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Mi, 06:44 Uhr
17.10.2012

Besuch in Einbeck

Am Montag dieser Woche fand die Besichtigung einer Biogasanlage, organisiert durch die EVN, mit fünf Stadträten von CDU, Linke, Grüne und FDP, mit den Geschäftsführern der EVN, mit sechs weiteren Mitarbeitern der Stadt und acht interessierten Bürgern der Stadt Nordhausen in Einbeck statt. Der Besuchsbericht aus Sicht der Bürgerinitiative...


Das Wetter war nicht gerade für eine Busfahrt geeignet, aber nach Ankunft in Einbeck hat der Regen aufgehört und man konnte mit der Besichtigung der Biogasanlage beginnen. Herr Deupmann von der E.ON Bioerdgas GmbH und Herr Westphal, Leiter des Anlage in Einbeck, begrüßten alle Anwesenden und erklärten sehr ausführlich die im Jahr 2009 gebaute Anlage.

Die Anlage arbeitet vollautomatisch. 3,6 Arbeitskräfte überwachen die gesamte Organisation von der Anlieferung der Erntemenge von über 50 Landwirten aus der Region im Umkreis von 20 km über die Biogaserzeugung in den Fermentern, die Gasaufbereitung über die Gärproduktlager und Nachgärer bis hin zur Substratpumpe, Hackschnitzelleitung und Aminwäsche, wo CO2 gebunden und das Methangas rausgefiltert und weitergeleitet wird. Die Anlage ist allerdings mit der geplanten Anlage in Nordhausen nicht vergleichbar, setzt sie zu 80% Maissilage und als Rest Gras- Zuckerrüben- und Roggensilage zur Gasgewinnung ein. Im Jahr werden über 50Tausend Tonnen dieser Substrate verarbeitet und über 1.000Nm3/h Biogas erzeugt!

Natürlich wurde seitens der interessierten Bürger, aber auch von den anderen anwesenden Personen viele Fragen gestellt. Die Betreiber der Anlage gaben zu jeder Frage auch eine ehrliche Antwort! So wurde über die derzeitige politische Diskussion und dem in die Kritik geratenen EEG in Verbindung mit den Förderungen solcher Anlagen gesprochen, über die geplante Lebensdauer einer solchen Anlage von 20 Jahren und deren vermutlichen Abriss danach diskutiert, als auch über die Standortfrage und den Verkehrsbeschränkungen und -lärm, die eine solche Anlage mit sich bringt.

Deutliche Worte hörte man von den E.ON Mitarbeitern bei der Standortfrage und auch beim gesamten Verkehrs- und Wegenetz, die bereits in der Planungsphase von den Verantwortlichen mit den Bürgern der Stadt Einbeck gemeinsam beraten und entschieden wurden. Nur so konnte eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden und Proteste verhindert werden. Herr Deupmann würde neben seiner Haustür weder eine Biogasanlage noch den hohen Verkehrslärm und die damit verbundenen Belästigungen dulden wollen. „Die Anlage wurde zwar auf fruchtbarsten Boden errichtet“, so der Leiter der Anlage Herr Westphal, „aber weiter oben auf dem Berg ging es nicht“. Und auch er hat sich durchringen müssen, wohnt er als Landwirt mit seinem Grundstück als einziger Anwohner nur knapp 400 Meter von dieser Anlage entfernt, aber Wohnhäuser sind weit und breit nicht weiter zu sehen.

Straßen mussten gebaut und der gesamte Verkehrsfluss geordnet werden. Die Anfuhr der Ausgangsstoffe durch die Landwirte erfolgt ausschließlich auf festgelegten Verkehrswegen und nicht annähernd an bzw. durch Wohngebiete hindurch! „Das kann und wollte man den Anwohnern auch nicht zumuten“ so Herr Deupmann. Er brachte bei den vielen Fragen deutlich zum Ausdruck, dass man beim Bau einer solchen Biogasanlage immer auch die Meinung der Bürger berücksichtigen muss, denn „sonst baut man keine Anlage mehr!“

Deutliche Worte, die auch die Stadträte, die Verantwortlichen der EVN und auch die Mitarbeiter der Stadt zur Kenntnis nehmen mussten. Ehrliche, unabhängige Worte von Betreibern einer Biogasanlage, mit denen die Mitglieder der Bürgerinitiative so nicht erwartet haben, aber Ehrlichkeit zahlt sich aus und so wurde es zumindest für alle Teilnehmer keine „Kaffeefahrt“ wie zunächst vermutet, sondern die Fahrt endete mit sehr sehr wichtigen Erkenntnissen für alle Beteiligten und man kann nur hoffen, dass diese Ergebnisse, Erfahrungen und Feststellungen berücksichtigt und die Bürger bei diesen Planungen von Anfang an mit einbezogen werden!
BI "Stoppt Biogas in Nordhausen
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Besuch in Einbeck (Foto: privat)
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Friedhelm
17.10.2012, 07:40 Uhr
hm
Also wenn wirklich eine Anlage irgendwo im Umkreis von NDH gebaut wird, dann wird es noch lange dauern, bis die ersten Trecker rollen. Aus meinem Bekanntenkreis arbeitet einer bei dem größten Biogasunternehmen Deutschlands. Die bauen jetzt in Menteroda eine Anlage. Der Spatenstich ist in 2Wochen. Bauzeit etwa 1,5 Jahre für 20 Mio. Der Fährt schon seit fast einem Jahr die Bauern der Umgebung an um mit ihnen zu verhandeln.
Also wenn in NDH so ein Ding gebaut wird, dann haben die Betreiber entweder schon lange ihre Zulieferer unter Vertrag(was ich annehme und wenn schon eine Frechheit wäre, da man offiziell erstmsl auf die bürger eingehen will bevor was beschlossen wird) oder es dauert noch mindestens 2 Jahre bis die ersten Trecker rollen.
In Menteroda wird die Anlage auf das Schachtgelände gebaut. Wer schonmal dort war, wird auch wissen dass dort auch in der Nähe Wohnhäuser stehen.

Das sind Fakten.
Flitzpiepe
17.10.2012, 09:58 Uhr
Lieferanten stehen fest
Ja, die Lieferanten für die Substrate in Nordhausen stehen laut Konzept vom 26.4.2012 bereits fest.

Ich kenne auch die geplante Anlage in Menteroda und konnte deren Planungsunterlagen einsehen.
Diese Anlage kommt im Unterschied zu den aktuellen Standorten in Nordhausen in ein ausgewiesenes Industriegebiet.
Den Durchgangsverkehr wurde seitens der Anwohner aber bestimmt unterschätzt.
Unmittelbare Wohnbebauung habe ich auf den Plänen nicht gesehen.
NDHler
17.10.2012, 10:16 Uhr
Fragen an die Teilnehmer der „Reise“
Folgendes würde mich einmal interessieren:
1. Wie lange waren Sie denn in der Anlage
2. Wie viele LKWs oder Traktoren (Anlieferer) haben sie in dieser Zeit gezählt?
3. Wie war die Geruchsbelästigung a: in der Anlage, b: auf dem Gelände, c: im Umfeld
Vielen dank im Vorfeld für die Antworten (ehrlich bitte!)
W. Roßmell
17.10.2012, 10:37 Uhr
An NDHler
Sie bekommen genau Antworten auf Ihre Fragen! Outen Sie sich oder kommen Sie zu unseren Zusammenkünften (Donnerstags 19Uhr in Himmelgarten bei Fam. Sachse). Sie dürfen auch gern bei www.facebook.com auf unsere Seite Stoppt Biogas Nordhausen nachlesen!
Wir helfen und antworten gern (immer) ehrlich auf Fragen von Bürger, die sich an uns wenden, aber Auge in Auge oder so wie es der Oberbürgermeister auch wünscht, Gesicht zu Gesicht!
NDHler
17.10.2012, 10:55 Uhr
@ Hr. Roßmell
So So, die Antworten bleiben also geheim. Gut, da ich nicht zur BI gehöre (und das auch nicht möchte) und auch nicht zu den Veranstaltungen der BI kommen möchte bekomme ich keine Antwort von Ihnen.

Sorry, aber wie krank ist das denn?! Mit ihrer Antwort erwecken Sie außerdem den Eindruck, dass die Beantwortung meiner Fragen zum Nachteil der BI ausfallen würde. Wenn Sie mich, als einen Befürworter der Anlage, überzeugen wollen schreiben Sie doch einfach auf was sich in Einbeck zugetragen hat. Hr. Roßmell, Sie schießen sich und Ihre BI mit solchen Aktionen hier und auch gestern in der FH immer mehr ins Abseits, merken Sie das nicht? Die Art und Weise wie Sie Öffentlichkeitsarbeit leisten erinnert doch sehr an vergangene Zeiten!

Mal sehen, vielleicht antwortet mir ja noch ein Vertreter der EVN oder der Stadt Nordhausen, würde mich jedenfalls freuen!
Retupmoc
17.10.2012, 13:34 Uhr
Antworten
Die Antwort ist zusammengefasst:

Wer an die Klimalüge glaubt, der glaubt auch an den Weltuntergang dieses Jahr. Dann brauchts auch keine Anlage mehr.

Wer nicht an die Klimalüge glaubt, der braucht auch keine Anlage.

Verstanden NDHler?
NDHler
17.10.2012, 13:54 Uhr
Entschuldigung Retupmoc
aber Sie habe ich nicht um eine Antwort gebeten! Sie waren sicher nicht mit in Einbeck und ihre Antworten haben mit meinen Fragen nichts zu tun! Übrigens hat diese Biomethananlage auch nichts mit einer Klimalüge zutun.
Retupmoc
17.10.2012, 14:54 Uhr
Entschuldigung NDHler
Ich wollte es nur mal auf einen - zugegeben polemischen Punkt - bringen. Und natürlich hat die Anlage etwas mit dem Klima zu tun. Der ganze Murks mit den erneuerbaren Energien wird doch nur gemacht, weil die Erde ach so warm wird. Sie wird regelrecht verbrennen. ( Wenn es nach Al Core ginge, wäre sie das ja schon und Holland stände schon längst unter Wasser ). Was allerdings mit Klima auch zu tun hat, sind die ganzen LKW die durch Ost brettern würden. Es geht hier um Feinstaub, CO2, Lärm und Unfallgefahr.

Zusammengefasst: Baut den Käse doch auf dem Mond.
NDHler
17.10.2012, 15:13 Uhr
Genau,
deshalb will ich ja auch wissen, wie viele LKWs so während des Besuches in Einbeck die Anlage angefahren haben. Und wie das so mit dem Gestank war, oder war gar keiner, kein Gestank und keine LKWs?! Das kann doch nicht so schwer zu beantworten sein. Aber wahrscheinlich schneidet man sich mit der Antwort ins eigen Fleisch!
RWE
17.10.2012, 15:26 Uhr
@NDHler hat schon recht
die Fragen haben ihre Berechtigung. Und man muß auch ehrlich anworten.

Aber, lieber NDHler,seien wir nicht naiv, natürlcu hat man sich auf den Besuch vorbereitet und nichts negatives vorgeführt.
sieht man sich die Bilder bei FB an, frage ich mich ob dieser riesige Haufen "Biomasse" im Sommer nicht stinkt und wie er gefördert wird.

In einen anderen Artikel war von 5 möglichen Standorten die Rede. Welches sind denn neben Himmelgarten und dem BIC die anderen?
W. Roßmell
17.10.2012, 16:53 Uhr
An NDHler...
Sie brauchen weder der Bürgerinitiative beitreten noch zu deren Veranstaltungen kommen! Ich hatte Sie herzlich zur nächsten Zusammenkunft eingeladen, um Ihre Fragen zu beantworten. Das war ehrlich gemeint und hat mit "krank" sein nichts zu tun! Ich schreibe Ihnen doch auch unter meinem Namen, schäme mich deshalb nicht, im Gegenteil! Ich bin sogar etwas stolz, mich für eine Sache einzusetzen, für die inzwischen über 2500 Bürger ihre Unterschrift gegeben haben! Sie alle lehnen zu Recht eine geplante Biogasanlage in der Nähe von Wohngebieten ab, was uns beim Besuch in Einbeck von den E.ON Mitarbeitern und auch gestern auf dem Energie-Forum durch anwesende Referenten von außerhalb (Prof. Sell und Denis Peisker) bestätigt wurde. Auch haben wir durch die E.ON Mitarbeiter bestätigt bekommen, dass keiner der LKW´s oder auch Traktoren für die Anlieferung ihrer Substrate durch Wohngebiete fahren dürfen und dies vor dem Bau der Anlage mit der Stadt und den Bürgern von Einbeck einvernehmlich geklärt wurde! Im Übrigen, Sie hätten diese Anlage mit besuchen können, denn seitens der Stadträte, der Stadt und auch der Bürger waren noch genügend Plätze frei.
Um Ihr scheinbar großes Interesse an der Anlage zu stillen, will ich auf Ihre Fragen antworten, denn es soll nicht der Eindruck emtstehen, wir wollen hier etwas verschleiern oder wie Sie schreiben, ins eigene Fleisch schneiden!
Also, wir sind um 10.04Uhr in der Anlage angekommen und ein säuerlicher Geruch empfing uns. Bei meinem ersten Besuch an einem Wochenende im September war dieser Geruch allerdings wesentlich stärker außerhalb des Geländes zu riechen! Wir waren bis 12.08Uhr (Abfahrt des Busses) auf dem Gelände der Anlage und hatten keine Gelegenheit im nahen Umfeld den Geruch der Silage abzustecken, da wir nach der Besichtigung und Diskussion wieder in Richtung Nordhausen gefahren sind. In der Anlage hat es natürlich nicht gerochen, denn die Methangasproduktion läuft in einem geschlossenen Kreislauf ab. Bereits im Text haben wir dargelegt, dass die Anlage keinesfalls mit der in Nordhausen geplanten vergleichbar ist. D.h., sie ist kleiner und nutzt zu 80% Mais und auf GPS (Ganzpflanzsilage). Und wie je jedem klar sein müßte, kann zu dieser Jahreszeit diesbezüglich keine Anlieferung erfolgen, da die Ernte abgeschlossen ist. Im September kamen jedenfalls einige Traktoren mit Hänger, um die Silage anzuliefern, gezählt hatte ich sie allerdings auch da nicht! In Nordhausen hingegen, würden dann in jedem Fall die Schlempetransporte täglich über die Straßen rollen. Während unseres Aufenthaltes befuhr nur der Radlader der Anlage, um die Silage in die Behälter einzufüllen und der hat allein schon sehr viel Lärm verursacht! Das geschah ca. alle 30 Minuten mehrmals.
Wie bereits erwähnt, kam bei der Besichtigung der Anlage und Führung eindeutig zum Ausdruck, dass eine derartige Anlage nicht in den wohnnahen Bereich gehört, da Lärm, Geruch und Verkehrsaufkommen eine zu starke Belastung darstellen.
So lieber "NDHler", ich hoffe Ihre Fragen offen und ehrlich beantwortet zu haben und empfehle Ihnen, sich selbst auch mal eine solche Biogasanlege anzusehen. Einige interessierte Bürger und Mitstreiter der BI haben dies im Vorfeld getan und sich die von der EVN vorgeschlagenen Anlagen incl die hier in Einbeck vor Wochen angesehen (allerdings von Außen) und dort gab es überall Geruch, Lärm und sehr hohes Verkehrsaufkommen. Bilder hatte die NNZ dazu bereits veröffentlicht!
Und mein Wunsch an Sie für die Zukunft: Outen und Gesicht zeigen, nur dann hat ein sachlicher Dialog zwischen uns Erfolg!
Janko
17.10.2012, 16:57 Uhr
ich wäre auch an einer antwort interessiert, herr roßmell,
denn wenn wir diesen kleinkrieg zwischen NDHler und retupmoc mal weglassen, finde ich NDHler's fragen durchaus berechtigt und spannend, und möchte sie gern nochmal wiederholen für leute, die zu faul zum scrollen sind:

1) wie viel geruchsbelästigung in und um die anlage herum war wahrzunehmen (immerhin eines der hauptargumente GEGEN die anlage, wenn man vom problem des welthungers absieht, das aber objektiv betrachtet nicht dadurch zu lösen ist, ob in nordhausen solch eine anlage gebaut wird oder nicht)
2.) wieviele traktoren/LKW's liefen während welcher besichtigungsdauer in der anlage ein und aus?

für mein empfinden: die BI kann nicht der stadt, der FH und fachleuten verschwörung und geheimnistuerei vorwerfen, wenn die BI umgekehrt nicht gewillt ist, auf diese, mit zwei, drei wenigen worten beantwortbare fragen einzugehen.
die ausrede "antwort nur auf klarnamen oder bei persönlichem besuch!" zieht für mich nicht, oder gibt die BI nur leuten mit personalausweis, geburts- und abstammungsurkunde auskunft? dann würde ich mich fragen: wieso? was ist so schlimm an den antworten?

ich denke, die antwort auf diese sachlichen fragen sind von allgemeinen interesse. daher: nun mal butter bei die fische!
Janko
17.10.2012, 17:03 Uhr
das ist doch ein wort,
besten dank, herr roßmell.
NDHler
17.10.2012, 18:25 Uhr
Na also
ging doch. Danke für die Antwort! Warum vorher so ein Theater? Der Besuch der Anlage kam für mich nicht in Frage, ich bin beruflich so viel unterwegs glauben sie mir das reicht! Vielleicht bin ich demnächst mal in der Nähe von Einbeck, dann fahre ich da mal vorbei und berichte dann hier, versprochen!
Gudrun1974
17.10.2012, 19:47 Uhr
Es ist sehr wohl Klassenkampf von Frau Hartmann und Co
Im von Herrn de Gojer (den Linken nahestehend), Stadträtin Frau Hartmann (Grüne und frühere Amtsleiterin im Landratsamt Nordhausen) und Co. verhinderten Autohof wären vor allem Arbeitsplätze entstanden für Menschen mit normalen Schulabschlüssen.

Die von denselben o.g. staatlich und üppig versorgten Öffentlicher-Dienst-Pensionären noch zu verhindernde Biomethananlage könnte die Einnahmen der EVN stabilisieren. Und die Überschüsse der EVN fließen in den Betrieb der Straßenbahn, ins Hallenbad usw. Auf beides sind ja bekanntlich die o.g. nicht angewiesen, weil staatlich versorgt. Aber andere Menschen um so dringender, die nicht in den Urlaub fahren- und kein Auto unterhalten können.

Und eben das ist "Klassenkampf von oben". Genau das!
Steuerzahler
17.10.2012, 20:17 Uhr
wo ist die Stelle zum Lachen?
Nun kommen Sie doch mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück @Lacher

Einen Autohof als Lösung der Arbeitsplatzproblematik zu sehen, ist doch etwas übers Ziel hinaus geschossen, oder? Was entstehen denn da(Spielbude, Fastfoodkneipe) für Arbeitsplätze? 400 Euro, geringfügige Beschäftigung etc.ja wohl.

Es ging und geht den BI's um den Standort. Nochmal: um den Standort. Versetzen Sie sich doch nur mal ansatzweise in die Lage der Anwohner. Probieren Sie es, es tut nicht weh....

Klassenkampf? Ohje....
eher Hasspredigten aus bekannter Ecke
engel 1
17.10.2012, 20:36 Uhr
an alle
Ich möchte mich bedanken bei der BI-Stoppt Biogas Nordhausen, diese Menschen haben denn Mut und Opfern ihre Freizeit nicht nur für sich sondern auch für andere Nordhäuser ,Sie bekennen sich öffendlich für Ihren Meinung mit Ihren namen und müssen sich von anderen die sich nicht trauen Ihr gesicht zu zeigen,sich von denen runter machen zulassen,
das geht überhaupt nicht,
ich muß mein gesicht nicht zeigen ,ich bin nur beobachter des geschehen,
Nordhausen braucht noch mehr solcher Einwohner ,
danke an die Bi , die Fam Roßmell,der Fam.Sachse und alle die denn mut haben
NDHler
17.10.2012, 20:39 Uhr
@Lachen
Sehr guter Beitrag, wie oft von ihnen. Da haben sie den Nagel auf den berühmten Kopf getroffen! Sehr gut, genau so ist es!
RWE
17.10.2012, 20:47 Uhr
ein Blick bei Verivox zeigt daß die EVN teuren Strom anbietet.
Also zahlen wir etwas mehr Geld für den Strom um dafür bei der Straßenbahn oder fürs Hallenbad etwas weniger zu zahlen?

Und noch einmal: Kaum jemand würde noch etwas gegen die Anlage sagen wenn sie auf einen Gewerbegebiet gebaut würde.
2500 Menschen haben sich bereits gegen die Anlage ausgesprochen-soviel leben gar nicht im Neubaugebiet Ost,deren Bewohner sie so gern attackieren. Aber man kann Ihren Neid auf die Menschen, die es besser im Leben getroffen und etwas erreicht haben, förmlich durch die Tastatur riechen.
Bodo Schwarzberg
17.10.2012, 21:23 Uhr
IG Bio darf nicht kommen
Sie wäre Ausdruck des xten Versagens der Klimarettungspolitik und des fehlenden Blicks auf den ökologischen, ethischen und auch ökonomischen Gesamtzusanmenhang. Ich hoffe, dass sich die BI nicht und von niemandem einreden lässt, dass eine solche Anlage sinnvoll ist und vor allem, dass wir sie brauchen, um leben zu können. Es geht nicht nur um Wohngebiete und Lärm, sondern um eine Gesamtschau auf den Umgang des Menschen mit seinen von seinem Wohlstandhype verursachten Problemen. Denn nicht die Energie ist das Problem, sondern der Unwillen des Menschen, sich an die für ihn verursachte schmerzliche Realität in der Natur anzupassen.

Haben Sie richtig gelesen? "Straßen müssen gebaut werden"..e.t.c.? Mit der unseeligen Anlage ist es nicht geschehen. Das wird ein zweites IG oder der Autohof durch die Hintertür zusammen. Das dürfen wir nicht zulassen. 430 ha wurden östlich NDH seit 1990 schon versiegelt. 100 weitere kommen durch das IG hinzu. Und nun noch ein "IG Bio"? Dr. Zeh und seine Planer haben hoffentlich registriert, dass sie sich mit ihren Plänen von den Wünschen der Bevölkerung mehr denn je entfernen.
Iffland
17.10.2012, 22:43 Uhr
@Janko zwecks Geruchsbelästigung
Da ich auch an der Fahrt teilgenommen habe kann ich Ihnen mein Empfinden mitteilen.

Da wir die Zufahrt der Anlage mit dem Bus leicht verpasst hatten, fuhren wir an der Anlage vorbei und drehten an deren Ende. So dass wir dann zurück und auf das Grundstück fuhren. Während der gesamten Befahrung des Geländes ist kein Geruch von Außen im Bus wargenommen wurden, was ich eigentlich schon erwartete.

Auch nach dem Halt auf der Anlage konnte ich beim Aussteigen keinen "beißenden" oder störenden Geruch feststellen. Erst als wir zwischen den Lagerstätten und der Fütterung standen, war ein süßlicher Geruch zu vernehmen. Herr Roßmehl teilte uns mit, wie er selbst schon bemerkte, dass der Geruch bei seinem letzten Besuch stärker gewesen wäre.

Während unseres Besuches fuhr kein LKW ein. Laut EON-Mitarbeiter sei man noch dabei die Ernte einzufahren, jedoch hätte der Regen zu einer Pause geführt, weil die Felder weich sind.

Man sieht gut auf den Bildern, das links die dunkle Silage schon älter ist, und die Rechts frisch eingefahren und gerade verdichtet und danach abgedeckt wurde.

Die Anlage in Einbeck ist deutlich größer als die, welche in Nordhausen geplant ist. Die eingelagerte Ernte hat sogar ein Jahr Reserve, so könnte selbst ein Jahr mit schlechter Ernte ausgeglichen werden.
Janko
18.10.2012, 08:40 Uhr
danke, iffland -
- auch wenn mein problem jetzt ist, dass das nun gar nicht so grauselig klingt...
Thomas Fichtner
23.11.2012, 22:50 Uhr
Bei niedrigen Temperaturen...
wie z.B. im Herbst üblich, ist der Geruch auch kein Problem. Wie man aber erwarten konnte.
Dazu wird die Anlage dort nicht täglich via mehreren LKW mit Schlempe versorgt...

Ansonsten wäre noch die Frage - wie weit war den die nächste echte Wohnsiedlung, außer vielleicht das Einzelgehöft des Bauern der es betreibt, weg?
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