Mi, 06:42 Uhr
17.10.2012
nnz-Forum: Enkelkind befragt seine Oma
Die nnz hatte gestern bereits kurz über das Nordhäuser Energieforum berichtet. Dazu erreichte nach der Veranstaltung die Redaktion ein Statement der Bürgerinitiative...
So rosig sah die Zukunft für Nordhausen nicht aus beim Energie-Forum, das am Dienstagabend in der Fachhochschule Nordhausen stattfand. Neben viel Prominenz aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft war da auch eine Großmutter aus Nordhausen-Ost mit ihrem Enkelsohn, dem 6-jährigen Eirik.
Oma und Enkel sprachen über eine fiktive Videoverbindung im Jahr 2043 miteinander. In Nordhausen-Ost war vor 30 Jahren eine Biomethangasanlage gebaut worden. Die Folgen für die Stadt und die Menschen, die damals dort wohnten, waren letztendlich verheerend: die Stadt hatte sich so sehr überschuldet, dass sie weder Badehaus noch Straßenbahn betreiben konnte. Die Menschen, die es sich noch leisten konnten, waren alle weggezogen und die Umgebung stank und sah unwürdig aus. Kaputte Straßen und verfallene Häuser prägten das utopische Bild.
Warum war es so weit gekommen?, versuchte das Enkelkind herauszufinden. Die Oma konnte sich letztendlich auch nur noch vage erinnern, dass die Verantwortlichen damals nicht auf vernünftige Berater und Bürger gehört haben. Ihnen waren die erhofften Einnahmen in kurzer Zeit wichtiger als das Wohl zukünftiger Generationen.
Der junge Eirik hat sich alle wissenschaftlichen und kommerziellen Vorträge und Diskussionsbeiträge nicht anhören müssen. Er musste natürlich rechtzeitig ins Bett. Damit Eirik heute zur Schule gehen und nachher noch in der Windlücke spielen kann, durfte er nicht bis zum Ende bleiben.
Die Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen setzt mit Ihrem Beitrag, anlässlich des Energie-Forums in der FH Nordhausen neue Impulse für einen ehrlichen und offenen Dialog mit den Verantwortlichen der Stadt. Nach Meinung der Bürgerinitiative wird bisher zu viel über vage Gewinne gesprochen und zu wenig über die zukünftigen Lebensbedingungen in der Stadt Nordhausen.
Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen
Autor: nnzSo rosig sah die Zukunft für Nordhausen nicht aus beim Energie-Forum, das am Dienstagabend in der Fachhochschule Nordhausen stattfand. Neben viel Prominenz aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft war da auch eine Großmutter aus Nordhausen-Ost mit ihrem Enkelsohn, dem 6-jährigen Eirik.
Oma und Enkel sprachen über eine fiktive Videoverbindung im Jahr 2043 miteinander. In Nordhausen-Ost war vor 30 Jahren eine Biomethangasanlage gebaut worden. Die Folgen für die Stadt und die Menschen, die damals dort wohnten, waren letztendlich verheerend: die Stadt hatte sich so sehr überschuldet, dass sie weder Badehaus noch Straßenbahn betreiben konnte. Die Menschen, die es sich noch leisten konnten, waren alle weggezogen und die Umgebung stank und sah unwürdig aus. Kaputte Straßen und verfallene Häuser prägten das utopische Bild.
Warum war es so weit gekommen?, versuchte das Enkelkind herauszufinden. Die Oma konnte sich letztendlich auch nur noch vage erinnern, dass die Verantwortlichen damals nicht auf vernünftige Berater und Bürger gehört haben. Ihnen waren die erhofften Einnahmen in kurzer Zeit wichtiger als das Wohl zukünftiger Generationen.
Der junge Eirik hat sich alle wissenschaftlichen und kommerziellen Vorträge und Diskussionsbeiträge nicht anhören müssen. Er musste natürlich rechtzeitig ins Bett. Damit Eirik heute zur Schule gehen und nachher noch in der Windlücke spielen kann, durfte er nicht bis zum Ende bleiben.
Die Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen setzt mit Ihrem Beitrag, anlässlich des Energie-Forums in der FH Nordhausen neue Impulse für einen ehrlichen und offenen Dialog mit den Verantwortlichen der Stadt. Nach Meinung der Bürgerinitiative wird bisher zu viel über vage Gewinne gesprochen und zu wenig über die zukünftigen Lebensbedingungen in der Stadt Nordhausen.
Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

