrundlagen und -abläufe wie z. B. Hüftrotation und Stände sind identisch. Beide Künste sind auch historisch eng miteinander verflochten.

Sie stammen aus Okinawa und viele Kobudomeister waren auch Meister des Karate oder umgekehrt (z. B. Funakoshi). Das Ryukyu Kobudo ist außerdem eine Grupierung des Thüringer Karateverbandes. Mit leerer Hand oder mit Waffe sind nur 2 Seiten der gleichen Medaille.

Was die Waffen selbst betrifft, so sind sie schon aus traditionellen Gerätschaften der Bauern entstanden. Trotzdem werden sie als Waffen genutzt und fallen hier in Deutschland teilweise auch unter das Waffengesetz (Tekko=Steigbügel=Schlagring). Da muss man sich dann mit Ersatzgeräten begnügen.
Aber Danke für Ihren Kommentar. Vielfalt ergibt sich ja auch unterschliedlichen Sichten auf die selben Dinge und ich denke so sollte es auch sein!

PS. Frank P.'s 50. Geburtstag haben Sie leider um 2 Jahre verpasst...
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